Weltvegantag

Heute ist Weltvegantag, habe ich an verschiedenen Stellen gelesen. Aber was bringt das? Außer, dass es vielleicht ein paar vereinzelte Aktionen von Veganern gibt? Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass ich letztes Jahr am 1. November darauf aufmerksam geworden wäre – und dabei hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt sehr mit dem Thema Veganismus beschäftigt, meine Sinne waren also schon dahingehend geschärft.

Mittlerweile gibt es ja für alles und jeden einen Tag: Muttertag, Weltspartag, Welttierschutztag, ja sogar einen Tag des Eies. Hmpf.

Ich brauche solche Tage nicht. Wenn ich was Gutes tun will, kann ich das jeden Tag oder an einem anderen beliebigen Tag machen. Und wenn ich nichts Gutes tun will, kann ich es gleich bleiben lassen.

Aber: Ganz unabhängig vom Weltvegantag freut es mich trotzdem, dass vegane Ernährung etwas aus dem Nischendasein herausgekommen ist. Man sieht es an der Vielzahl der veganen Kochbücher, die momentan auf den Markt kommen.
Und an diversen Blogbeiträgen, wer alles bei der „Vegan for fit“-Challenge mitmacht. Zwar vermute ich, dass die meisten dies nur als Diät oder Modeerscheinung betrachten und nach wenigen Wochen wieder zu ihrer bisherigen Ernährung zurückkehren (oder die nächste Diät ausprobieren).
Trotzdem, es bewegt sich was und der eine oder andere wird doch zum Nachdenken angeregt.

Zum Nachdenken anregen, das Bewusstsein schärfen, Lust aufs Auspobieren/Mitmachen wecken – mehr will ich mit meinem Blog ja auch nicht.

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2 Kommentare zu “Weltvegantag

  1. Hallo Christiane,
    ich persönlich brauche solche Tage auch nicht, aber ich finde es trotzdem gut, dass es sie gibt. Die wenigsten Menschen kommen doch von allein drauf, über sich und ihr Verhalten nachzudenken – geschweige denn, die Konsequenzen ihres Handelns abzuwägen. Ich glaube zwar auch nicht, dass sich aufgrund solcher Tage Massen von Menschen plötzlich völlig anders ernähren oder verhalten – schon gar nicht langfristig, aber es schafft doch ein Bewusststein, dass es vor einigen Jahren noch gar nicht gab und es hilft auch kurzfristig und selbst wenn daraus nur ein einziger Vegetarier/ Veganer „entstehen“ würde, so sind das statistisch gesehen 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner (Quelle: http://donnerstag-veggietag.de) weniger, die im Laufe seines Lebens sterben…
    Ich hatte kürzlich eine Reportage über den Veggietag gesehen, den es in einigen Städten gibt (http://donnerstag-veggietag.de/). Laut dieser Reportage würde eine unglaublich große Zahl Tiere nicht geschlachtet werden, wenn alle Deutschen nur an einem einzigen Tag in der Woche KEIN Fleisch essen würden. Ich glaube, es waren einige Millionen, bin mir aber nicht mehr sicher und habe es auf die Schnelle nicht im Web gefunden. Also, ich denke schon, dass solche Tage wenigstens ein kleines bisschen helfen.

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