Frisch ausprobiert

Wilmersburger KraeuterEigentlich wollte ich doch gar keinen veganen Käse mehr ausprobieren. Aber als ich im Tegut vor dem Kühlregal stand und mehrere Sorten Wilmersburger Scheibenkäse sah, konnte ich doch nicht widerstehen und habe eine Packung Scheibenkäse mit Kräutern mitgenommen.
Mit 2,79 Euro für 150 g ist er nicht gerade billig. Optisch ist er durchaus mit unveganem Käse zu verwechseln, da könnte man wohl jeden hereinlegen. Und geschmacklich? Insgesamt schmeckt er eher fad, eigentlich nach fast nichts. Wenn da nicht ein winzigkleiner künstlicher Geschmack noch mit dabei wäre.
Dem bin ich schon bei anderen veganen Käsesorten begegnet und ich mag ihn nicht. Aus diesem Grund wird auch der Wilmersburger Scheibenkäse bei mir ein einmaliges Erlebnis bleiben. Ich kann alle beruhigen, dieser künstliche Geschmack ist nur ganz leicht zu merken (ich bin da wohl besonders empfindlich), deshalb habe ich den Käse auch aufgegessen. Und viele Veganer werden sich daran nicht stören. Aber zum Wiederkaufen verleitet mich der Käse halt nicht. Auch wenn er sicherlich in der Menge der veganen Käse einer derjenigen ist, den man noch am ehesten aufs Brot essen kann.

Alnatura Schoko Feine Bitter OrangeAb und zu probiere ich mal gern eine neue Sorte Schokolade aus. Und zum Glück gibt es ja etliche vegane Sorten. Diesmal habe ich mir bei Alnatura die Schokolade „Feine Bitter – Orange“ mitgenommen.
Der Name lässt es ja schon erahnen, wie sie schmeckt. sie hat einen etwas herben Schokoladengeschmack mit ganz leichter Orangennote. Die Schokolade schmilzt cremig im Mund, die Orangennote ist relativ schwach, macht sich etwas verzögert erst bemerkbar.
Insgesamt fand ich die Schokolade sehr gut, wenn man denn diese Kombination mag und nicht unbedingt der Vollmilch-Junkie ist.

Alverde Shampoo KaffeeImmer noch probiere ich verschiedene Shampoos aus. Da ich meine Haare aber nicht täglich wasche, dauert es immer eine Weile, bis eine Flasche leer ist. Im Moment benutze ich das Shampoo „Grüner Kaffee“ von Alverde. Hmm, ich kenne ja grünen Tee, aber grünen Kaffee?
Egal, immerhin ist es vegan und ohne Silikone. Von der Konsistenz her ist es mir ein wenig zu dünnflüssig, man muss aufpassen, dass einem das Shampoo nicht durch die Finger fließt, wenn man es in die Hand drückt. Es schäumt nicht ganz so gut wie das Lavera-Shampoo, das ich zuvor hatte und ich habe auch den Eindruck, als hätte beim Lavera Shampoo die Frisur etwas länger gehalten.
Insgesamt ist mir das Lavera-Shampoo also immer noch einen Tick sympathischer, aber als Alternative ist dieses hier dennoch ok.

Almawin Spuelmittel SanddornVon Almawin habe ich noch ein zweites Handspülmittel gefunden. Die Flasche Almawin Spülmittel Sanddorn-Mandarine ist doppelt so groß wie die mit Zitrone, also mit 1 Liter Inhalt und ich habe bei Alnatura 2,69 Euro dafür bezahlt.
Im Verhältnis ist das Spülmittel also sogar günstiger als das Sodasan-Spülmittel. Von der Wirkung her unterscheidet es sich nicht von den anderen, den Duft (ganz leicht nach Mandarine) finde ich sehr angenehm.

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7 Kommentare zu “Frisch ausprobiert

