Der Weg ist das Ziel IV

TravelerEs ist mal wieder Zeit, innezuhalten und zu gucken, wo ich stehe. Es kommt mir noch gar nicht so lange vor, dass meine Entscheidung, vegan zu leben, gefallen ist.
Und doch sind schon 1 3/4 Jahre seitdem vergangen. Meine Familie hat es mittlerweile akzeptiert, die „Omnivoren“ unter ihnen haben ihren Fleischkonsum reduziert und gucken mehr als vorher darauf, woher die Produkte kommen, wenn sie Tierisches kaufen. Immerhin.
Aber für mich stand ja von vornherein fest, dass ich niemanden zwingen will, mitzumachen. Wenn, dann muss die Einsicht von allein kommen. Informationen gebe ich natürlich gern, wenn jemand mehr wissen will.

Unbestreitbar ist, dass mich das Thema Essen mehr beschäftigt als früher. Fast könnte man sagen, es ist zum Mittelpunkt meines täglichen Lebens geworden, während es früher eher nebensächlich war, da wollte ich einfach nur satt werden und es sollte schmecken.
Nun, schmecken soll es jetzt auch. Das ist mir ganz wichtig. Denn ich denke, nur wenn es einem schmeckt, bleibt man auch gern und ohne Überwindung dabei.
Die Flut an neuen Rezepten bei mir zu Hause nimmt kein Ende. Selten habe ich in diesen 1 3/4 Jahren dasselbe Gericht zweimal gekocht. Zu sehr reizt es mich, was Neues auszuprobieren. Es ist erstaunlich, wieviele Variationsmöglichkeiten die pflanzliche Palette an Lebensmitteln bietet.

Aber ich merke, dass ich langsam auch ein wenig kritischer werde. Veganer Käseersatz steht bei mir nicht nur deshalb kaum mehr auf dem Tisch, weil er nicht so schmeckt oder schlecht zu bekommen ist, sondern wegen der Inhaltsstoffe.
Ich versuche auch immer öfter mit Vollkorn zu kochen und zu backen. Muss allerdings dabei zugeben, dass Brötchen aus Vollkorn niemals so locker fluffig werden wie welche aus hellem Mehl (mir persönlich schmecken die dunklen trotzdem besser).
Und optisch sehen Kuchen aus Vollkorn halt irgendwie nicht so „fein“ aus.

Und da befinde ich mich in einer Zwickmühle. Einerseits möchte ich „gesünder“ essen, also vollwertiger und mit viel weniger Fettzufuhr. Andererseits soll es schmecken und auch gut aussehen.
Nicht nur für mich selbst, sondern ganz besonders auch in den Augen der Nicht-Veganer. Denn nur wenn veganes Essen lecker aussieht und lecker schmeckt, wird es auch von Leuten, die bisher der veganen Küche skeptisch gegenüber standen, akzeptiert werden.
Und auch wenn ich nicht missionarisch auftreten will, so möchte ich doch zeigen, dass vegan zu essen mehr ist als nur Fleisch und Milch wegzulassen und an einem Salatblatt zu lutschen.

Wobei ich mich immer noch schwer tue. Ich bin nun mal nicht der geborene Koch. Und ich habe so wenig Selbstbewusstsein in Bezug auf das, was ich fabriziere, das glaubt mir keiner.
Ich staune manchmal selbst, dass das was ich gekocht habe, überhaupt schmeckt. 🙂 Und bin gleich darauf verunsichert, denn wenn etwas mir schmeckt, heißt das ja nicht, dass es anderen auch schmeckt.

Übung macht den Meister, heißt es. Eigentlich sollte ich ein und dasselbe Rezept mehrmals hintereinander machen, aber wer will schon mehrmals hintereinander das Gleiche essen? Und was ist mit den anderen Hunderten von Rezepten, die noch aufs Ausprobieren warten?

Das betrifft übrigens nicht nur das Kochen, sondern auch das Backen. Selbst mein Brot, das ich nun schon seit Jahren selbst backe, wird nie gleich. Ich weiß zwar, wie ich es luftiger hinbekommen könnte – nämlich indem ich feineres Mehl verwende – aber ich mahle das Getreide lieber selbst, da wird nichts ausgesiebt, es ist also wirklich Vollkornbrot und somit kompakter.
Man kann nicht alles haben.

Eines allerdings ist klar: Verhungern werde ich durch meine vegane Ernährung nicht. Ich muss im Moment wirklich wieder aufpassen, dass ich nicht zunehme.

