Gefiederte Gäste

DompfaffHeute zum Wochenanfang möchte ich einfach nur mal ein paar Fotos mit Ihnen teilen.
Leider herrscht bei uns immer noch tiefster Winter, letzte Nacht hat es wieder kräftig geschneit und dabei sehne ich mich ja schon so sehr nach Frühling.
Ich bin absolut kein Wintermensch, mag noch nicht mal den allerersten Schnee im Spätherbst, bin sehr kälteempfindlich, und vielleicht ist das der Grund, weshalb mir Wildtiere im Winter besonders leid tun. Frieren allein ist ja schon schlimm genug, aber dann noch hungrig sein?

Und es soll niemand behaupten, Vögel würden nicht frieren. Vielleicht ja nicht in der Form wie wir mit Gänsehaut und so, aber frieren tun sie trotzdem. Man sieht es nicht nur daran, dass sie ihr Gefieder aufplustern. Sondern ich habe schon mehrfach beobachtet, wie Amseln beim Näherkommen an die Futterstelle innehalten, erst den einen Fuß ins Gefieder stecken, kurz warten, ein paar Hüpfer machen, dann den anderen Fuß ins Gefieder stecken… Klarer Fall von kalte Füße.

ZeisigeUnd so verwundert es sicher niemanden, dass ich im Winter Futterstellen für die Vögel eingerichtet habe. Seltene Arten kann ich nicht beobachten, dazu wohne ich wohl nicht waldnah genug. Am häufigsten sind Kohl- und Blaumeisen, Amseln und Stare zu sehen. Zeitweise auch mal Scharen von Spatzen. Diesen Winter kamen vermehrt Distelfinken und Zeisige. Regelmäßig kommt auch ein Rotkehlchen, das leider immer sehr schreckhaft ist. Wenn es sich auf meiner Terrasse Haferflocken holt, erstarre ich förmlich in meinen Bewegungen, um es nicht zu verscheuchen.

KernbeisserBesonders gefreut habe ich mich diesen Winter über den vereinzelten Besuch des Kernbeißers und eines Dompfaff-Männchens. Während ich mich erinnern kann, dass es in meiner Kinderzeit häufig Dompfaffen zu sehen gab, sind sie in den letzten Jahren (Jahrzehnten) selten geworden.

WeidenmeiseUnd regelmäßig kommt diesen Winter eine Weidenmeise zu mir. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher schon mal eine gesehen hätte, musste erst einmal in einem Vogelbestimmungsbuch nachschlagen, was das denn für eine Meisenart ist.

Ich bin froh, dass meine Katze schon ein älteres Semester ist und jetzt im Winter nur nachts mal für 2-3 Minuten rausgeht, ansonsten fast die ganze Zeit drinnen verschläft. So haben auch die Vögel, die die Bodenfutterstellen aufsuchen, nichts zu befürchten.

Obwohl das Beobachten der Vögel Spaß macht – HOFFENTLICH WIRD BALD FRÜHLING!

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