Apfel-Marzipan-Amaretto-Muffins

Apfel Marzipan Amaretto Muffin2

Ja, ich weiß, es ist schon wieder ein Rezept aus dem Ox-Kochbuch… Wenn ich so weitermache, habe ich mich bald durch das ganze Buch gekocht und gebacken. 😉
Nein, nein, so schnell passiert das nicht. Denn zum einen beinhaltet das Buch viel zu viele Rezepte, da hätte ich noch eine Weile zu tun – zum andern gibt es natürlich auch ein paar Rezepte darin, die mich nicht so ansprechen. Ich habe noch kein Kochbuch gesehen, bei dem ich wirklich alles hätte nachmachen wollen. Wobei bei diesem die Quote schon recht hoch ist.

Die Muffins habe ich eigentlich hauptsächlich deshalb ausgesucht, weil ich im Winter Marzipan gekauft hatte und dann doch nicht wie ursprünglich geplant verbacken hatte. Damit es nicht schlecht oder hart wird, wollte ich endlich doch mal was damit anstellen. Und Äpfel habe ich sowieso immer im Haus.
Und was soll ich sagen? Ganz wunderbar sind die Muffins geworden, locker, saftig, leicht. Wer kein Marzipan mag, sollte allerdings lieber die Finger davon lassen. 🙂

Ich habe 3-Pauly-Eiersatz verwendet. Laut Kochbuch kann man auch 2 EL Sojamehl und 5-6 EL Wasser nehmen. Ob das dann mit der Apfelsaft-Menge genauso hinkommt, kann ich leider nicht sagen. Notfalls also noch einen Schluck Apfelsaft mehr in den Teig geben, falls er zu fest ist.

Apfel-Marzipan-Amaretto-MuffinsApfel Marzipan Amaretto Muffin2

Zutaten für 12 Muffins:

4 TL 3-Pauly-Eiersatz + 80 ml Wasser (alternativ 2 EL Sojamehl + 6 EL Wasser)
100 g Margarine, weich (Alsan)
100 g Zucker
250 g Mehl
1 P. Backpulver
1 P. Vanillezucker
2 EL Amaretto
125 ml Apfelsaft, naturtrüb
1 mittelgroßer Apfel
50 g Marzipan
1 Hand voll Mandeln, gehobelt

Zubereitung:

Ei-Ersatz mit dem Wasser in einer kleinen Schüssel glatt und schaumig rühren.
Marzipan in kleine Würfel schneiden.
Backofen auf 180 Grad O/U-Hitze vorheizen.
Margarine mit dem Zucker, Vanillezucker und dem Eiersatz schaumig rühren. Mehl mit Backpulver mischen, mit dem Amaretto und Apfelsaft unter die Margarine-Zuckermasse rühren.
Apfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Apfelwürfel und Marzipan unter den Teig heben.
Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen. Mandelblättchen darauf verteilen.
Ca. 20-25 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen!

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5 Kommentare zu “Apfel-Marzipan-Amaretto-Muffins

  1. Ich habe zwar weder Marzipan noch Amaretto im Haus – aber diese Muffins hören sich so lecker an, dass ich auch dieses Rezept sofort ausgedruckt und meinem Buchhändler eine Mail mit Bitte um Bestellung des Kochbuches geschickt habe. Am Samstag habe ich mir beim großen Schweden extra eine Box gekauft, in die ich meine veganen Kochbücher stellen kann. Die Box steht nun neben meinem Sofa, so dass ich nicht erst zu einem Regal laufen muss, wenn ich ein Rezept fürs Wochenende suche. Sehr praktisch! Und Platz für weitere Bücher ist auch noch 😉
    Liebe Grüße von Elvira

    P.S. Eine Frage so nebenbei: Wie machst Du das, wenn Du Dich mit Nichtveganern triffst? Ich bin die einzige in der ganzen Familie und dem Freundeskreis, die sich vegan ernährt. Heute treffe ich mich mit einer Bloggerin in einem Park. Sicher werden wir auch einen Kaffee trinken gehen o.ä.

    • Hallo Elvira,
      ich trinke meistens nur Mineralwasser, wenn es kalt ist einen Tee. Naturtrüber Apfelsaft ist in der Regel auch vegan.
      Schwieriger ist es mit dem Essen: da suche ich mir die Variante mit den wenigsten tierischen Zutaten aus.
      Es war von vornherein meine Devise: Daheim für mich selbst nur vegan, unterwegs AVAP (as vegan as possible). Ich fange nicht an, mit der Bedienung zu diskutieren, ob der Essig auf meinem Salat vegan ist oder nicht. Dadurch bin ich kein 100 %-Veganer, aber den Anspruch erhebe ich auch nicht. Eines allerdings gilt: Fleisch oder Gelatine oder ähnliches vom toten Tier esse ich nicht, da hungere ich lieber. Dafür lebe ich einfach schon zu lange vegetarisch.
      Ich denke, jeder sollte mit sich selbst ausmachen, wie weit er geht. Mir sind zehn 80%ige Veganer lieber als ein 100%iger und neun, die es aufgegeben haben, weil sie nicht perfekt sind.

      • Ich bin ja Kaffeetrinker (obwohl das eindeutig weniger geworden ist, früher drei, heute höchstens zwei Tassen am Tag). Für den Kaffee unterwegs habe ich mir Portionsbeutel veganen Kaffeeweißer zugelegt. Der ist zwar teuer, aber kommt nicht sehr häufig zum Einsatz. Was den Kuchen dazu betrifft, werde ich es heute so handhaben, wie Du es machst. Ein Stück Apfelkuchen, keine Sahne, und den guten Gewissens essen. Ich habe eine merkwürdige Erfahrung gemacht: Sobald Menschen hören, dass ich vegan lebe, fragen die meisten nicht nach dem Grund, sondern versuchen mir sofort klar zu machen, dass die Ernährung, wie sie seit hunderttausend Jahren üblich ist, ja wohl nicht falsch sein kann (gerade in den Kommentaren zum Spargel bei mir erlebt). Mitunter denke ich, dass viele ihr schlechtes Gewissen damit kompensieren. Dabei will ich nicht missionieren, jedenfalls nicht mit erhobenem Zeigefinger.
        Hab eine gute Woche!

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