Was ich gerade lese…

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich von dem Kochbuch „vegan on the cheap“ von Robin Robertson berichtet. Ein paar Sachen habe ich bereits daraus nachgekocht bzw. -gebacken.
Und weil mich das Ergebnis überzeugt hat, habe ich mir ein weiteres Buch von Robin Robertson besorgt: „quick-fix vegan„.

Es hat mich deshalb angesprochen, weil es bei mir oft schnell gehen muss mit dem Kochen. Rezepte mit ewig langen Zutatenlisten sind mir ein Gräuel, wenn ich es eilig habe. Am liebsten sind mir außerdem Gerichte, für die ich nur einen Topf brauche und nicht drei verschiedene. Denn das spart zusätzlich Zeit beim Abwasch.

Auch „quick-fix vegan“ beinhaltet etliche außergewöhnliche Rezepte. Vorgestellt habe ich hier ja schon den tropischen Quinoa-Bohnen-Topf und etwas abgewandelt die Sojaschnetzel-Zuckerschoten-Pfanne.
In vielen der Rezepte werden wieder Hülsenfrüchte verwendet. Nimmt man getrocknete Hülsenfrüchte, so muss man diese natürlich erst kochen, was lange dauert (außer man hat einen Schnellkochtopf).
Ein bißchen Vorplanen sollte man dann schon und sie entweder schon einen Tag im Voraus kochen oder gleich auf Vorrat und einfrieren.
Alternativ bieten sich Hülsenfrüchte im Glas oder in der Dose an. Die sind schon fertig gekocht und für eine schnelle Küche ideal. Da das Buch mit einer schnellen Zubereitung wirbt, werden bei den Zutaten immer nur Hülsenfrüchte aus Glas oder Dose genannt.

Mit schneller Küche ist übrigens nicht unbedingt gemeint, dass von Kochbeginn bis zum Essen wenig Zeit verstreicht, sondern dass die reine Zubereitungszeit, wo man Hand anlegen muss, relativ gering ist. Deshalb sind im Buch zum Beispiel auch Backofengerichte aufgeführt, bei denen die reine Arbeitszeit nicht so lange ist, aber die noch längere Zeit im Ofen backen müssen.
Das sollte man wissen, damit das Buch nicht zum Fehlkauf wird. Da ich meistens abends für den nächsten Tag vorkoche, geht es mir persönlich mehr darum, nicht zu lange in der Küche stehen zu müssen. Wenn ein Gericht still vor sich hinschmurgelt oder bäckt, so stört mich das nicht, da ich in der Zwischenzeit anderes erledigen kann.

Das Buch ist leider wieder nur in englisch erhältlich, und ohne Bilder, was mir persönlich aber nicht so viel ausmacht. Da die Rezepte relativ einfach sind, kann man sich beim Durchlesen schon recht gut vorstellen, wie das Ergebnis aussieht.
Es enthält ca. 150 Rezepte, wobei ganz am Anfang ein paar Basisrezepte vorgestellt werden, deren Zubereitung zwar länger als 30 Minuten dauern kann, die man aber z. B. am Wochenende vorbereiten und einfrieren kann für spätere Verwendung, so z. B. Seitan oder Gemüsebrühe.

Es folgen Rezepte für Snacks, Topfgerichte (Risotto, Chili usw.), Nudelgerichte, Suppen, Sandwiches, Salate, Backofengerichte, Saucen/Dips und Desserts.
Am Ende des Buches befinden sich Umrechnungstabellen für die Umrechnung von amerikanischen in europäische Masseinheiten, Fahrenheit in Celsius. Das finde ich immer wieder sehr hilfreich.
Es gibt einige Gerichte mit Tofu, Tempeh und Seitan, bei einigen wird vegane Mayonnaise oder veganer Frischkäse (bei den Dessertrezepten) verlangt, insgesamt gibt es aber sehr viel mehr Rezepte, die auf Ersatzprodukte komplett verzichten. Wobei man vegane Mayo leicht selbst herstellen kann. Und Tofu/Tempeh sehe ich persönlich nicht unbedingt als Ersatzprodukt an.

Insgesamt macht auch dieses Buch genauso wie „vegan on the cheap“ einen recht guten Eindruck und ich habe mir etliche Rezepte angestrichen, die ich nachkochen will.

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