Umfrage: Wer liest hier? :-)

Heute möchte ich mal ein bißchen mehr über meine Leser wissen.
Manchmal überkommen mich doch Zweifel, ob das Bloggen was bringt. Und zwar in dem Sinne, dass sich jemand, der bisher nicht vegan gelebt hat, hier Informationen und Anregungen holt.
Oder lesen hier nur Leute mit, die bereits vom Vegansein überzeugt sind und nur noch ein paar Rezeptideen suchen?

Heute dürfen Sie mich ein wenig schlauer machen. 🙂

Übrigens: Die Umfrage ist anonym, weder ich noch Blogleser können sehen, wer was angekreuzt hat. Das Ergebnis zeigt nur Summen bzw. Prozentwerte an.
Wählen Sie die Antwort, die am ehesten auf Sie zutrifft und klicken dann auf „Vote“.

Vielen lieben Dank an alle, die mitmachen!

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32 Kommentare zu “Umfrage: Wer liest hier? :-)

  1. Hmm.ich glaube es klappt bei nicht. kann leider nicht abstimmen.
    Aber wenn ich etwas zu Deiner Frage schreiben darf…
    Ich bin angetreten die Welt zu verändern und hab mir redlich Mühe gegeben…doch ganz ehrlich? Es bringt NICHTS! Die Leser waren entweder schon auf dem gleichen GedankenTripp oder aber sie wollten nicht umdenken.
    Letztendlich bloggt man für sich selbst und kann sich freuen, wenn man einige Leser hat. Gerade bei der Fülle an veganen und vegetarischen Blogs… wer soll die noch alle lesen? Ich kann sagen, bei mir lesen fast nur Leute die schon lange so leben… die anderen interessiert es nicht.
    LG, Petra

    • Danke, Petra, das befürchte ich halt auch. Nicht, dass ich was dagegen habe, wenn sich andere Veganer hier noch Ideen holen. Aber das Ganze ist halt auch zeitintensiv und wenn es eigentlich nichts nützt…
      (Warum das mit dem Abstimmen bei Dir nicht klappt – keine Ahnung *grübel*)

      • Man sollte sowieso nur bloggen,wenn es wirklich Freude macht.. das habe ich auch immer wieder feststellen müssen.
        Da ich verschieden Blogs schreibe, habe ich sehr verschiedene Kontakte… aber gerade beim Kochen beschränkt es sich auf Gleichgesinnte… und die anderen liken aus Sympathie vielleicht?
        Auch die Informationen die ich jahrelang einstellte und die unendlich vielen Petitionen und Aufrufe brachten leider nichts (außer viel Mühe und Zeit).
        Oder doch, ich wurde oft angefeindet und viele fühlten sich durch (provokative) Texte angegriffen…
        Um meines Seelfriedens willen habe ich davon fast ganz abgelassen… LG, Petra

  2. Ich les hier, weil ich die Rezepte toll finde 🙂
    Bin seit 2 Monaten vegan unterwegs aus gesundheitlichen Gründen. Missionieren will ich niemanden, das habe ich schon längst aufgegeben (da ich als Heilpraktikerin Homöopathie gelernt habe, weiß ich, dass man beim Missionieren eh nur Nerven verliert 😉 )
    Jeder so wie er mag!
    Wer sich ändern will, wird Bescheid sagen.

    • Missionieren will ich auch nicht, aber gerne zwischendurch mal ein bißchen „aufklären“. Zu viele vertrauen der Werbung oder den bunten Bildchen auf der Verpackung und glauben immer noch, dass die Kühe, deren Milch sie trinken, glücklich auf einer grünen Weide standen.

  3. Hallo Christiane,
    vor ca. 2 Monaten bin ich durch Zufall auf Ihren Blog gekommen und habe ihn mir auch gleich fest gehalten, weil ich von Ihren Rezepten begeistert war und auch gleich einiges nachgekocht habe. Ich bin zwar schon über 10 Jahre Vegetarierin, aber leider erst seit ca. 2-3 Monaten vegan (Mein Mann muss da leider auch durch.) Da habe ich mir bei Ihnen viele schöne Anregungen holen können. – Eigentlich wollte ich Sie schon vor längerer Zeit fragen, wie Sie damit umgehen, wenn man sich z.B. mit der Familie oder Freunden im Lokal trifft, die ja meist weder Vegetarier und schon gar nicht Veganer sind, und gemeinsam essen möchte? Man hat ja auch nicht Lust, immer nur einen Salat (natürlich den einfachsten, weil der weder mit Käse noch sonst irgendeinem Fleischstück versehen ist) zu bestellen? Da wird man doch etwas merkwürdig angesehen, und erklären kann man es sowieso nicht, weil es eh keiner versteht.
    Also ich freue mich schon immer auf jedes neue Rezept von Ihnen …
    Liebe Grüße
    Elfi

