Gemüse-Curry


Ist Ihnen das auch schon mal passiert? Da ist man sich ganz sicher, dass man ein bestimmtes Lebensmittel auf Vorrat hat, plant sein Essen damit und stellt dann, wenn man anfangen will, zu kochen, auf einmal fest, dass es nicht da ist.

Natürlich passiert so was nur an einem Sonntag, wenn man keine Gelegenheit zum Einkaufen hat.
So ging es mir gestern. Ich war der festen Überzeugung, noch eine Dose Ananas im Vorratsregal zu haben. Aber als ich die Zutaten für mein heutiges Mittagessen zusammensuchen wollte, musste ich feststellen, dass keine Ananas im Haus ist. Was tun? Entweder kocht man dann ganz was anderes oder man wandelt halt das vorliegende Rezept entsprechend ab.

Ich wollte dieses Rezept nachkochen: Süß-scharfes Kokos-Gemuese-Curry.
Statt Ananas habe ich jetzt Mandarinorangen genommen. Chilisauce habe ich sowieso keine zu Hause. Da sie nur zum Würzen dient, habe ich mir mit Paprikapulver und Zuckerrübensirup ausgeholfen. Durch die rote Currypaste ist das Gericht sowieso schon scharf genug. Deshalb wollte ich kein Chili nehmen.
Und: naja, die Gemüsemenge kam mir sowieso etwas wenig vor. Herausgekommen ist dies hier:

Zutaten für 2 Portionen:

150 g Kartoffeln
80 g Mais
45 g rote Paprika
55 g Champignons
30 g Zuckerschoten
80 g Mandarinorangen aus der Dose, abgetropft
1/2 EL Öl
1 1/2 TL rote Currypaste (vegan!)
200 ml Kokosmilch
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Zuckerrübensirup (alternativ: brauner Zucker, oder weglassen)
1 Pr. Salz
frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen und fein würfeln. Gemüse waschen, putzen und ggfs würfeln bzw. in Scheiben schneiden.
Öl in einem Wok oder einem weiten Topf erhitzen. Die Kartoffelwürfel darin ca. 3-4 Minuten anbraten. Gemüse, Mandarinorangen und Currypaste dazugeben und 2 Minuten mitbraten.
Kokosmilch dazugießen und 8 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluß mit Paprikapulver, Zuckerrübensirup und Salz abschmecken.
Mit frischen gehackten Korianderblättchen garniert servieren.

Bei mir gab es dazu Basmatireis.

Die Mandarinorangen sind dabei allerdings ziemlich verkocht. Das fand ich aber sogar ganz gut. So kam fruchtige Süße in das Curry, ohne dass die Früchte zu dominierend waren. Falls Sie sie lieber noch etwas stückig im Curry mögen, sollten Sie einen Teil davon erst zum Schluß zufügen. Oder Ananas nehmen. 🙂

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