Frisch ausprobiert

Und wieder einmal musste ein veganer Käse dran glauben. 😉

Der Vegourmet Bianco kommt ziemlich gewichtig daher. Es gibt ihn in 400 g-Stücken im Internetshop zu kaufen. Blöd, wenn man vorher nicht weiß, ob er einem überhaupt schmeckt.
Wie alle anderen veganen Käsesorten habe ich ihn sowohl pur probiert als auch zum Kochen verwendet. Das Aussehen schreckt einen ein bißchen ab, finde ich. Er sieht gespenstisch weiß und glatt aus, fast wie Plastik.
Und leider schmilzt und bräunt er auch nicht, wenn man ihn zum Überbacken verwenden will. Geschmacklich ist er sehr mild, erinnert ein bißchen an Mozzarella mit ganz leichtem Hang zum Schafskäse.
Beim Roh-Kauen allerdings hat er absolut keine Ähnlichkeit mit den beiden, er ist relativ fest. Ich kann nicht sagen, dass er pur schlecht schmeckt, aber irgendwie ein bißchen zu farblos, zu mild.
Ich hatte ihn allerdings auch mal in einem Bulgurauflauf verwendet, darin fand ich ihn sehr gut. In heißem Zustand wird er weicher (ähnlich wie Feta).
Einen kleinen Rest habe ich dann zusammen mit Zuchinischeiben in einer Pfanne angebraten, dabei ist er dann doch etwas geschmolzen und hat mit den Zucchini zusammen Farbe bekommen. Das hat super geschmeckt.
Insgesamt kann ich sagen, er ist für mich bis jetzt noch der beste Käseersatz (für Schafskäse/Mozzarella), den ich ausprobiert habe und ich kann mir vorstellen, ihn vereinzelt doch noch mal zu bestellen.
Allerdings reichen 400 g doch eine ganze Weile, ich habe ihn – sobald die Packung geöffnet war – in Portionen eingefroren.

Ausprobiert habe ich außerdem das Weleda Zahngel. Anders als sonst inzwischen üblich kommt es nicht in Plastik daher, sondern in einer Alutube. Ich versuche, Plastik in meinem Umfeld zu reduzieren, seit ich das Buch „Plastic Planet“ gelesen habe. Allerdings ist fraglich, ob die Aluverpackung gesünder und umweltfreundlicher ist.
Wenn man das Zahngel auf die Zahnbürste drückt, erschrickt man erstmal ein bißchen, denn es ist knallrot. Es schmeckt stark nach Minze, was aber eigentlich nicht unangenehm ist.
Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, ich bräuchte eine größere Menge davon als von herkömmlicher Zahnpasta, was sicherlich auch daran liegt, dass es nicht so schäumt.
Das ist natürlich Geschmackssache. Da ich außerdem neu noch eine Zahncreme von Lavera gekauft habe, werde ich, wenn die Weleda-Tube leer ist, erst diese noch probieren und mich dann entscheiden.

Was ich bisher auch noch nicht kannte, ist Agavendicksaft. In vielen veganen Rezepten wird er als Honigersatz zum Süßen von Speisen angegeben. Ganz mutig habe ich mir gleich ein großes Glas davon bei Alnatura mitgenommen und wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Er schmeckt tatsächlich ein bißchen honigartig, ohne die leicht harzige Note, die ich beim Honig eigentlich auch gar nicht mag. Er ist etwas flüssiger als Honig.
Und auf jeden Fall gut als Ersatz geeignet, so dass ich nicht immer auf Ahornsirup zurückgreifen muss. Billig ist weder der Agavendicksaft noch der Ahornsirup, aber so große Mengen nimmt man ja meistens davon auch gar nicht, es sei denn jemand verzichtet komplett auf Zucker.

Und als altes Leckermaul habe ich noch eine neue Schokolade ausprobiert: Die Rapunzel-Schokolade Espresso. Wie die meisten Zartbitter-Schokoladen ist sie nicht so süß, hat einen tollen Espressogeschmack.
Auch wenn sie es bei mir vielleicht nicht ganz an die erste Stelle im Schokoladen-Ranking schafft (dort streiten ja schon Nirwana Noir und Vivani Dunkle Nougat um den Spitzenplatz), so wird sie doch als Abwechslung mal wieder in meinem Einkaufskorb landen.

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