    • Ich war ja auch sehr lange Zeit nur Vegetarierin und in Bezug auf Essengehen habe ich momentan das Gefühl eines Deja vu. Als ich vegetarisch wurde, gab es in den Lokalen noch so gut wie kein vegetarisches Gericht und wie oft musste ich erklären, dass Speck oder Hühnerbrühe im vegetarischen Essen nichts zu suchen hat. Ganz zu schweigen von Gelatine, damals wussten viele Leute gar nicht, dass sie aus Knochen hergestellt wird.
      Beim Essengehen mag ich auch nicht stundenlang erklären, warum ich vegan esse, sondern mag mich entspannen und locker über’s Wetter, Urlaub oder sonstwas reden. Aber Essengehen ist wirklich das Schwierigste am Vegansein, weil das Angebot (noch) nicht da ist. Ich halte mich dann immer an das Prinzip „as vegan as possible“. Möglicherweise werde ich in nächster Zeit dazu auch noch einen Beitrag schreiben.
      Ich suche mir also das Gericht aus, das am wenigsten Tierisches enthält. Vegetarisch ist bei mir inzwischen ein „Muss“, aber bei Käse oder Sahne mache ich dann notfalls mal Abstriche. Beim Italiener bestelle ich schon mal eine vegetarische Pizza ohne Käse. Beim Inder nehme ich ein Curry ohne Fleisch und ohne Paneer (nehme aber in Kauf, dass vielleicht Ghee verwendet wurde). In sehr fleischlastigen Lokalen gucke ich, was bei den Fleischgerichten auf der Speisekarte an Beilagen angeboten wird und bestelle dann schon mal einen Teller aus den Beilagen (muss aber vielleicht damit rechnen, dass etwas Butter oder Sahne mit hineingewandert ist).
      Wegen diesen kleinen Anteilen mache ich mir aber keinen Stress, sondern genieße das Essen trotzdem. Ich weiß, dass Hardcore-Veganer das anders handhaben, aber ich bin lieber zu 95% vegan als dass ich irgendwann komplett aufgebe, nur weil ich die 100% nicht erreiche.
      Wir dürfen nicht vergessen: Was wir esssen, ist immer noch unsere eigene Entscheidung. Jeden Tag.

      • Dem kann ich nur zustimmen! Geht mir ähnlich. Aber ich merke auch, dass diese „Ausnahmen“ immer seltener werden. Ob es an dem gestiegenen Angebot liegt, an meiner Wahl der Lokalitäten oder an meiner „Geschmeidigkeit“ die Speisekarte zu interpretieren? Keine Ahnung. Je nach Örtlichkeit hantiere ich dann auch eher mit Begrifflichkeiten wie: diverse Allergien 😉 Wesentlich einfacher …

  4. Ich verstehe, dass man oft glaubt, es bringe nichts, zu informieren und aufzuklären – tut es aber in der Summe wohl, sonst würde die Zahl der Vegetarier und Veganer ja nicht steigen. Und wenn Aufklärung nichts bringen würde, würden wir ja heute noch glauben, die Erde sei eine Scheibe 😉 Klar wünschte man sich, es ginge ZACK und alle hättens begriffen. Aber so läuft es halt nicht, vielmehr höhlt steter Tropfen und so… Ich bin ja immer noch „Omnivore“ grundsätzlich, obwohl es mit meinen ethischen und ökologischen Überzeugungen nicht zusammenpasst – total schizophren. Es ist erstaunlich, wie schwer es manchem fällt, 40 Jahre Lebensgewohnheiten und Verdrängungsarbeit umzukrempeln, ist aber so. Dank Bloggern wie dir, die halt eben auch „gemässigt“ bzw. nicht angriffig ihre Lebensweise vertreten, bin ich dem Thema zugänglich geworden und kann immer weniger verdrängen, was ich unterstütze, wenn ich Tiere „konsumiere“. Ist beschämend für mich, aber mit dein Verdienst ❤ Darum bitte weitermachen – ich bin sicher, dass ich nicht die einzige bin, die so doch langsam umdenkt.

