Sherry-Karotten und wieder keine Semmelknödel

Ich bin ja so frustriert! 😦 War es nun der 6., 7. oder gar der 8. Versuch, vegane Semmelknödel zu machen? Diesmal hatte ich mir ein Rezept aus einem anderen veganen Blog herausgesucht. Aber schon als ich die Klöße formen wollte, habe ich gemerkt, dass das nichts wird, die Masse war viel zu feucht. Also habe ich noch Sojamehl und etwas Paniermehl untergemischt. Zwei Probeklöße ins Wasser gelassen (nein, das Wasser hat nicht mehr gekocht), kurz darauf waren sie schon zerfallen. Noch mehr Sojamehl und Paniermehl untergemischt, der 3. Kloß sah schon besser aus. Aber das Risiko war mir zu groß. Ich habe frisches Wasser aufgesetzt, die restliche Masse in ein Geschirrtuch gewickelt – und so gab es mal wieder einen Serviettenkloß.

Natürlich konnte ich dadurch auch erst ziemlich verspätet zu Mittag essen, mein Magen hing mir schon in den Kniekehlen. Als Trösterchen werde ich mir heute Nachmittag dafür noch ein Stück Apfelkuchen gönnen. 😉

Einen Versuch gebe ich mir noch. Beim nächsten Mal werde ich gleich weniger Sojamilch nehmen und von vornherein etwas Sojamehl einplanen. Wenn das dann auch nichts wird, dann höre ich vielleicht auf, es weiter zu probieren. Mal sehen.

Zum Serviettenkloß gab es Sherry-Karotten. Wieder was ganz Simples…

Sherry-Karotten

Zutaten für 2-3 Portionen:

350 g Karotten
20 g Alsan
1 EL Ahornsirup
40 ml Sherry (alternativ: Madeira oder Portwein)
30 ml Gemüsebrühe
Kräutersalz, Pfeffer

Zubereitung:

Karotten schälen und in Stifte schneiden. Alsan in einem Topf schmelzen, den Ahornsirup unterrühren. Die Karottenstifte dazugeben und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze darin leicht anbraten. Mit Sherry und Gemüsebrühe ablöschen, Deckel auflegen und ca. 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Karotten bissfest sind. Mit etwas Kräutersalz und Pfeffer würzen.

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6 Kommentare zu “Sherry-Karotten und wieder keine Semmelknödel

    • Danke für den Hinweis. Das Rezept von Jerome Eckmeier hatte ich auch gefunden. Aber ich vermeide Plastik im Zusammenhang mit Lebensmitteln wo immer es geht, vor allem, wenn sie erhitzt werden. Seit ich das Buch „Plastic planet“ gelesen habe, bin ich insgesamt vorsichtiger im Umgang mit Plastik geworden, nicht nur wegen der Müllvermeidung, sondern auch im Hinblick auf die Gesundheit. Dann mache ich doch lieber weiterhin Serviettenknödel. 🙂

  1. Falls es Dich tröstet, mit veganen Semmelknödeln stand ich auch lange Zeit auf Kriegsfuß, ich habe leider auch unzählige Versuche gebraucht, bis sie endlich gelungen sind. Das war sehr frustrierend, aber da ich Semmelknödel total gerne esse habe ich es einfach weiter versucht und irgendwann sind sie dann doch gelungen – das skurrile ist, ich kann nicht mal sagen, woran es gelegen ist!!! Aber seither klappt es, der Fluch ist gebrochen. In der frustreichen Experimentierphase hab ich auch hin und wieder die Knödelmasse in Muffinformen gegeben und sie im Rohr gebachen, funktioniert auch, die „Knödel“ sind dann halt trockener, aber zu Schwammerlsauce war es schon o.k. Also, nicht aufgeben, irgendwann klappt es bestimmt.

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