Seit einigen Wochen versuche ich außerdem, noch mehr „rohes Grünzeug“ in meinen Speiseplan einzubauen und so gibt es mittlerweile fast regelmäßig einen Smoothie als 2. Frühstück unter der Woche.

Das Thema Essen beschäftigt mich also immer noch sehr. Zu sehr. Manchmal wünsche ich mir die Sorglosigkeit von früher zurück, als Essen eher eine Nebensache war.
Ob das anderen Veganern auch so geht? Denen, die erst wenige Wochen oder Monate dabei sind, sicherlich. Aber den Langzeit-Veganern?
Natürlich könnte ich aufhören, ständig neue Rezepte auszuprobieren und mir einfach ein Repertoire zusammenstellen. Das würde alles etwas vereinfachen (abgesehen davon, dass das Kochen selbst natürlich seine Zeit braucht, das kann man nicht wegdiskutieren).
Aber dazu macht das Neue zu viel Spaß. Immer noch.

Vegan OrdnerÜbrigens habe ich mit der Umstellung auf vegan einen neuen Rezepteordner angelegt, in dem ich alle seitdem ausprobierten (und für gut befundenen!) Rezepte eingeheftet habe.
So voll ist er inzwischen schon… Wenn ich so weitermache, muss bald ein 2. Ordner her. 🙂

Meine Blutwerte sind alle im grünen Bereich, allein durch abwechslungsreiches veganes Essen. Auf meine rheumatischen Gelenkschmerzen hatte die Ernährungsumstellung leider keinen Einfluss. Verschlechtert haben sie sich allerdings auch nicht.

Und längst fühle ich mich nicht mehr ganz so als Außenseiter, was das Essen betrifft. Vegan ist ein Trend geworden – es stellt sich höchstens die Frage, ist es nur eine Modeerscheinung oder geht wirklich ein Ruck durch die Gesellschaft, dass die Menschen längerfristig umdenken und handeln?
Immer mehr Menschen in Deutschland und anderswo ernähren sich vegetarisch oder vegan. Allerdings hat die große Diskussionswelle, die durch einen Artikel in der Bildzeitung ausgelöst wurde (Sie erinnern sich: es ging um den Vorschlag der Grünen, einen Veggietag in deutschen Kantinen zu fördern), gezeigt, dass die Emotionen ziemlich hochkochen können, wenn es um das Thema vegetarische Ernährung geht.

Man darf gespannt sein. Ich mag auf meinem Weg jedenfalls nicht mehr umkehren. Und hoffe, dass sich mir noch ein paar Mitläufer anschließen. Go vegan! 🙂

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15 Kommentare zu “Der Weg ist das Ziel IV

  1. Toller Artikel! Ich finde mich ehrlich gesagt in vielen Punkten wieder, wahrscheinlich lese ich auch aus diesem Grund so gerne in Deinem Block. Ich backe mein Brot auch selbst und versuche mich immer wieder an vollwertigen Kuchen, leider hab ich auch die Erfahrung gemacht, dass die dann halt nicht so luftig und locker sind und optisch waren die auch nie der Knaller. Momentan mische ich selbstgemahlenes Vollkornmehl und Weißmehl und damit klappt es bei einigen Sachen ganz gut. Strudel und Mürbteig hab ich mit Vollkonrmehl noch nie hinbekommen, da werde ich wohl weiter Weißmehl verwenden. Zum Thema Selbstbewusstssein: also ich finde, dass Du eine gute Köchin bist, Deine Gerichte sehen immer sehr appetitlich und ansprechend aus und ich bin sicher, dass die auch wunderbar schmecken. Aber ich kann Dich auch in diesem Punkt verstehen, ich bin von meinen „Kreationen“ auch nie sonderlich überzeugt, auch wenn sie mir selbst und anderen schmecken – komisch, eigentlich.

    • Ja, Strudelteig würde ich gar nicht versuchen, mit Vollkornmehl zu machen, der muss elastisch sein. Aber ich glaube, mit Mehl Type 1050 (oder zumindest einer Mischung aus 550 und 1050) habe ich ihn schon gemacht. Immer, wenn Vollkorn zu grob ist, versuche ich wenigstens einen Kompromiss mit Mehl Type 1050 einzugehen, das klappt in der Regel recht gut.

