Frankfurter grüne Sauce

Früher zählte das mit zu meinen Lieblingsspeisen: Frankfurter grüne Sauce mit Pellkartoffeln. Und ich fürchtete schon, dass man als Veganer darauf verzichten muss.
Aber vor ein oder zwei Jahren bin ich beim Internetsurfen auf ein veganes Rezept gestoßen, leider finde ich die Quelle dafür nicht mehr.
Die vegane Variante der grünen Sauce ist nicht ganz so cremig (oder vielleicht habe ich sie nur nicht ausgiebig genug gemixt), aber genauso lecker wie das Original. Wobei sich die Geschmäcker da ja auch streiten, welche Zutaten man dazu gibt.
Vielleicht sollte man lieber Seidentofu statt festem verwenden?
Die Hauptzutat, die der Speise den Namen gibt, bleibt ja aber gleich, die frischen Kräuter. Auf die hartgekochten Eier in der grünen Sauce habe ich auch früher schon oft verzichtet, insofern fehlen sie mir hier nicht.

Die Kräutermischung besteht aus: Petersilie, Kerbel, Sauerampfer, Pimpinelle, Schnittlauch, Borretsch und Kresse. Diese werden grob zerkleinert.
Für die Sauce braucht man
500 g Sojajoghurt natur (nicht den von Alpro, denn da ist auch im „Natur“-Sojajoghurt Vanille drin, das passt nicht so)
ca. 150 g Tofu natur (ich habe 200g genommen, das ist genau 1 Packung, dann bleiben keine Reste übrig, dadurch ist die Sauce allerdings weniger flüssig)
Saft von 1/2 Zitrone
mind. 1 EL Senf
Kräutersalz
Pfeffer
Die Zutaten fein pürieren, dann die Kräuter dazugeben und mitpürieren.

Kühl stellen.
Dazu passen Pellkartoffeln und ein frischer Salat.

Zum Einfrieren ist die Sauce leider nicht geeignet, sie zieht dann etwas Wasser, aber ein paar Tage sollte sie im Kühlschrank problemlos überstehen.

Als Nachtisch gab es einen Rest Apfelkompott von gestern mit etwas Soja-Vanille-Eis (ja, da staunen Sie! Das gibt’s wirklich, ich bin im Kaufland fündig geworden). Jezt bin ich pappsatt und zufrieden 🙂

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4 Kommentare zu “Frankfurter grüne Sauce

  1. Danke, dass Sie diesen Blog eröffnet haben, der mir Mut macht und zeigt, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin. Denn jeder Seestern ist es wert gerettet zu werden.

    • Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Das zeigt mir, dass auch ich nicht alleine da stehe. Ich freue mich, dass mein Blog innerhalb so kurzer Zeit schon Leser gefunden hat.

  2. Hallo Christiane,
    ich schaue auch schon jetzt jeden Tag mal bei Ihnen herein.
    Das mit den Milchersatzprodukten war eine tolle Zusammenfassung und ich freue mich schon auf Teil 2, denn auf Käse zu verzichten finde ich am schwersten!
    Ich bin vor zweieinhalb Jahren Vegetarier geworden, weil es mir zunehmend schwerer fiel, mich im Tierschutz zu engagieren und gleichzeitig „andere“ Tiere zu essen. Seit etwa einem Jahr bemühe ich mich, mehr und mehr auf vegan umzustellen, bin da aber noch nicht ganz erfolgreich. Vielleicht trägt ja Ihr Blog dazu bei, dass es klappt 🙂
    Außerdem auch noch ein großes Lob für Ihre Katzenseite und dafür, dass Sie auf diese Weise das Thema Vegetarismus/Veganismus mit unserem TSV in Verbindung gebracht haben. Denn es gehört doch ganz einfach dazu, wenn man sich für den Schutz von Tieren einsetzt.

  3. Liebe Sigrid,
    es ist schön, jemanden in der Nähe zu wissen, der ähnlich denkt.
    Ich habe lange gezögert, einen Blog zu starten, weil ich mich nicht gerade für eine begnadete Köchin halte. Aber vielleicht lässt sich doch der eine oder andere dadurch inspirieren, mal vegan zu kochen. Leider habe ich selbst noch nicht so viel Erfahrung im veganen Kochen/Backen. Sie dürfen live meinen Lernprozess mitverfolgen. 🙂
    Ich freue mich darüber, dass Sie mitlesen.

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