Nachgekocht: Kirsch-Schokoladen-Mousse

Kirsch Schokoladen Mousse

Heute gibt’s mal kein Rezept, sondern nur ein Foto, denn ich habe mich 1:1 an das Rezept „Kirsch-Schokoladen-Mousse“ aus dem Buch „Rohvolution“ gehalten.
Auch wenn das Dessert auf dem Foto nicht ganz so toll aussieht, weil sich durch das Stehenlassen etwas Flüssigkeit unten abgesetzt hatte – ich fand es sehr lecker. Auf die Idee, Buchweizen roh zu essen, wäre ich von allein nie gekommen.
Und merkwürdigerweise schmeckte der Buchweizen auch gar nicht so typisch nach Buchweizen, sondern gab dem Ganzen einfach nur etwas Biss.

Meine Einstellung zu Buchweizen ist etwas different. Buchweizenpfannkuchen mag ich sehr gerne, auch Buchweizenmehl im Kuchenteig finde ich ganz lecker. In herzhaften Speisen mag ich Buchweizen aber komischerweise nicht ganz so gern und so gibt es ihn eher selten bei mir.
Übrigens hat Buchweizen nichts mit Weizen zu tun, überhaupt ist es kein Getreide und somit auch glutenfrei.

Aber – wie gesagt – in diesem Dessert hat man vom typischen Buchweizengeschmack eigentlich gar nichts gemerkt. Auch die Banane schmeckte gar nicht so hervor. Vielmehr schmeckte das Ganze leicht nach Kirschen und nach Schoko.

Für das Dessert wird Buchweizen über Nacht in Wasser eingeweicht, am nächsten Tag wird das überschüssige Wasser abgegeossen. Der gequollene Buchweizen wird mit Agavendicksaft vermischt.
Man stellt eine Schokocreme aus Avocado, Banane, Kirschen, Datteln, Vanillepulver und Kakao her und schichtet anschließend in Dessertgläsern Kirschen, Buchweizenmasse und Schokocreme ein.
Bestreut wird das Ganze dann noch mit Hanfsamen und Zimt.

Dieses Rezept hat mich davon überzeugt, dass Rohkost wirklich sehr lecker und durchaus gesellschaftsfähig ist. Und dass man für vegane Desserts nicht unbedingt Sojaprodukte braucht.

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2 Kommentare zu “Nachgekocht: Kirsch-Schokoladen-Mousse

  1. Ich mag Buchweizen überhaupt nicht. Allerdings kann ich nichts dazu sagen, wie er mir roh schmecken würde. Eine Schoko-Mousse wollte ich auch schon ausprobieren nach einem Rezept von J.Eckmeier. Er nimmt ebenfalls Avocado als Basis. Da ich mir das nicht vorstellen kann, habe ich bisher die Finger davon gelassen.

    • Hallo Elvira,
      hier habe ich auch schon mal ein Rezept für eine Schoko-Mousse auf Avocado-Basis gepostet. Probier so was ruhig mal aus. Man schmeckt die Avocado nicht heraus, sie sorgt nur für eine cremige Textur. Damals war meine Zutatenmenge allerdings zu gering für den Mixer (und damals hatte ich den Personal Blender noch nicht). Bei der Avocado musst Du nur aufpassen, dass Du eine reife erwischt, am besten eignet sich eine Hass-Avocado dafür (die mit der dunklen Schale).

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