  1. Für mich war es zunächst wirklich ein Verzicht, Käse nicht mehr essen zu können. Aus dem Grund habe ich anfangs auch allerlei ausprobiert, da viele „Käse“ von der Optik an die Kuhmilchkäse erinnerten. Aber schon beim Öffnen der Packungen wurde ich enttäuscht. Denn natürlich kann ein solches Produkt nicht wie richtiger Käse riechen. Es gab bisher nur eine Sorte, die ich wieder kaufen würde – jetzt aber ohne den Hintergedanken einen Käseersatz zu essen – das ist Wilmersburger Chili. Allerdings steht mir der Sinn nicht mehr so sehr nach Käse. Genauso ist es mit Schokolade. Da habe ich einen wirklich sehr leckeren Nougatriegel gefunden: Schnouggi (bestellt hatte ich ihn über alles vegetarisch). Und dann gibt es noch meinen Liebling: ein Dattelkonfekt, das Teufelswerk&Engelsgabe heißt (www.teufelundengel.de). Diese sechs Kügelchen reichen aber auch lange, da bei den Preisen der Genuss förmlich zelebriert wird.
    Ich danke Dir für die Tipps das Shampoo und Spülmittel betreffend. Alnatura wird bei mir im dm-Markt angeboten, aber ich glaube, in Berlin gibt es auch einen reinen Alnatura-Laden. Da werde ich mal recherchieren.
    Liebe Grüße von Elvira
    P.S. Ich war am Sonntag bei dem Treffen der VeBu-Regionalgruppe Berlin. Dort wurde die Frage gestellt, ob nicht Interesse an Bezirksgruppen bestünde. Und ja, das Interesse war sehr groß. Nun werde ich also in einer kleinen Gruppe aktiv werden. Der Austausch mit anderen Veganern/Vegetariern tat, nicht nur mir, unglaublich gut.

    • es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich umgewöhnen kann. Ich habe früher sehr viel Käse gegessen und jetzt fehlt er mir gar nicht mehr. Aber wenn ich jetzt auf einmal auf Nüsse und Mandeln verzichten müsste, hätte ich ein Problem. Und die habe ich vorher eher selten gegessen.
      Bei mir ist als einziger veganer Käse, den ich vielleicht nochmal kaufen würde, der Vegourmet Santeciano übriggeblieben. Roh mag ich ihn zwar auch nicht, aber zum Kochen kann man ihn ganz gut verwenden. Wirklich fehlen tut er mir aber nicht.
      Die VeBu-Gruppen wären wohl eher nichts für mich. Ich bin nicht so der Gruppenmensch. Und manchmal denke ich, bei mir dreht sich auch jetzt schon fast alles nur ums Essen. Eigentlich wollte ich langsam mal wieder eher „normal“ werden, vegan zu essen ist für mich inzwischen ja eine Selbstverständlichkeit. Also sollten sich doch nicht mehr alle Gedanken nur noch darum drehen. 🙂

      • Für mich ist eine Gruppe aus zwei Gründen recht wichtig. Durch Krankheit meines Mannes bestehen meine sozialen Kontakten fast nur noch auf beruflicher Ebene, ich habe mich da sehr zurückgenommen. Da ich auch kein Gruppenmensch bin, musste ich über meinen eigenen Schatten springen, bevor ich am Sonntag wirklich das Haus verließ. Ich habe schon lange nach einer (außerberuflichen) Tätigkeit gesucht, die meinen Interessen entspricht. Amnesty International und Greenpeace (beides schlug mein Sohn vor) sind sehr gut etabliert. Das ist die vegane Lebensweise noch nicht. Da ich nicht glaube, dass erhobene Zeigefinger irgendetwas ändern, könnten Aktionen wie ein Stand mit Kuchen oder anderen veganen Leckereien auf Märkten o.ä. vielleicht positive Eindrücke hinterlassen. Außerdem gehe ich sehr ungerne alleine essen – das ist so langweilig. Die Treffen in der kleinen Gruppe finden zunächst in einer veganen Pizzeria statt – und darauf freue ich mich riesig! Aber wichtig ist es für mich eben auch, neue soziale Kontakte im analogen Leben zu knüpfen. Ich werde in sechs Monaten 60Jahre alt, da werden Kontaktaufnahmen einfach schwieriger.
        Liebe Grüße von Elvira

  2. Ich habe auch schon etlichen vegane Käse probiert. Den einzigen, den ich hin und wieder mal esse, ist der Wilmersburger (in allen möglichen Sorten). Käse vermisse ich eigentlich auch nicht wirklich, aber hin und wieder ein Wilmersburger aufs Brot ist schon ein Genuss :-).

    Meine allerliebste Schokolade ist die „Special“-Schokolade von Natura – in „pur“ oder „ganze Mandel“. Wenn nicht schon getan, solltest du diese mal probieren!
    Und für Fans von weißer Schokolade habe ich auch einen Tipp: die weiße „Schakalode“ von Vantastic foods.

    • Ach, das fällt nur am Anfang schwer. Und außerdem: Warum muss immer alles 100%ig sein? Es hilft ja auch schon, immer weniger Fleisch zu essen und Milch und Eier nach und nach zu reduzieren.Einfach mal ausprobieren und sich nicht grämen, wenn es zwischendurch einen „Ausrutscher“ gibt.

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