    • Ich möchte hier keinesfalls mit erhobenem Zeigefinger auftreten. Wer bin ich denn? Schließlich habe ich auch mal Fleisch gegessen und sehr lange Zeit gerne Käse und Quark. Missionarisches Auftreten kann ich auch nicht leiden. Andererseits wäre ich vermutlich schon vor etlichen Jahren vegan geworden, hätte ich damals schon die Informationen gehabt, die ich jetzt habe. Und nur darum geht es mir. Jeder darf und soll selbst entscheiden, was er essen mag. Aber um gut entscheiden zu können, sollte man auch die Informationen dazu haben.
      Ich will aber lediglich ein paar Gedankenanstöße geben. Wer mehr wissen will, findet im Internet jede Menge Seiten mit Bilder und Fakten.
      Meine Grundidee bei diesem Blog war eher, zu zeigen, dass veganes Essen nicht nur fade Körnerkost ist oder nur grüner Salat. Ich bin ja selbst heute noch erstaunt, welche Vielzahl an veganen Rezepten es gibt. Und ich glaube, dass es vielen Leuten so geht, die überlegen, weniger Fleisch bzw. Tierisches zu konsumieren. Anfangs fehlen einfach die Ideen und man denkt, man muss auf so vieles verzichten. Oder man glaubt, jetzt müsste man jeden Tag Tofu essen und alles im Veganshop im Internet bestellen.
      Ich freue mich jedenfalls, dass Du hier mitliest. Ich lese Deine Beiträge im Kamikatze-Blog auch sehr gern und bewundere Deine Geduld mit Moriah und Shakti.

      • Ich zitiere nur kurz: „Meine Grundidee bei diesem Blog war eher, zu zeigen, dass veganes Essen nicht nur fade Körnerkost ist oder nur grüner Salat.“ Und das gelingt dir auch ganz wunderbar! Ich hole mir hier sehr viele Anregungen ❤ Ich habe selber noch nie besonders gern gekocht geschweige denn rezeptemässig rumprobiert – umso dankbarer bin ich, wenn andere es tun und ich das dann "nachbauen" kann 😀 Ich finde es sehr sehr inspirierend hier zu lesen! Gerade auch weil du nicht ermahnst, sondern auf so freudvolle und ansteckende Weise über deine Kochkünste berichtest – das animiert sehr, es nachzumachen. Früher dachte ich eben auch, Veganismus = Verzicht. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Ich habe noch nie so abwechslungsreich gegessen wie seitdem ich mich mehr und mehr vegan ernähre ❤ Ich kann nur irgendwie nicht sagen "nie mehr Fleisch oder Käse" – dieses "nie mehr" löst in mir eine alberne Trotzreaktion aus. Darum überliste ich mich, indem ich mir sage: Heute nicht. Ich weiss ja noch nicht, dass ich morgen genau das wieder sagen werde, hihi 😛 Danke für diesen tollen Blog!! ❤

      • Oh, Iwon, Deine Einstellung „heute nicht“ ist gut. „Nie“ zu sagen, finde ich gar nicht so gut. Wobei ich es mir nicht mehr vorstellen kann, überhaupt irgendwann noch Fleisch zu essen (von Extremsituationen wie kurz vor dem Hungertod stehen mal abgesehen). Aber wie oft hat man schon gesagt oder gedacht „das könnte ich nie“ oder „das würde ich nie tun“ und hat es irgendwann doch gemacht? Als ich das allererste Mal von Veganern hörte – ist bestimmt schon mehr als 20 Jahre her – da dachte ich auch, das könnte ich nie. Es kam mir viel zu kompliziert vor, dabei darauf zu achten, dass man alle wichtigen Nährstoffe zu sich nimmt. Und damals dachte ich auch, man müsste dann jeden Tag Körnerbrei und Gemüse essen.
        So kommt vieles anders als man denkt. Deshalb finde ich es viel besser, zu sagen, man befindet sich auf einem Weg. Wo der genau hinführt, wer weiß? Aber wir entwickeln uns weiter auf diesem Weg und lernen dazu und das ist für sich schon mal positiv.
        Oh, jetzt schweife ich aber ins Philosophische ab… 😀

