Frisch ausprobiert

In meiner vegetarischen Zeit konnte ich auf einen Mixer recht gut verzichten. Das wenige, was ich pürieren wollte, schaffte ich leicht mit einem billigen Pürierstab.
Seit ich vegan koche, treffe ich aber immer wieder auf Rezepte, die einen Mixer erfordern, z. B. um eingeweichte Nüsse zu pürieren. Der Pürierstab war damit überfordert, für den großen Mixeraufsatz, der zur Küchenmaschine gehört, war die Masse aber oft zu gering.
Jetzt habe ich mir den Personal Blender PB 250 von Keimling gekauft. Er hat zwar nur 200 Watt, aber da er eher für kleinere Mengen ausgelegt ist, reicht das völlig. Die Handhabung ist einfach: Zutaten in den Mixbecher geben, das Mahlwerk aufschrauben und das Ganze dann kopfüber auf den Motorblock setzen und herunterdrücken.
Die Reinigung ist supereinfach, besser als bei dem Mixeraufsatz der Küchenmaschine. Wer will, kann den Mixbecher gleich als Trinkgefäß verwenden, das ist für Smoothie-Liebhaber ideal.
Und was das Wichtigste ist: Er schafft es tatsächlich, alles cremig zu pürieren. Ich habe den Kauf nicht bereut.

Der Vegourmet Santeciano sieht nicht ganz so gespenstisch weiß aus wie sein Bruder Bianco, den ich ja auch bereits getestet habe. Er sieht auf den 1. Blick fast aus wie ein Gouda.
Und auch geschmacklich kommt er einem Gouda recht nahe. Pur auf’s Brot mag ich ihn nicht, da habe ich bis jetzt noch keinen einzigen veganen Käse gefunden, der das geschafft hätte.
Aber ich habe ihn bei dem Fenchelgratin ausprobiert und dort hat er mir sehr gut geschmeckt. Man kann ihn als Äquivalent zum Willmersburger Pizzaschmelz verwenden, allerdings schmilzt der Santeciano nicht.
Da es ihn nur in einer 400 g-Packung gibt, habe ich den Rest des Käses in 50 g-Portionen eingefroren und werde ihn nach und nach auch noch bei anderen Gerichten ausprobieren.
Bis jetzt kann ich mir schon vorstellen, dass ich ihn nochmal kaufe, einfach um manchen Gerichten noch einen Tick käsigen Geschmack zu verpassen.

Eigentlich war ich im Tegut auf der Suche nach dem veganen Fetakäse Feto. Den habe ich leider nicht bekommen. Stattdessen habe ich mir zum Ausprobieren den Vleischsalat vom Tofutier mitgenommen.
Hier war mein Fazit: Man kann ihn essen, richtig begeistert hat er mich aber nicht. Der Sojageschmack war doch relativ dominierend. Da finde ich den selbstgemachten falschen Fleischsalat viel leckerer.

Das Alterra Volumen-Shampoo Papaya & Bambus habe ich ebenfalls neu ausprobiert. Nun sind wir Frauen vielleicht besonders kritisch, was unsere Haare betrifft. Die wenigsten sind mit ihren Haaren so, wie sie sind, zufrieden.
Meine Haare sind sehr fein. Seit ich in die Wechseljahre gekommen bin, sind sie außerdem etwas dünner geworden. Eher trocken, dabei doch leicht strähnig, Sie merken schon, auch ich bin mit meiner Haarqualität nicht sonderlich zufrieden.
Bisher habe ich noch kein Shampoo gefunden, das diesen Zustand verbessert hätte. Und leider macht da auch das Alterra-Shampoo keine Ausnahme. Es ist ok, tut seine Pflicht, aber ich werde noch andere vegane Shampoos ausprobieren, vielleicht finde ich ja irgendwann eines, das meine Haare so behandelt, wie sie es brauchen.

Noch ein weiteres Alterra-Produkt habe ich ausprobiert: Die Alterra Reinigungsmilch parfümfrei für sehr empfindliche Haut. Hier kann ich gar nicht viel schreiben. Ich vertrage sie gut, sie ist ok. Da sie parfümfrei ist, stört kein Duft, den man vielleicht nicht so mag. Ich werde sie wieder kaufen.

Übrigens: Falls Sie sich wundern, dass ich bisher noch keine Hautcreme ausprobiert habe… Hier verwende ich schon seit Jahren nur vegane Produkte. Als Tages- und Nachtcreme sind bei mir Annemarie Börlind-Cremes im Einsatz, die ich sehr gut vertrage und die meine Haut gut pflegen.
Und als Handcreme nehme ich Weleda-Handcreme. Hier habe ich also keinen Bedarf an zusätzlichen Tests. Wobei Annemarie Börlind- und Weleda-Produkte natürlich schon etwas teuerer sind als Alterra, Alverde, Balea und Lavera.
Da ich kein Make-up verwende, werde ich außerdem keine Schminkartikel ausprobieren (nur als Hinweis, falls jemand sehnsüchtig auf Erfahrungsberichte wartet).

Advertisements

3 Kommentare zu “Frisch ausprobiert

  1. Bei Shampoos kann ich wirklich die von Lavera empfehlen. Es gibt für jeden Haartyp eines. Ich habe im Sommer eines von den Basis-Shampoos genommen, für die häufige Haarwäsche, und seit es etwas kühler ist, nehme ich das mit Mandelmilch – es pflegt ganz toll!
    Dass du den Feto nicht gefunden hast, ist ja komisch. Beim Tegut in der Casinostraße ist er so ziemlich neben dem Vleischsalat vom Tofutier untergebracht. Falls du da nicht hinkommst, bringe ich dir gern mal einen mit!

    • Hallo Sigrid,

      ich war beim Tegut in Darmstadt-Stadtmitte. Vielleicht haben sie dort den Feto nicht oder er war ausverkauft. Bei dem in der Kasinostraße war ich noch nie, das ist eine Gegend, wo ich selten hinkomme. Aber es ist auch nicht dringend, ich habe noch so viel anderen veganen Käse daheim, den ich noch verbrauchen muss. Und habe gar kein Bedürfnis mehr danach. 🙂
      Danke für den Tipp mit den Shampoos von Lavera, da werde ich mal Ausschau halten.

  2. Nachtrag: Ich hatte ja den Vegourmet Santeciano eingefroren und heute zum 1. Mal davon wieder etwas aufgetaut. Er ist dann etwas bröseliger, also nicht mehr so glatt und schnittfest wie im Urzustand. Essbar ist er trotzdem. 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s