Erdnusscookies

Das sind meine absoluten Lieblingskekse! 🙂

Leider machen sie süchtig und man muss sich wirklich gut im Griff haben, wenn man nur ein oder zwei davon knabbern will.
Nach zwei noch nicht ganz überzeugenden Anläufen sind sie jetzt auch in veganer Form perfekt (zumindest für mich).
Bitte nicht erschrecken, wenn Sie die Zutatenliste durchlesen. Nein, ich habe mich nicht verschrieben 😉 Es werden tatsächlich gesalzene Erdnüsse verwendet. In einen Kuchenteig gibt man ja normalerweise auch eine Prise Salz, das stimmt also schon so.

Zutaten:
200 g gesalzene Erdnüsse
125 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
1/2 TL Natron
75 g weiche Margarine (am besten Alsan)
75 g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
1/2 P. Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanille-Aroma (alternativ mehrere Tropfen Buttervanille-Aroma)
1 TL Apfelessig (alternativ: Weißweinessig)

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad O/U-Hitze oder 160 Grad Heißluft vorheizen.
Die Erdnüsse hacken.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Natron mischen und beiseite stellen. Den Essig mit 2 EL Wasser mischen.
Die Margarine mit dem Zucker und dem Vanille-Aroma schaumig rühren. Mehlmischung und Wasser-Essigmischung hinzufügen. Alles gut verkneten (am besten mit den Händen), bis es eine glatte Masse ergibt. Zuletzt die Erdnüsse unterkneten.
Relativ zügig arbeiten und kleine Teighäufchen aufs Blech setzen. In den Backofen schieben und ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun werden. Herausnehmen und auskühlen lassen.
Die Menge ergibt bei mir 2 Backbleche voll mit leckeren Keksen.

Ich mache die Teighäufchen etwa zwischen Haselnuss- und Walnussgröße. Die Kekse laufen im Backofen etwas auseinander und haben dann im gebackenen Zustand einen Durchmesser von ca. 4 cm.

Man kann die Cookies wunderbar auf Vorrat backen und in einer geschlossenen Keksdose mehrere Wochen aufbewahren (nach maximal 3 Wochen sind sie aber bei mir immer aufgegessen).
Die Kekse sind knusprig und bleiben es auch. Wer also lieber softe Cookies mag, sollte sich besser ein anderes Rezept heraussuchen.

In diesem Rezept wird das Ei durch Natron und Essig ersetzt, eine von verschiedenen Möglichkeiten des Eiersatzes beim veganen Backen. In der veganen Literatur wird dieser Eiersatz zwar nicht für Kekse empfohlen, aber gerade bei diesen Erdnusskeksen fand ich es so am besten. Man sollte allerdings ziemlich zügig arbeiten, sobald man alle Zutaten zusammengemischt hat. Also auf keinen Fall den Teig länger stehen lassen, sondern gleich Häufchen aufs Blech setzen und backen.

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