Makkaroni mit Grünkernbolognese


Nudeln mit Grünkernbolognese zählen eigentlich zu meinen Standardgerichten. Trotzdem habe ich sie schon eine ganze Weile nicht mehr gekocht. Es warten ja noch so viele andere vegane Rezepte auf mich, dass ich sie endlich ausprobiere!

Wobei ich mich auch schwer tue, ein Rezept für die Grünkernbolognese aufzuschreiben. Ich mache sie eigentlich immer frei nach Schnauze. Da wird normalerweise nichts abgewogen. Und je nachdem, was ich gerade vorrätig habe, wandern immer Karotten, Paprika, frische Tomaten oder auch mal Zucchini oder Pilze mit in die Sauce.

So hat man gleich eine gesunde Portion Gemüse dabei und die Sauce schmeckt immer wieder anders. Statt gehackte oder pürierte Tomaten nehme ich auch manchmal eine Mischung aus Tomatenmark, Tomatenketchup und Gemüsebrühe. Je nachdem, was gerade daheim ist oder geöffnet herum steht und verbraucht werden soll.
Ich mag sehr gerne Kräuter der Provence in der Bolognesesauce, man kann aber stattdessen auch einfach nur Oregano nehmen.

Diesmal habe ich mich bemüht, alles abzumessen, damit Sie eine Basis haben – und dann experimentieren Sie mal los… 🙂

Zutaten für 2-3 Portionen:

1 mittlere Zwiebel
1 EL Olivenöl
60 g Grünkern, mittelgrob geschrotet
100 g Paprika, gewürfelt (alternativ anderes Gemüse, z. B. Karotten, Pilze, Zucchini…)
125 ml Gemüsebrühe, evtl. etwas mehr
400 g gehackte oder pürierte Tomaten
1 EL Tomatenmark
1/2 EL Balsamico oder 1 Schuß Rotwein
1 Pr. Zucker
1 TL Kräuter der Provence (alternativ: Oregano, getrocknet)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chili
250 g Makkaroni (oder andere Nudeln)

Zubereitung:

Zwiebel schälen und würfeln.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen, Grünkern und Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze anbraten, bis der Grünkern duftet. Paprikawürfel unterrühren und 1 Minute mitbraten.
Mit Gemüsebrühe und gehackten oder pürierten Tomaten aufgießen. Tomatenmark unterrühren und alles ca. 20 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
Währenddessen die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.
Die Sauce mit Balsamico oder Rotwein, den Gewürzen und Kräutern abschmecken und zu den abgetropften Nudeln servieren.

Übrigens: Manche kochen erst den Grünkernschrot separat. Ich habe mir diesen Schritt immer gespart. Und ich mag es, wenn er noch etwas Biss hat, koche ihn also in der Regel nicht zu lange. Je nach Vorliebe können Sie also die Kochzeit noch etwas verlängern.

Die Sauce schmeckt mir aufgewärmt fast noch besser als frisch. Dickt allerdings durch das Stehen etwas nach. Dann einfach noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe zufügen, bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
Einfrieren klappt auch gut…

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