Selbstgemachte frische Nudeln mit Tomatensauce

Selbstgemachte Nudeln mit Tomatensauce

Ein Punkt auf meiner 101-Dinge-Liste war, dass ich es mal ausprobieren wollte, Nudeln selbst zu machen. Vegan natürlich.
Nicht, dass man als Veganer unbedingt seine Nudeln selbst herstellen müsste, die Auswahl an veganen Nudeln in den Geschäften ist groß. Eine Notwendigkeit zum Selbstmachen besteht also nicht.
Aber es schadet ja trotzdem nichts, wenn man weiß, wie es geht. 😉

Mit einer ordentlichen Portion Skepsis bin ich drangegangen. Insgeheim rechnete ich fest damit, dass mir die Nudeln im kochenden Salzwasser zerfallen. Aber die Angst war unbegründet. Alles hat prima geklappt.
Nur das Aufwärmen der Reste am nächsten Tag war nicht so toll. Dadurch, dass frische Nudeln eine sehr kurze Kochzeit haben, werden sie durch das erneute Aufwärmen zu weich. Man sollte sie also wirklich frisch essen.
Oder im ungekochten Zustand trocknen für spätere Verwendung.

Schwierig ist die Nudelherstellung nicht. Lediglich die Ruhezeit muss man einplanen. Vom Ergebnis her waren sie nicht so viel anders als gekaufte Tagliatelle oder Bandnudeln.
Angeblich kann man einen Teil des Grießes auch gegen Mehl austauschen, dann sollte der Teig allerdings 60 statt 30 Minuten ruhen.

Hier jetzt aber die von mir getestete Variante:

Selbstgemachte frische Nudeln

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Hartweißengrieß
1 EL Öl
1 Prise Salz
ca. 125 ml Wasser, heiß

Zubereitung:

Weizengrieß, Öl und Salz mit dem heißen Wasser verkneten. Dabei so viel Wasser zugeben, dass der Teig möglichst nicht mehr klebt, aber auch nicht zu feucht ist.
Zu einer Kugel formen und abgedeckt 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem sehr scharfen Messer die Teigplatte in dünne Streifen schneiden.
Ein paar Minuten trocknen lassen.

In der Zwischenzeit reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln hineingeben, umrühren, damit sie nicht zusammenkleben. Nach rund 1-2 Minuten fangen sie an, an die Oberfläche zu kommen.
Mit einer Schaumkelle herausheben, kurz kalt abschrecken und etwas abtropfen lassen.

 
Dazu gab es eine einfache Tomatensauce und einen großen Salat. Statt Weißwein könnte man für die Sauce auch Rotwein nehmen, aber ich hatte noch einen Rest Weißwein eingefroren. Da ich sehr selten Alkohol trinke, friere ich Wein immer in Portionen ein, wenn ich mal eine Flasche geöffnet habe.

TomatensauceSelbstgemachte Nudeln mit Tomatensauce

Zutaten für 2 Portionen:

1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
3 EL Tomatenmark
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Oregano, getrocknet
1/2 TL ger. Zitronenschale
1 TL Thymianblättchen, frisch
50 ml Weißwein
1 TL Sojasauce
Salz, Pfeffer
n. B. Pinienkerne, geröstet
n. B. frisches Basilikum, gehackt

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
In einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin 1 Minute bei mittlerer Hitze andünsten. Knoblauch zufügen und eine weiter Minute mitdünsten.
Tomaten, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Oregano, Zitronenschale, Thymian und Weißwein zufügen und alles bei niedriger Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluß das Lorbeerblatt herausfischen und die Sauce mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Belieben Pinienkerne und Basilikum über das fertige Gericht geben.

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