Was ich gerade lese…

The saucy vegetarianDer Titel des Buches „The saucy Vegetarian“ ist eine kleine Untertreibung, denn die Rezepte in diesem englischsprachigen Buch sind nicht nur vegetarisch, sondern alle vegan.
Und was mir sofort positiv aufgefallen ist, es kommt auch ohne Ersatzprodukte wie Sojajoghurt oder veganer Käse aus. Soja bleibt zwar dennoch nicht außen vor, denn es gibt ein Kapitel mit Saucen auf Tofubasis, aber auch Leute, die Soja meiden wollen, finden in diesem Buch jede Menge Anregungen.

Was auf den 1. Blick nicht ersichtlich ist, ist, dass die Saucen alle nicht gekocht werden. Dies ist bei Dressings und Dips zwar nichts ungewöhnliches, aber es geht hier ja um alle Arten von Saucen, also auch welche, die man zu Reis oder Nudeln serviert.
Hier kommt allerdings der Vorschlag der Autorin, die Saucen mit heißem Wasser als Zutat zuzubereiten.
Wenn die Saucen nicht gekocht werden müssen, hält sich natürlich der Zeitaufwand für die Zubereitung automatisch in Grenzen. Und so sind fast alle wirklich schnell herzustellen. Am längsten dauert es, bis man die Zutaten aus dem Vorratsschrank zusammengesucht hat.

Interessant fand ich in diesem Buch neben den Rezepten auch die ersten Kapitel, in denen Jo Stepaniak die verschiedenen Geschmacksrichtungen (süß, sauer, bitter usw.) beschreibt und wie man sie kombiniert.
Die Kapitel mit den Rezepten sind eingeteilt in
Vinaigrette Saucen & Dressings,
Saucen & Dressings auf Basis von Nüssen und Samen,
Saucen & Dressings auf Basis von Tomaten, Bohnen und Gemüse, und
cremige Saucen & Dressings auf Tofu-Basis.

Bei jedem Rezept steht in Schlagworten, zu welchem Gericht (z. B. Nudelsalat, Reispfanne, grüner Salat usw.) die Sauce bzw. das Dressing passt.

Einige sehr wenige Rezepte beinhalten Zutaten, die ich bisher noch nie verwendet habe (z. B. Pflaumenessig). Aber die meisten sind relativ simpel und mit Zutaten herzustellen, die man zu Hause hat oder in fast jedem Lebensmittelgeschäft findet.
Bei einigen Rezepten finde ich die Ölmenge etwas hochgegriffen, aber das kann ja jeder persönlich entscheiden, ob er da nicht ein wenig reduziert.

Auch wenn ich mir in dem Buch eine andere Kapiteleinteilung gewünscht hätte – mehr ausgehend vom jeweiligen Gericht – hat es mich sehr angesprochen und ich werde sicherlich öfter darauf zurückgreifen.

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