  2. Pingback: Vegane Ernährung: Vom sanften Zwang, ständig zu kochen » Unverbissen vegetarisch

  3. So ungefähr geht es mir auch. Seit ich vegan lebe, gibt es soooooooo viele Rezepte, die ich noch ausprobieren möchte, außerdem würde ich mir am liebsten alle möglichen neuen veganen Kochbücher kaufen, obwohl ich noch einige da habe, bei denen ich noch nicht alles gekocht habe….
    Ich habe auch einen Rezeptordner, da es damit einfacher ist, als in allen möglichen Büchern rumzublättern, wenn man etwas nachkochen möchte (außerdem kann man dort „Notizen / Abwandlungen“ besser aufschreiben). Meiner ist auch schon ungefähr so voll wie deiner – es gibt ja noch so viel neues auszuprobieren :-).

    Ich finde es auf jeden Fall toll, dass du gesünder kochen willst – ich nehme mir das auch immer vor, weniger Weißmehl / Fett / Zucker… das ist allerdings nicht so einfach, schmeckt einfach zu gut…

  4. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir einige Brötchen aus Weißmehl einfach besser schmecken. So mit Marmelade drauf, lecker. Ansonsten ist meine Kochleidenschaft seit den veganen – noch jungen – Anfängen ungebrochen. Allerdings entwickeln sich so bestimmte Richtungen. Dachte ich anfangs, ich müsste unbedingt für Fleisch und Käse Ersatzprodukte finden, so ist das nicht mehr der Fall. Dafür nehmen Hülsenfrüchte einen größeren Raum ein, Gemüse ohnehin. Am kommenden Wochenende werde ich wieder einmal Räucher- und Seidentofu verwenden. Tofu war zu Beginn immer im Kühlschrank vorrätig, heute muss ich ihn erst kaufen, wenn ein Rezept ihn als Zutat verlangt.
    Einen Ordner habe ich auch angelegt, allerdings in digitaler Form. Ich habe alles, was ich gekocht oder gebacken habe, dokumentiert. Wie das Gericht heißt, welches die Hauptzutaten sind, aus welchem Buch (Seite!) oder Blog (Link) ich es entnommen habe ist ebenso vermerkt wie eventuelle Änderungen, die ich beim nächsten Mal vornehmen würde. Außerdem gibt es eine Sterne-Wertung. Auf diese Idee wäre ich beim früheren Kochen niemals gekommen!

    • Mir sind die Rezepte in Papierform lieber, weil ich den PC nicht ständig laufen habe. Und manchmal plane ich mein Essen für die nächste Woche auch gerne auf der Bank auf der Terrasse, wenn das Wetter schön ist. Da ich nur einen normalen PC habe, kein Notebook, geht das nur mit Rezepten auf Papier.
      Aber Wertungen vergebe ich auch 🙂 Bei mir gibt es Schulnoten. Alles was schlechter ist als 3 wird aber gar nicht erst aufgehoben.

  5. Ich verfahre digital und „analog“ 🙂 Überall fliegen Zettel mit gekritzelten Rezepten rum, die ich beim Schmökern z.B. im Internet einsammle. Wenn es geschmeckt hat, dann kommt es in ein Heft … und neuerdings in eine Datenbank-App, die ich auf dem Ipad habe. Dort nehme ich bislang allerdings nur die etwas komplizierteren oder selteneren Rezepte auf. Hat aber den Vorteil, dass ich auch ein Bild dazupacken kann, Notizen und Sterne. Mal sehen, was ich eher nutze. Ansonsten gibt es ja auch immer mal wieder ein Rezept in meinem Blog, allerdings lange nicht so schön und systematisch wie du das machst. Mir geht es mittlerweile ähnlich wie Elvira. Am Anfang gab es ständig Tofu (wobei das auch daran liegt, dass derzeit meine Tochter bei mir wohnt, die Tofuprodukte sehr viel lieber isst als ich). Ich vermute, wenn sie nicht mehr da ist, wird es sich sehr schnell wieder auf Gemüse einpendeln. Mir reicht das meistens. Aber diesen Kreativitätsschub und die Experimentierfreude, die kenne ich auch. Ich habe, glaube ich, seit Jahren nicht mehr so viel Neues ausprobiert.
    Was mir gefällt ist, dass es mittlerweile so „selbstverständlich“ geworden ist vegan zu essen, dass ich es meist gar nicht mehr merke, dass ich „anders“ esse, als manche anderen. Auch dass ich diese ganzen „Surrogate“ nicht brauche und auch nicht will (vor allem, wenn ich manchmal lese, was da drin ist!), dass ich entspannt mit dem Thema an sich umgehe und irgendwie einfach meinen eigenen Weg gefunden habe, gefällt mir und kann gerne so bleiben 🙂

