Fazit der Käsetesterei

Seit einem Jahr ernähre ich mich jetzt mehr oder weniger vegan. Und da ich anfangs der Meinung war, der Abschied vom Käse würde mir schwerfallen, habe ich vor allem in der Anfangszeit mehrere vegane Alternativen ausprobiert und auch zwischendrin noch mal neue Sorten bestellt.
Aber jetzt habe ich beschlossen, dass Schluss ist mit dieser Testerei.
Ja, natürlich habe ich längst nicht alle Sorten durchgetestet. Aber – ehrlich gesagt – ich glaube auch nicht mehr, dass mir da was entgeht.

Eine kurze Zusammenstellung, was ich alles ausprobiert habe:

Cheezly Mozzarella Style
Willmersburger Pizzaschmelz
Heirler Wie-Frischkäse
Vegourmet Bianco
Vegourmet Montanero
Vegourmet Santeciano
No Muh Classic
No Muh Rezent
FeTo

Die einzigen Käsesorten, die ich vereinzelt noch mal kaufen werde, sind der Vegourmet Bianco, der Vegourmet Santeciano und der FeTo.
Cheezly, Willmersburger und Heirler waren zwar geschmacklich akzeptabel, aber ich kann gut darauf verzichten, sie bringen keine Bereicherung in meine Küche, die ich nicht auch anders erreichen könnte.

Mal abgesehen vom Geschmack sollte man ja auch noch berücksichtigen, dass in den meisten veganen Käse Stabilisatoren und Ähnliches drinsteckt. Und ohne Plastikverpackung kommen sie natürlich auch nicht aus. Also nicht unbedingt nur gesund und ökologisch.

Ok, manchmal braucht man in einem Gericht noch einen kleinen Kick, so schmecken z. B. der Bulgurauflauf oder der Grünkernauflauf nur mit veganem Käse richtig toll. Und dafür werde ich meinen kleinen Käsevorrat auch benutzen.
Für pur aufs Brot brauche ich keinen Käse mehr, da gibt es so viele tolle Brotaufstriche, gekauft oder selbstgemacht.
Und während ich anfangs gedacht habe, ich müsste jetzt öfter mal auf den Hefeschmelz als Käseersatz zurückgreifen, so habe ich inzwischen gemerkt, dass auch Nüsse und Gewürze allein oft ausreichen. Und eine Pizza oder ein Auflauf kommt auch gut ohne „Käsepampe“ als Topping aus.

Also nicht traurig sein, wenn hier keine Erfahrungsberichte mehr über vegane Käsesorten auftauchen. Wenn jemand möchte, darf er trotzdem aus seiner Sicht hier noch Empfehlungen abgeben.
Vielen Dank deshalb auch an Carmen für ihren Gastbeitrag.

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Ein Kommentar zu “Fazit der Käsetesterei

  1. Hallo Christiane,
    ich glaube auch, dass man mit dem „So-ähnlich-wie-Denken“ nicht weit kommt. So ähnlich geht es mir ja auch mit der Milch im Kaffee (und auch mit dem Käse). Die Industrie gaukelt einem vor, dass etwas ein „Ersatz“ ist, aber es ist einfach etwas anderes. Man muss also nach schmackhaften Alternativen suchen und sich von dem Gedanken lösen, es müsse wie XY schmecken.

    Den Gastbeitrag habe ich gern geschrieben und teste mich natürlich auch weiter durch die veganen Regale. Die nächste „Käseersatz“-Sorte ist schon in meinem Kühlschrank und wird die nächsten Tage getestet. 😉

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