  5. Die Frage ist doch weniger was wir (als deine Leser) wollen, sondern was du willst 🙂 Je mehr Spaß du an deinem Blog hast, umso mehr Spaß habe ich als Leser. Würdest du „missionieren“ wollen, wäre ich z.B. längst weg. Ich denke, ein Blog kann immer nur überzeugend sein, wenn es etwas „für sich selbst“ ist und man die anderen über die Schulter zusehen lässt … Eine Wirkung ist vermutlich nur indirekt und langsam (wenn man denn eine will). Z.B. wenn ich für Freunde koche und die (weil es lecker war) ihre Vorbehalte überdenken. Ich will und muss niemanden überzeugen. Jeder findet seinen Weg, wenn es Zeit ist.

      • Die einzelnen Schritte weiß ich in der Regel noch. Schwieriger wird es bei Zeitangaben oder bei Zutatenmengen. Wenn ich z. B. Zwiebeln andünste, gucke ich nicht auf die Uhr, sondern merke am Herd, wenn sie glasig sind (nur als simples Beispiel). Und bei den Zutatenmengen ist es doch oft so, dass man in Schritten nochmal was dazu gibt (z. B. Gemüsebrühe, wenn man merkt, dass was zu trocken wird). Da ist es dann nervig, wenn ich jedes Mal abmessen bzw. aufschreiben muss, wie viel ich tatsächlich dazugegeben habe. Schließlich will ich nicht, dass mir mein Essen anbrennt, nur weil ich erst noch die Menge notieren muss. 😉

  6. Hallo 🙂
    Vielleicht bin ich so eine Art Paradebeispiel, dass dieser Blog etwas „bewirkt“: ich bin mehr oder weniger durch Zufall über die Darmstädter Tierheimseite auf der Suche nach geeigneten Katzen (endlich wieder eine Wohnung, die groß genug für Stundentiger ist!), auf diesen Blog gekommen und habe damals sofort begonnen ihn regelmäßig zu lesen. Schon beim ersten Lesen hat mich die Seesterngeschichte berührt und ermutigt. Nach einiger Zeit des Blog-Lesens und mit dem Einzug der Miezen in unser zu Hause, habe ich angefangen wieder vegetarisch zu leben. Denn ich kann nicht ein Tier kuscheln und das andere essen! Schon seit dem ich vor mehr als 12 Jahren zum ersten mal Vegetarier war, treibt mich das um und brachte mich zum hadern – mal mehr, mal weniger. Doch seit etwas mehr als einem Jahr lebe ich nun vegetarisch und auch immer mehr vegan. Dieser Blog hilft mir sehr dabei bspw. wäre ich nie auf den „Wilmersburger“ gekommen, der nun von meinem Speisplan nicht mehr wegzudenken ist.
    Kurzum: ich mag diesen Blog sehr, nicht nur wegen der leckeren Rezepte (meine Famile war angfangs sehr überrascht, als sie nach dem Kaffeetrinken erfahren habt, dass der Kuchen vegan war ;)), sondern auch wegen der Gedanken, Denkanstöße und Fotos, in denen ich mich oft wieder finde und bestärkt fühle und nicht zu Letzt wegen des regionalen Bezugs. Klar es gibt noch viele andere Blogs, die sich mit den Themen auseinandersetzen, die ich auch ab und an lese bzw. verfolge, doch diesem hier bleibe ich treu, da er irgendwie anders ist und mich total anspricht (Layout, Art und Weise des Schreibens, etc.).
    Danke Dir Christiane, für das alles! ❤
    Ich glaube fest daran, dass jede Veränderung, sei sie auch noch so klein, etwas bewirkt! Denn es ist nicht wichtig, wie schnell man geht, wichtig ist nur, dass man nicht stehen bleibt.

    • Danke für Deinen Kommentar, das freut mich riesig. 🙂 Ja, die Seestern-Geschichte ist meine Lieblingsgeschichte. Weil sie zeigt, dass man nicht unbedingt alles 100%ig machen muss und trotzdem was bewirken kann.
      Und ich finde es so schön, zu wissen, dass es andere gibt (und dann sogar noch im Umkreis), die den Weg mit mir gehen. 🙂

  7. Liebe Christiane,
    das ist doch mal eine gute Gelegenheit, dir (auch stellvertretend für alle anderen veganen Blogger) ein großes Dankeschön zu sagen. Wir sind zwar keine Vollzeitveganer, versuchen aber zunehmend Milch und Co. wegzulassen und sind immer auf der Suche nach tollen Essensinspirationen, so dass die veganen Rezepte sich nicht wie Verzicht anfühlen, sondern eine echte Bereicherung im Speiseplan sind. Auf weitere leckere vegane Köstlichkeiten!