  6. Zitat:“Und auch wenn ich nicht missionarisch auftreten will, so möchte ich doch zeigen, dass vegan zu essen mehr ist als nur Fleisch und Milch wegzulassen und an einem Salatblatt zu lutschen.“
    Hier musste ich nun herzhaft lachen – denn genauso dachte ich früher (also: Es bliebe nur Salatblatt lutschen) 😛 Und dank dir ❤ habe ich gelernt, wie freudvoll und horizonterweiternd dieser Weg ist – danke!! ❤ Ich koche nicht wirklich oft (bin ein schlechter Esser – hat wohl mit früheren Essstörungen zu tun), aber wenn, dann gucke ich immer gern hier zur Inspiration. Meist nehm ichs einfach still mit. Vielleicht sollte ich öfter dann auch Feedback geben, wies rauskam, würde dich das interessieren? 🙂

    Ich möchte dir hier an dieser Stelle einfach nochmal ganz herzlich danken dafür, dass du so autentisch und nicht-missionarisch von deinen Erfahrungen berichtest ❤ Ich bin noch immer eine Suchende – und hier finde ich so viel! ❤ Danke nochmal dafür!

    • Wenn Du magst, kannst Du gerne schreiben, was Du aus meinen Vorschlägen gemacht hast. Manchmal kommt man dadurch ja auf noch ganz andere Ideen. 🙂
      Ich bin ja quasi in 2 Etappen vegan geworden. Der 1. Schritt zum Vegetarier vor vielen Jahren – und da habe ich anfangs wirklich mehr oder weniger einfach das Fleisch weggelassen, also oft einfach nur Beilagen gegessen. Deshalb kann ich mir schon vorstellen, dass viele sich ihren Teller vor Augen führen und in der Vorstellung Fleisch, Milch, Eier weglassen, da bleibt dann wirklich nichts Tolles mehr übrig (obwohl ich persönlich auch gerne mal einfach nur Kartoffeln und Gemüse esse, ohne Schnickschnack). Ich glaube, ab dem Moment, als ich festgestellt habe, dass es so gar nicht ist, sondern dass man seine Mahlzeiten ganz anders zusammenstellt, damit eben dieses Gefühl von Weglassen gar nicht aufkommt, da kam erst die Freude am Kochen auf.
      Wer direkt vom Allesesser zum Veganer wird (also ohne den Zwischenschritt Vegetarier), für den ist es sicherlich noch schwieriger. Ich habe da volles Verständnis. Und weil mir selbst auch vegane Kochbücher oder ganz besonders auch die Blogs und Rezepte im Internet helfen, will ich halt auch einfach nur Ideen aufzeigen, was man machen kann. Mit Focus nicht auf aufwändige Gourmetküche (die es in der Veganküche zweifelsfrei gibt), sondern auf eher einfache und schnelle Küche. Ok, manchmal dauert es auch ein bißchen länger, das eine oder andere nachzukochen, aber unter der Woche soll es bei mir eher schnell gehen und nicht zu viel Abwasch erzeugen.
      Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich den einen oder anderen inspirieren kann. Und finde es schön, wenn Du bei mir mitliest und fündig wirst. ♥

  7. Hallo,
    ich hätte mal ne Frage, vielleicht an alle. Ich war 15 Jahre vegetarisch und die letzten 7 Monate fast konsequent vegan. Nachdem ich Weihnachten mit dem Magen Probleme hatte, bin ich jetzt im Moment wieder vegetarisch unterwegs weil ich einfach Hunger auf Käse und Co hatte. Kennt Ihr auch diese Rückfälle? Es fällt mir manchmal schwer nach Feierabend noch was veganes zu kochen, vegetarisch geht halt auch schnell mal ne Pizza ;-)) Ich steh um 4 Uhr auf und bin halt nach Feierabend etwas träge. Würde mich über Eure Erfahrungen freuen.
    Lieben Gruß Birgit

