Bio-Sojaanbau in der Nachbarschaft

Diesen Artikel habe ich heute online im „Darmstädter Echo“ gelesen:
http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/otzberg/Die-Soja-Bohne-und-die-Weltwirtschaft;art1296,3106335

Und es erstaunt mich doch. Denn es war mir nicht bewusst, dass praktisch in meiner Nachbarschaft Soja angebaut wird. Natürlich weiß ich, dass Prinz von Löwenstein in meiner Nähe Biogemüse anbaut.
Und er hat sich ja auch ziemlich Namen gemacht, unter anderem durch sein Buch und sein Auftreten in der Öffentlichkeit (Leider ist „Food crash“ in der Bücherei ständig ausgeliehen, das will ich unbedingt noch lesen).

Aber dass die eher wärmeliebende Sojapflanze in Hessen kultiviert werden kann, das hätte ich nicht gedacht.
Natürlich bedeutet vegan zu essen nicht, dass man auf Soja angewiesen ist. Aber vielseitig ist die Pflanze schon. Und leider – worauf in dem Artikel auch schön hingewiesen wird – wird sie hauptsächlich als Tierfutter angebaut.

Wenn Fleischesser Veganer beschimpfen, wegen deren Sojakonsum würde der Regenwald abgeholzt werden, entbehrt das jeglicher Grundlage. Das Gegenteil ist der Fall. Zumal die meisten Veganer beim Kauf ihrer Sojaprodukte auf Bioqualität achten, ein Großteil davon stammt sogar aus Europa.

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