  8. Da ich mich selbst in meinem Blog immer über Kommentare freue, möchte ich auch meinen Senf dazu geben. 😉 Dein Blog gefällt mir sehr gut! Bin heute zufällig drauf gestoßen.
    Mein Versuch mich überwiegend Vegan zu ernähren jährt sich nun bald, so ungefähr. Mir ist es am Anfang recht schwer gefallen, also etwa zwei Wochen lang habe ich nicht eine Mahlzeit vegan hinbekommen. Ich bin allerdings seit 7 Jahren Vegetarierin. Auf einmal ging es ganz leicht, und wenn ich nicht gerade im Restaurant doch was vegetarisches „untergejubelt“ bekomme, klappt es überwiegend. Irgendwo hast du ganz zutreffend geschrieben: „ich kann alles essen, aber ich möchte nicht!“ Dies ist bei all meinen Bekannten, Freunden und anderen Begegnungen mein Hauptargument, wenn es mal wieder abfällig heißt: „ach, das kannste ja nicht essen“. Ich mag keine Diskussionen und will nicht missionieren, das war ganz am Anfang anders, als mir frisch all die schlimmen Dinge über Milch, Eier, Käse… bewusst wurden. Am liebsten hätte ich alle die mir wichtig sind geschüttelt und wach gerüttelt und gefragt, was sie sich, den Tieren und der Umwelt da eigentlich antun, und wofür. Oft habe ich versucht vehement aufzuklären, aber da kann ich jetzt zum Glück von Ablassen. Leben und leben lassen, denke ich mir oft, ach wenn das nur so einfach wär… Dann würde es wohl nur VeganerInnen geben, wegen leben lassen und so. 😉 Also, um nicht den Faden zu verlieren, ich finde deinen Blog und deinen Zugang toll! Ich werde ihn gleich weiter empfehlen! Vielen lieben Dank für die vielen tollen Rezepte und dein unkompliziertes Schreiben!
    Auch wenn ich hiermit riskiere zu viel zu schreiben, wage ich es dennoch einen weiteren kleinen Denkanstoß bei Gleichgesinnten zu geben: Tierliebe sollte, wie ich finde, auch übers Essen hinausgehen: Unfassbar, dass nach wie vor für fast alle Produkte (Kosmetik, Reinigungmittel, Lebensmittel usw.) unnötige, brutale Tierversuche gemacht werden. Firmen oder Marken, die ohne Tierversuche auskommen, werden leider kaum beworben. Sorry, auch wenn ich nicht missionieren möchte, kommt dieses Thema für mich immer mit dem Vegan Thema in den Kopf.
    Also, weiter so und nicht aufgeben!
    Ganz liebe Grüße von einer Rheinländerin aus der Steiermark ins schöne Hessen!

    • Danke – und Du hast ganz recht mit den Tierversuchen. Wobei vegane Körperpflegeprodukte und Reinigungsmittel sowieso tierversuchsfrei sind. Mit dem Vegan-Kennzeichen auf der Verpackung ist man also auf jeden Fall gut beraten.
      Das große Problem heutzutage ist doch, dass man den Herstellungsprozess von Konsumgütern gar nicht mehr mitbekommt. Wer weiß, was man dem Verbraucher alles unterjubelt (ich denke auch an Gentechnik, Pestizide, Massentierhaltung bis hin zur Ausbeutung der Menschen in ärmeren Ländern). Der Verbraucher sieht nur das Endprodukt, das mit schöner Werbung noch etwas mehr Glanz verpasst bekommt.

      • Ja, zum Glück gibt es die vegane Blume als Kennzeichnung. Schade nur, dass viele gar nicht wissen was die meisten anderen „glanzvollen Produkte“ aus der Werbung alles für Leid, in jeder Hinsicht, mit sich bringen. Aber sehen wir das Positive! Wir wissen es und können es selbst jeden Tag für uns entscheiden. 😉 und Blogs informieren die Interessierten.

