Ein kleiner Frühlingsgruß und ein paar Gedanken zur Gesundheit

ImageGenießen Sie die ersten warmen Frühlingstage genauso wie ich? Und über die ersten bunten Frühlingsblüher freue ich mich immer am meisten. Die Anemonen haben mich gestern so angelacht, dass ich meine Kamera holen musste.
Wenn es im Frühjahr die ersten richtigen Sonnentage gibt, fühle ich mich wie ein trockener Schwamm, der alles aufsaugt oder wie ein leerer Akku, der ans Netz gehängt wird.
Und vielleicht ist es ja tatsächlich so. Schließlich haben wir den Winter über nur wenig Sonne abbekommen, der Vitamin D-Speicher muss ziemlich leer sein. Vielleicht kommt also dieses Gefühl, dass man unbedingt raus MUSS, von unserem Körper, der uns sagt, dass er Vitamin D braucht?

Und damit kommt man eigentlich unweigerlich auf das Thema Gesundheit bzw. Vitamine. Was jemand gleich zu hören bekommt, der sagt, dass er sich vegan ernähren will ist der Satz „Und wo bekommst Du dann das Vitamin B12, Vitamin D, Eisen her?“
Merkwürdigerweise wird aber die Gesundheit von Leuten, die am liebsten täglich Schnitzel mit Pommes essen und den Salat stehen lassen, nicht ständig in Frage gestellt.
Fragt man mal etwas rum, schaffen es die wenigsten, auf die allgemein empfohlene Menge von „5 am Tag“ (bezogen auf Obst und Gemüse) zu kommen. Vegetarier, vor allem aber Veganer stehen hier wesentlich besser da. Wenn man mal den geringen Anteil an sog. Puddingvegetariern auslässt.

Tatsache ist: Wir sollten uns möglichst abwechslungsreich ernähren. Damit sinkt die Gefahr, einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel zu bekommen.
Eisen zum Beispiel kann man auch in ausreichender Menge bei veganer Lebensweise aufnehmen, indem öfter mal dunkles Blattgemüse, Vollkorn und Nüsse auf den Tisch kommen.
Mit Vitamin D sieht es schwieriger aus, denn außer in Pilzen ist es fast nur in tierischen Lebensmitteln zu finden. Aber die gute Nachricht dabei ist: Der Körper kann Vitamin D selbst herstellen, indem er Sonne tankt. Und damit wären wir wieder beim Anfang dieses Beitrags. 😉
Und so empfinde ich es fast schon als Körperverletzung, wenn ich bei schönstem (Frühlings-)Wetter tagsüber im Büro sitzen muss. In den letzten Tagen habe ich deshalb ein paar Mal 10 Minuten von meiner Mittagspause abgeknapst und bin zumindest eine kleine Runde um den Block gelaufen. Sollte man sich vielleicht angewöhnen…

Übrig bleibt eigentlich nur die Vitamin B12-Problematik. In älteren Büchern ist oft noch der Hinweis zu finden, wir könnten außer mit tierischen Lebensmitteln Vitamin B12 auch über den Konsum von Sauerkraut aufnehmen bzw. der Körper würde es im Darm selbst produzieren und verwerten können. Leider sind diese Thesen mittlerweile überholt.
Zwar braucht der Körper nur ganz geringe Mengen an Vitamin B12 und kann es auch lange speichern, aber ganz darauf verzichten kann er darauf nicht.
Obwohl ich Nahrungsergänzungsmitteln in der Regel skeptisch gegenüberstehe, habe ich für mich deshalb beschlossen, B12 zu supplementieren. Es ist mir immer noch lieber, als dass Hunderte von Tieren meinetwegen leiden müssen.
Und wenn das die einzigen Pillen sind, die ich schlucken muss, stehe ich unterm Strich immer noch besser da als andere, die aufgrund ihres hohen Fleischkonsums gesundheitliche Probleme bekommen und diese medikamentös behandeln müssen.

Im Herbst steht mein nächster Gesundheitscheck an und ich bin gespannt, wie meine Blutwerte dann aussehen.

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