Hirse-Pilaw mit gegrilltem Tempeh


Hirse steht bei mir viel zu selten auf dem Tisch. Dabei ist sie eigentlich sehr variabel, da man sie sowohl für normale Hauptgerichte als auch für Süßspeisen verwenden kann.
Hirse hat einen hohen Kieselsäuregehalt, d. h. ist angeblich gut für Haare und Fingernägel, aber auch für die Knochen und Gelenke.

Tempeh wird aus Sojabohnen hergestellt. Ich hatte es bisher erst ein einziges Mal probiert und fand es nicht so toll. Aber ich gebe jedem Produkt wenigstens noch eine 2. Chance, vielleicht lag es ja nur an der Zubereitung?
Man bekommt Tempeh in Asialäden. Es ist nicht sehr lange haltbar, man kann es aber gut einfrieren.

Zutaten für den Hirse-Pilaw (2 Portionen):
150 g Hirse
1 EL Öl
1 kl. Zwiebel
1 Karotte, geputzt, gewaschen und fein gewürfelt
frischer Ingwer (zw. Haselnuss- und Walnussgröße), gerieben
1/2 TL Knoblauchpulver
2 cm Zimtstange
380 ml Wasser
1 1/2 EL Rosinen (optional)
1 1/2 EL Mandelblättchen (optional)

Zubereitung:
Die Hirse in einem Topf bei mäßiger Hitze ohne Öl anrösten, bis sie duftet. Hirse auf einen Teller geben.
Öl im Topf erhitzen und die Zwiebeln glasig anbraten. Dann die Karottenwürfel, Knoblauchpulver, Ingwer und Zimtstange zufügen und mehrere Minuten mitbraten.
Die geröstete Hirse zu der Karottenmischung geben, mit 380 ml Wasser aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Zum Kochen bringen, abgedeckt bei niedriger Hitze rund 15-18 Minuten kochen, bis das Wasser vollständig absorbiert und die Hirse weich ist.
Abschmecken und nach Belieben Rosinen und Mandelblättchen untermischen.

Zutaten für das Tempeh:
150 ml Orangensaft
25 ml Apfelessig
1 EL Zuckerrübensirup
1 TL Senf
200 g Tempeh in dicke Scheiben geschnitten

Zubereitung:
Saft, Essig und Zuckerrübensirup in einem kleinen Topf aufkochen. Hitze reduzieren und die Flüssigkeit 20 Minuten lang einkochen lassen.
Vom Herd nehmen und den Senf einrühren.
Die Tempeh-Scheiben mit der Mischung beidseitig bestreichen.
Auf einen Rost legen und von jeder Seite rund 5 Minuten grillen. Zwischendrin pro Seite jeweils noch einmal mit der Marinade bestreichen.

Abschließend muss ich sagen, Freunde werden Tempeh und ich wohl nie wirklich werden. Ich habe noch 200 g eingefroren, das werde ich irgendwann noch nach einem neuen Rezept probieren. Und wenn mich das dann nicht doch noch vom Gegenteil überzeugt, werde ich Tempeh wohl langfristig eher aus meinem Speiseplan streichen.

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