Dessert of despair

Dessert of despair
Das vegane Backen will noch nicht so gelingen? Oder es wurde doch nicht so viel Kuchen gegessen und jetzt ist er trocken geworden?
Werfen Sie bloß nichts davon weg! Wegwerfen ist was für Doofies. 🙂
Die einzige Ausnahme darf sein, wenn Sie tatsächlich beim Backen Zucker und Salz verwechselt haben oder ähnliche Geschmacks-Katastophen.

Für alles andere gilt: Das ist eine wunderbare Basis für ein Dessert oder andere Leckereien.

Falls der Teig nicht durchgebacken war, schieben Sie das Ganze einfach noch mal in den Backofen, so lange, bis alles durch ist. Natürlich will man das keinen Gästen vorsetzen, aber in Portionen eingefroren lässt sich das später noch gut verwenden.
Der umgekehrte Fall: Ein Kuchen ist zu dunkel geworden… Schneiden Sie die zu dunklen Teigstücke ab (die dürfen Sie entsorgen 🙂 ) und verwerten Sie die Reste.

Auch bei mir gelingt nicht immer alles so, wie ich das gerne hätte. Zuletzt habe ich vor einigen Tagen versucht, ein Rezept für Gewürzschnitten zu veganisieren.
Geschmacklich wurden sie prima, aber von der Konsistenz her zu krümelig. Und so wurde ein „Dessert of despair“ daraus kreiert…

Dessert of despair

Zutaten für 2 Portionen:
(die Mengen sind nur als Richtwerte zu verstehen und können beliebig angepasst werden)

80 g Kuchen (oder Muffins oder Kekse)
200 g Sojajoghurt natur (alternativ Sojajoghurt Vanillegeschmack, dann aber nicht mehr süßen und nicht oder nur kurz abtropfen lassen)
80 g Beeren (oder anderes Obst aus der Dose, gern auch Apfelkompott)
2 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft
evtl. etwas Rum oder Weinbrand (alternativ Saft)
1 EL Mandelblättchen

Zubereitung:

Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und beiseite stellen.
Kuchen in Scheiben oder Stücke schneiden.
Sojajoghurt in einem feinen Sieb rund 15 Minuten abtropfen lassen. Mit Ahornsirup oder Agavendicksaft süßen.
Abwechselnd Kuchen, Sojajoghurt und Beeren in Gläser schichten.
Falls der Kuchen zu trocken ist, kann die Kuchenschicht jeweils noch mit etwas Rum oder Weinbrand getränkt werden. Aber nicht zu viel nehmen, da ja auch Sojajoghurt und Obst Feuchtigkeit abgeben. Falls Kinder oder Antialkoholiker mitessen, kann statt Alkohol auch Saft (z. B. Traubensaft) verwendet werden.
Zum Schluß mit den Mandelblättchen bestreuen.

Wer mehr Zeit hat, kann natürlich auch Granatsplitter oder Rumkugeln aus Kuchenresten machen.
Und wer gar keine Zeit hat, kann die Kuchenreste portionsweise einfrieren und macht irgendwann später ein Dessert oder was anderes daraus.

Das Foto ist leider nicht so gut geworden. Was zum einen daran liegt, dass ich es supereilig hatte. Zum andern hätten zu dem dunklen Kuchen helle Früchte optisch besser gepasst. Aber egal – geschmeckt hat’s. Und ich finde, wenn man das Dessert ein wenig durchziehen lässt, schmeckt es noch besser.

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