Curry-Reissalat und Seitanbratwurst


Gestern war Sommeranfang. Und mit steigenden Temperaturen steht bei mir auch öfter mal ein Salat als Sattmacher (also nicht nur als Beilage) auf dem Tisch.
Das Rezept für den Curry-Reissalat wollte ich sowieso schon länger mal ausprobieren. Dazu gab es eine selbstgemachte Seitanbratwurst.

Vor rund 3 Monaten habe ich zum ersten Mal versucht, selbst Seitanbratwürste herzustellen. Dazu braucht man Gluten, das man eigentlich selbst herstellen kann, durch Auswaschen von Weizenmehl.
Für einen ersten Versuch mit Seitan war mir das jedoch zu viel Aufwand und ich habe mir fertiges Glutenpulver gekauft.
Die Seitanbratwürste habe ich nach folgendem Rezept hergestellt (statt Liquid Smoke habe ich Rauchsalz verwendet) und anschließend in Portionen für spätere Verwendung eingefroren: zum Rezept

So richtig glücklich war ich über das Ergebnis nicht. Aber ich habe noch weitere Rezepte für selbstgemachte Seitanwürste, die werde ich auch noch ausprobieren und dann entscheiden, ob eines davon zum Standardrezept wird oder ob ich es ganz sein lasse.
Was mich an dem o.g. Rezept besonders gestört hat, war der Müll, den man dabei erzeugt (Backpapier, Alufolie). Die Optik wird sicher noch besser, wenn man es ein paar Mal öfter gemacht hat.

Zutaten für den Reissalat (2 Portionen):

1 EL Öl
125 g Vollkornreis
1 TL Currypulver
375 ml Gemüsebrühe
1 Schalotte
1 Zitrone
1/2 TL Senf
1 Prise Zucker
1 EL Öl
150 g Zucchini
75 g Champignons
100 g Kirschtomaten
1/2 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 EL Öl in einem Topf erhitzen, den Reis und das Curry zufügen und unter Rühren kurz anbraten. Mit Brühe ablöschen und den Reis bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln lassen (Kochzeit wie auf der Packungsanweisung angegeben, bei mir waren es 25-30 Minuten).
Inzwischen die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Zitrone auspressen. Die Schalotte mit dem Zitronensaft, dem Senf, dem Zucker und 1 EL Öl verrühren.
Das Gemüse putzen und waschen. Die Zucchini und die Champignons in dünne Scheiben schneiden, die Tomaten je nach Größe halbieren oder vierteln.
Das Basilikum waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden.
Den warmen Curryreis in einer Schüssel mit der Marinade, dem Gemüse und dem Basilikum mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kann warm und kalt gegessen werden.

Wer rohe Champignons bzw. Zucchini absolut nicht mag, kann sie sicherlich auch vorher kurz in einer Pfanne anbraten und dazugeben, der Salat ist dann natürlich nicht mehr so knackig.
Ich kann mir aber auch gut Erbsen statt Zucchini darin vorstellen.

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Ein Kommentar zu “Curry-Reissalat und Seitanbratwurst

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