Seidentofu-Schlagcreme

Seidentofu-Schlagcreme
Seidentofu hat den Nachteil, dass man ihn, sobald die Packung geöffnet ist, schlecht längere Zeit aufbewahren kann. So war bei mir vor kurzem nach dem Kochen noch welcher übriggeblieben.

Ich hatte keine Lust, was Aufwändiges daraus zu machen und habe deshalb nach einer schnellen Lösung gesucht.

Im Buch „Vegan on the cheap“ von Robin Robertson fand ich das Rezept für eine Schlagcreme:

Seidentofu-Schlagcreme

Zutaten:

1 EL Alsan
50 g Zucker (evtl. weniger, siehe nachfolgende Bemerkung)
1/2 EL Sojamilch
1 TL Vanillepulver
180 g Seidentofu

Zubereitung:

Margarine schmelzen. Zucker und Sojamilch zugeben und bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Zucker geschmolzen ist. Vom Herd ziehen und Vanillepulver einrühren.
Zuckermischung und Tofu in einen Mixer geben und cremig mixen. Kühl stellen. Schmeckt am besten am gleichen Tag.

Man kann die Creme sicher pur als Dessert essen, ich hatte sie statt Sahne zum Kuchen, kann sie mir auch sehr gut im Frühjahr zu reifen Erdbeeren oder zum Obstsalat vorstellen.

Allerdings fand ich sie zu süß (typisch amerikanisch, wenn ich das so sagen darf). Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall viel weniger Zucker und Alsan nehmen. Höchstens die Hälfte, vielleicht sogar noch weniger.

Insgesamt war die Creme fast wie die aufgeschlagene Soy Whip von Soyatoo, schmeckte mir aber besser. Vielleicht lag es an dem Seidentofu, den ich hatte, er hatte keinen extremen Sojageschmack.

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