Pintobohnen-Bratlinge

Pintobohnenbratlinge
Aus Hülsenfrüchten lassen sich prima Bratlinge herstellen. Ich habe diesmal Pintobohnen (sie werden auch Wachtelbohnen genannt) verwendet. Man bekommt sie im Naturkosthandel oder im Asialaden.
Natürlich kann man das Rezept auch mit anderen Bohnen nachkochen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber man kann sicherlich auch Kidneybohnen aus der Dose verwenden, wenn man es ganz eilig hat und die Bohnen nicht selbst kochen will.
Als Faustregel habe ich mir gemerkt, dass der Faktor 1:2,3 zwischen getrockneten und gekochten Bohnen beträgt. 125 g getrocknete Bohnen ergeben demnach rund 290 g gekochte.

Ich bin ohne Eiersatz ausgekommen. Falls die Masse beim Nachkochen jedoch zu krümelig sein sollte, kann man entweder minimal etwas Wasser plus mehr Paniermehl untermischen oder mit etwas Wasser angerührtes Sojamehl oder Kichererbsenmehl darunterrühren.
Je mehr die Bohnen zerkleinert werden, umso besser hält die Masse zusammen.

Pintobohnen-Bratlinge

Zutaten für 8 kleine Bratlinge:

125 g Pintobohnen, getrocknet
1 EL Öl
1 kl. Zwiebel
1 mittlere Karotte (ca. 70 g)
1 TL Hefeflocken
1 gestr. TL Majoran, getrocknet
35 g Paniermehl
Salz, Pfeffer
Öl zum Braten

Zubereitung:

Pintobohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser weggießen, die Bohnen kurz unter fließendem Wasser spülen und mit frischem Wasser im Schnellkochtopf in rund 16 Minuten gar kochen.
Topf auf die Seite ziehen und abdampfen lassen.
Die Bohnen in einem Sieb abgießen und beiseite stellen.
Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
Karotte schälen und fein raspeln.
Die Bohnen in einer Küchenmaschine mit Messereinsatz oder mit einem Kartoffelstampfer zerhacken bzw. zerdrücken. Mit den Zwiebelwürfeln und den Karottenraspeln mischen.
Mit Hefeflocken, Majoran, Salz und Pfeffer würzen. Paniermehl untermischen.
Öl in einer Pfanne erhitzen.
Mit nassen Händen kleine Bratlinge formen und bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam ausbacken.

Was im Hintergrund zu sehen ist, ist ein Sobanudel-Krautsalat. Das Rezept dazu werde ich morgen veröffentlichen.

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