Wraps


Wraps sind sättigend und ganz toll zum Mitnehmen für ein Mittagessen im Büro geeignet, vor allem im Sommer, wenn man nicht unbedingt was Warmes im Bauch haben muss.
Allerdings mag ich die gekauften Tortillafladen absolut nicht. Die Zutatenliste klingt einfach kriminell.
Ich mache meine Tortillafladen selbst, und zwar nach einem Rezept aus der chefkoch.de-Datenbank.
Gleichmäßig rund werden sie bei mir beim Ausrollen übrigens nie, aber das fällt im gerollten Zustand gar nicht auf.

Zutaten für 4 Weizenmehl-Tortillas:
200 g Weizenmehl
1/2 TL Salz
35 ml Öl
100 ml warmes Wasser

Zubereitung:
Das Mehl, Salz und Öl in einer großen Schüssel verrühren. Wasser hinzufügen, bis man einen Ball formen kann.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und 5 Minuten auf einer glatten, bemehlten Oberfläche kneten bis er weich und elastisch ist. Mit Klarsichtfolie abdecken und für 1-2 Stunden ruhen lassen.
Nach dem Ruhen den Teig in 4 gleichgroße Portionen teilen und jede Einzelne zu einer Kugel formen. Auf einer bemehlten Fläche wird nun jede Kugel ausgerollt auf eine Größe von ca. 22-25 cm. Die Tortillafladen beim Schichten mit Klarsichtfolie abtrennen.
Zum Garen eine schwere Bratpfanne erhitzen, eine der ausgerollten Tortillas in die Pfanne legen und braten bis der Teig Blasen schlagt und goldbraun ist, dann umdrehen und die andere Seite braten.
Zum Braten braucht man kein Öl! Und es ist auch nicht notwendig, eine beschichtete Pfanne zu nehmen. Ich habe eine Silit-Pfanne, in der normalerweise alles anbrät, aber bei den Tortillas habe ich keine Probleme (mittlere Hitze).
Nach und nach alle Tortillas einzeln braten und auf einen Teller aufschichten. Leicht abkühlen lassen, dann den Teller in eine große Plastiktüte packen und alles endgültig abkühlen lassen. Durch das Einpacken in der Tüte werden die Fladen nicht hart.
So kann man sie auch im Kühlschrank locker 2 Tage aufbewahren.

Füllen kann man sie natürlich je nach Lust und Laune. Ich habe heute neben einem großen Salatblatt, Tomaten, Paprika, Erbsen und Mais gebratene vegane Bratwürstchen hineingegeben (die mussten endlich mal weg).
Außerdem, damit es nicht so trocken ist, ein wenig vegane Mayonnaise vor dem Füllen auf die Fladen gestrichen (Rezept siehe hier).
Die Wraps aufrollen, das untere Ende umschlagen und nach Belieben die Wraps fest in Alufolie einrollen, damit man sie mitnehmen und aus der Hand essen kann.

Übrigens: Wer die Fladen anfangs nicht so toll hinbekommt… nicht verzagen. Meine ersten waren auch sehr unförmig und viel zu dick. Jetzt, nach dem 4. oder 5. Mal sind sie zwar nicht kreisrund, aber wenigstens bekomme ich das mit dem Dünn-Ausrollen perfekt hin. 🙂

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