    • Also Appetit auf Käse und Co hatte ich nur in der Anfangszeit. Da hat aber vermutlich auch hineingespielt, dass ich es einfach gewöhnt war, etliche Mahlzeiten mit Käse zu kochen. Ich musste mir erst Alternativen suchen bzw. mich daran gewöhnen. Aber nach wenigen Monaten haben mir Milchprodukte nicht mehr gefehlt.
      Das Kochen nach Feierabend fällt mir auch manchmal schwer. Mir hilft es sehr, meinen Speiseplan schon im voraus zu planen und entsprechend einzukaufen. Unter der Woche koche ich auch in der Regel nur Gerichte, von denen ich weiß, dass sie relativ schnell gehen (oder die vor sich hinsimmern, ohne dass man sich groß darum kümmern muss). Teilweise stelle ich mir die Zutaten dafür schon am Vorabend hin, damit ich nach dem Heimkommen sofort mit dem Kochen anfangen kann.
      Außerdem koche ich in der Regel für 2 Tage, d. h. ich muss nur alle 2 Tage an den Herd (mal abgesehen vom Wochenende, wo noch diverse Backorgien dazukommen). Für Extremfälle habe ich außerdem bereits fertig Gekochtes im Gefrierschrank. Also wenn ich mal z. B. von einer Suppe zu viel gemacht habe, wandert eine Portion in den Gefrierschrank.
      Ich esse allerdings nicht abends warm, sondern bereite mein Essen am Vorabend vor und wärme es mir am nächsten Mittag auf der Arbeit auf. Wenn ich also abends gar keine Zeit zum Kochen habe, reicht die Zeit, um die Suppe aus dem Gefrierschrank für den nächsten Tag aufzutauen.

      • Hallo,
        danke für die schnelle Antwort. Ich werde mal sehen wie ich am Besten planen kann um wenigstens überwiegend vegan zu leben. Ich hab auch leider einen kleinen Froster , so das nicht allzu viel Platz ist. Habe mir auch schon einige nette Gerichte hier rausgesucht. Auch einen veganen Mozzarella hab ich bei jemand anderem gefunden den will ich am Wochenende mal machen, da bin ich echt gespannt wie der schmeckt.
        Schönes Wochenende!

  8. Hallo,
    auch wenn ich mich noch eher Vegetarisch bezeichne, finde ich jeden Schritt wichtig.

    Die Zeit ist auch bei mir ein Problem, aber das kochen braucht unter der Woche eigentlich nicht mehr Zeit als „normal“. Milch ist gar kein Problem, Ei brauche ich nur zum Backen, gibt es guten Ei- Ersatz.
    Käse(Problem) kenne ich. Für Pizzakäse habe ich Ersatz gefunden (Wilmersburger), sonst gibt es auch sehr gute Hefeschmelz- Alternativen.
    Wenn es schnell gehen soll, gibt es doch auch Pizzateig und Soße fertig im Discounter.

    Unter der Woche mache ich gerne Eintöpfe und Aufläufe, gehen schnell und sind „unempfindlich“ 🙂 Dort kann man Gemüse(reste) verarbeiten, es geht aber auch schnell gefrorenes Gemüse.

    Mozzarella habe ich noch nicht nachgemacht, hat er Geschmeckt?

    LG
    Michael

    • Hi, wollte dir nur eine Antwort zu dem veganen Mozarella geben, dass Rezept hatte ich bei Peta.de gefunden…. weiß allerdings nicht ob bei mir etwas falsch lief. Da heißt es man soll ihn 15 Min lang rühren bis er richtig schöne Fäden zieht… das passierte bei mir schon nach 5 Min und wurde immer schwerer zu rühren… hmm, er hatte diesen leicht säuerlichen Geschmack von Mozarella aber ich fand dass man doch sehr das Kartoffelmehl herausschmeckte, ist halt nur ein Ersatz… aber eine klasse Idee.

  9. Hallo, danke für die netten Antworten. Den Mozarella hab ich bis jetzt noch nicht gemacht will aber heut abend noch ran. Ich habe bei You tube ein Rezept gefunden und mir das was ich nicht verstanden habe übersetzen lassen und dort sagt sie Kartoffel oder Maisstärke, vielleicht ist Maisstärke dann ja vielleicht besser im Geschmack!? Sie rührt auch ziehmlich lange und er wird dort richtig schön fest, auch als sie ihn später angeschnitten hatte. Auf Wunsch schicke ich gerne das Rezept. Werde berichten wenn es was geworden ist.
    Ich muß sagen auf Ei und Milch kann ich gut verzichten nur halt so Bresso und ähnliche Quark und Streichkäse Geschichten fehlen mir etwas, habe schon so ne art Quark aus Sojajoghurt gemacht war auch ganz ok. Bin halt nicht so der Müsliesser zum Frühstück und das Soja-Rüherei, was mir lecker schmeckt , dauert mir morgens um 4 etwas zu lange ;-)) Auch der Wilmersburger Käse schmeckt mir, ist vielleicht nur die Gewohnheit.

    LG Birgit

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