  9. Ich war nach meiner Entscheidung kein Fleisch mehr zu essen auf der Suche nach Rezepten. Dabei bin ich auf vegane Blogs gestoßen. Diese Blogs haben mich dann dazu gebracht den Schritt weiter zu gehen und vegan zu werden. Also ohne die Blogs wäre ich wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Also nicht verzagen auch wenn es vielleicht nur mal einzelne sind. Jeder zählt.

    • Danke für Deinen Kommentar. Auch mir haben andere vegane Blogs viel geholfen und helfen immer noch. Vorher wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass Wein oder Essig gar nicht unbedingt vegan sind. Und es tut auch gut, zu wissen, dass es noch mehr ähnlichdenkende Menschen gibt.

  10. Ich denke auch, dass mir Blogs dabei geholfen haben vegan zu werden. Beim Wort vegan hat man als Nicht-Veganer ja erst mal ein Brett vor dem Kopf. Da helfen die zahlreichen Blogs doch sehr.
    Ich blogge jetzt auch, um jetzt auch Anregungen für andere zu schaffen.

    Bitte mach so weiter. Ich finde deinen Blog sehr schön und komme hier gern vorbei.

  11. Irgendwie hat es bisher nicht mit dem Kommentieren geklappt, aber jetzt kann ich auch noch meinen Senf zum Thema abgeben 🙂
    Ich finde, selbst wenn nur Veganer einen Blog lesen sollten, heißt das nicht, dass es sich nicht lohnt. Vielleicht hätte der ein oder andere schon längst aufgegeben, wenn es nicht immer wieder tolle Blogs mit tollen neuen Rezepten geben würde. Ich dachte anfangs (2006) wirklich, ich sei so ziemlich der einzige Mensch, der sich vegan ernährt, da es kaum Rezepte im Netz gab. Die wenigen Rezepte, die es gab, waren veganisierte Varianten alter Rezepte. Blogs wie dieser hier tragen dazu bei, dass man eben doch gleich ein paar tolle Rezepte findet und sich nicht so exotisch vorkommt 🙂 Also danke dafür 🙂

    Ich lese hier gerne regelmäßig mit und freue mich über jeden Beitrag!

  12. Ich habe diesen Blog ganz neu entdeckt und bin sehr froh, auch mal einen deutschen veganen Blog zu lesen der (u. a.) ältere VeganerInnen anspricht; ich selbst bin Ende Vierzig.
    (Echt, mir fehlt der Kontakt zu VeganerInnen meiner Generation soooo sehr. Es gibt so wenige – meine ich. Hoffe, es ändert sich – ich fände es allerldings schlimm, wenn vegan wirklich nur ein Lifestyletrend wäre – kurzer Hype, dann vergessen.)
    Nun habe ich einen guten Grund mich zu freuen.

    Mir gefällt Dein Schreibstil. Gefunden habe ich diesen Blog, weil jemand in Facebook eines Deiner Gerichte nachgekocht hat, das hat mich interessiert. Das war Spinat mit Süßkartoffel. Auf sowas stehe ich total!
    Ich werde von nun an regelmäßig bei Dir mitlesen, habe Deinen Blog auch in die Blogroll meines veganen Blogs aufgenommen. Deinen Blog empfehle ich gerne weiter.
    Nun versenke ich mich mal in Deine Rezepte!
    Liebe Grüße und danke, dass Du Deine Gedanken und Rezepte mit uns (mir) teilst
    Susi aus Bonn

    • Danke für Deinen Kommentar. ♥ Im Internet bekommt man leicht den Eindruck, als wären es nur Leute zwischen 16 und 30, die vegan leben. Es mag schon sein, dass hier der Prozentsatz der Veganer höher ist als bei Älteren. Aber mir war es wichtig, zu zeigen, dass vegan zu essen keine jugendliche Revolution gegen die ältere Generation ist. Ich mag den Blog zwar nicht auf Leute ab 50 beschränken, deshalb gibt es so gut wie keine Themen speziell für Ältere, aber einfach zeigen, dass man auch in späteren Jahren noch seine Ernährungsgewohnheiten überdenken kann.
      Ich freue mich aber, wenn hier alle möglichen Leute mitlesen, von 0 bis 120 :-D.
      Viel Spaß beim Stöbern!

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