Leichter Karottenkuchen

Leichter Karottenkuchen

Die veganen Karottenkuchen, die ich bisher nach vorliegenden Rezepten gebacken habe, waren mir irgendwie alle zu pappig und zu schwer.
Deshalb habe ich eines der Rezepte grundlegend abgewandelt und dabei unter anderem die Ölmenge drastisch reduziert. Das Ergebnis war ein lockerer leichter Kuchen, der auch gut als Basis für diverse Variationen dienen kann.
So kann man durchaus mehr Karotten hineingeben. Aber ich könnte mir auch die Beigabe von geriebenen Nüssen oder Beeren vorstellen.
Ich werde hier bestimmt noch ein wenig herumprobieren, wollte aber das Rezept schon einmal in seiner jetzigen Form vorstellen.

Wer mag, kann dem Kuchen eine saftige Zitronenglasur verpassen, ich habe ihn lediglich mit etwas Puderzucker bestäubt.

Wie man auf dem Foto sieht, wird der Kuchen nur ca. 3 cm hoch. Wer einen höheren Kuchen haben will, sollte entweder eine kleinere Form wählen oder die Zutatenmenge hochrechnen. Dabei aber berücksichtigen, dass sich dadurch die Backdauer erhöhen kann.

Leichter KarottenkuchenLeichter Karottenkuchen

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

250 g Mehl
180 g Zucker
1 P. Vanillezucker
2 TL Weinstein-Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Zimt
1 Pr. Salz
100 g Karotten
250 g Sojajoghurt, natur
80 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl
1 TL Zitronensaft

etwas Margarine und Paniermehl für die Form

Zubereitung:

Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Backpulver , Natron, Zimt und Salz mischen.
Karotten waschen, ggfs schälen und fein reiben. Zusammen mit Sojajoghurt, Öl und Zitronensaft unter das Mehl rühren. Nicht zu lange rühren, nur solange, bis sich alle Zutaten vermischt haben.

Eine Springform ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig hineinfüllen und glatt streichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad O/U-Hitze ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
Kuchen aus dem Backofen holen, wenige Minuten stehen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Zitronenglasur (Puderzucker und Zitronensaft glatt verrührt) bestreichen.

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7 Kommentare zu “Leichter Karottenkuchen

  1. Der Kuchen sieht wirklich sehr locker aus. Ich habe gestern auch gebacken, optisch ein Reinfall (darum kein Foto im Blog), geschmacklich lecker. Eine Biskuitrolle mit Heidelbeercremefüllung. Der Teig für die Rolle ließ sich nach dem Backen zwar in das Handtuch wickeln, brach aber nach dem Erkalten an mehreren Stellen. Aus der Rolle wurde so eher ein Schichtkuchen. Im Netz habe ich ein anderes Rezept gefunden, das ich am kommenden Wochenende ausprobieren werde. Ich möchte zur Geburtstagsfeier meiner Enkeltochter am ersten Septembersamstag die Oreo-Cupcakes und eine Biskuitrolle backen. Das wäre wieder eine gute Gelegenheit, leckere vegane Kuchen zu präsentieren.

    • Eine Biskuitrolle habe ich bisher noch nicht vegan gebacken. Das Rollen ist ja immer etwas tricky. Ich habe mir vor wenigen Tagen erst das neue Buch „Vegan backen“ von Nicole Just gekauft (und werde darüber in nächster Zeit auch schreiben), da ist auch ein Rezept für eine Biskuitrolle drin. Falls Du das Rezept haben willst, mail mich doch einfach an. Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg beim 2. Versuch und viel Spaß auf dem Geburtstag. 🙂

      • Nach diesem Rezept habe ich gebacken (Heidelbeere-Biskuitrolle). Gestern war der Rest richtig gut. Wahrscheinlich wurde der Teig durch die Crememasse etwas weicher. Was ich aber auf keinen Fall hätte tun sollen: auf die Kalorien schauen!! Aus dem Buch habe ich auch unser Samstagessen gekocht/gebacken: Süßkartoffel-Pilz-Quiche. Ich habe das Gericht mit Champignons zubereitet und in einer Pieform gebacken. Leider wurde die Mandelcreme nicht so cremig wie im Buch. Vielleicht lag es daran, dass ich kein weißes Mandelmus benutzt habe (ich wollte den Rest des braunen Muses aufbrauchen, das genau dafür ausreichte).

  2. Gerade habe ich den Kuchen in den Ofen geschoben. Vom Mehl habe ich ca. 50 g weg gelassen, dafür 50 g geriebene Haselnüsse dazu getan, und noch etwas Amaretto. Der Teig schmeckte jedenfalls sehr lecker….Ach ja, ca. 50 g Zucker hatte ich auch weniger genommen und hat trotzdem gereicht…

    • Ich habe ja noch vergessen zu erwähnen, dass ich natürlich Vollkornmehl genommen habe…(nehme ich schon seit Jahren) und klappt immer prima. Vielen Dank nochmal fürs Rezept…

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