Zimtschnecken


Was gibt es Schöneres, als wenn an einem nasskalten trüben Novembertag ein Duft nach Zimt und Backwaren durchs Haus zieht?

Ich hatte jedenfalls Lust auf Zimtschnecken. Und wenn die Packung Pflanzenmilch schon offen ist, kann man sich auch gleich damit noch einen heißen Kakao kochen.

Zimtschnecken und heißer Kakao, und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Da mag das Wetter machen, was es will. 🙂

Zimtschnecken

Zutaten für 10 Stück:

Für den Teig:
60 g Margarine (Alsan)
200 ml Sojamilch
20 g Frischhefe
60 g Zucker
1 Prise Salz
350 g Mehl

Für die Füllung:
30 g Margarine (Alsan)
40 g Zucker
1/2 EL Zimt
1/3 TL Kardamom, gemahlen

Außerdem etwas Sojamilch zum Bestreichen

Zubereitung:

Für den Teig die Margarine in einem Topf schmelzen lassen. In eine Schüssel füllen, die Sojamilch dazugeben. Falls die Mischung noch zu warm ist, etwas abkühlen lassen (sollte nur minimal mehr als handwarm sein).
Mehl, Zucker, Salz und zerbröckelte Frischhefe zu der Margarine-Sojamilch geben und alles mehrere Minuten lang gründlich verkneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist und sich beim Kneten vom Schüsselrand löst.
Schüssel in eine Plastiktüte packen und an einem warmen Ort (nicht über 40 Grad) rund 40 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die restliche Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Mit der flüssigen Margarine bestreichen.
Zucker, Zimt und Kardamom gut miteinander vermischen und gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen.
Die Teigplatte aufrollen und mit einem scharfen Messer in 10 Scheiben schneiden.
Die Scheiben nebeneinander auf ein mit Backpapier oder Backfolie ausgelegtes Backblech legen. Etwas Platz dazwischen lassen. Die Scheiben mit der Hand jeweils ein bißchen platt drücken.
Abgedeckt an einem warmen Ort nochmals rund 30 Minuten gehen lassen.
Die Schnecken mit Sojamilch bestreichen und bei 180 Grad Heißluft (oder 200 Grad O/U-Hitze) rund 18-20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
Aus dem Backofen nehmen und unter einem sauberen Küchenhandtuch abkühlen lassen.

Am besten schmecken sie ganz frisch. Falls man sie einfrieren will, sollte man das gleich nach dem Abkühlen machen.

Hier noch 3 Fotos vom Herstellungsprozess:

Nach dem Ausrollen, Bestreichen mit Margarine und Bestreuen mit Zucker, Zimt und Kardamom

Kurz nach dem Teilen und auf’s Backblech-Legen

Direkt nach dem Backen

Und ja: Wer mitgezählt hat, hat nur 9 Stück gezählt. Es waren trotzdem 10. 🙂
Die 10. Schnecke habe ich auf ein separates Blech gelegt und gleichzeitig was für’s Mittagessen mitgebacken. Bei Heißluft ist das Backen auf mehreren Ebenen ja kein Problem.

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