Schoko-Pfirsich-Mandarinorangen-Kuchen

Schoko Pfirsichkuchen

Vor kurzem hatte ich Gäste und wollte außerdem am nächsten Tag Kuchen ins Tierheim mitbringen. Da lohnt es sich schon, mal einen Blechkuchen zu backen.

Ich habe die Gelegenheit ergriffen und ein neues Rezept aus dem Chefkoch ausprobiert. Eigentlich sollte man das wohl nicht machen, wenn man plant, für andere zu backen, aber falls der Kuchen nichts geworden wäre, hätte ich einfach noch einen weiteren gebacken. Früher war so was eher ein Problem: wenn die Eier aufgebraucht waren, blieb der Backofen kalt. Wenn ich doch früher schon gewusst hätte, dass man auch ohne Eier Kuchen backen kann!

Ein klein wenig habe ich das vorliegende Rezept dann aber doch modifiziert. Die angegebene Kakaomenge schien mir zu viel, ich habe stattdessen etwas Speisestärke genommen. Und die Obstmenge war mir zu wenig, so sind zusätzlich zu den Pfirsichen noch Mandarinorangen in den Kuchen gewandert.

Schoko-Pfirsich-Mandarinorangen-KuchenSchoko Pfirsichkuchen

Zutaten für 1 Blech:

1 Dose Pfirsiche (Abtropfgewicht 480 g)
1 Dose Mandarinorangen (Abtropfgewicht 175 g)
300 g Mehl
80 g Kakaopulver
2 EL Speisestärke
3 TL Backpulver
300 ml Sojamilch
100 ml Sojasahne
150 ml geschmacksneutrales Öl
2 TL Essig
2 EL Amaretto
1 P. Vanillezucker
275 g Rohrzucker
100 g Mandeln, gehackt
etwas Margarine und Paniermehl für das Blech

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen.

Pfirsiche abtropfen lassen und in Spalten schneiden. Mandarinen abtropfen lassen.
Ein Backblech ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

Mehl mit Kakaopulver, Speisestärke und Backpulver in einer Schüssel gut vermischen.
In einer 2. Schüssel Sojamilch mit Sojasahne, Öl, Essig, Amaretto, Vanillezucker und dem Zucker gut schaumig rühren.
Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und alles verrühren. 2 EL Mandeln beiseite stellen, den Rest unter den Teig rühren.

Den Teig auf das Backblech gießen und gleichmäßig verteilen. Pfirsichspalten und Mandarinen darauf verteilen und leicht eindrücken. Mit den beiseite gestellten Mandeln bestreuen.
Im Backofen ca. 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und ggfs noch ein paar Minuten länger backen.

Werbeanzeigen

8 Kommentare zu “Schoko-Pfirsich-Mandarinorangen-Kuchen

  1. Diesen Kuchen werde ich sicher bald mal ausprobieren! Sieht sehr lecker aus!
    Vielen Dank für deinen schönen Blog mit den vielen tollen Rezepten!
    Auch wenn ich fast nie was schreibe,stöbere ich hier regelmäßig und mag deinen Blog besonders gerne.

  2. Mit diesem Kuchen könnte ich mein abnehmerisches Vorhaben glatt außer Kraft setzen. Schon die Mischung Schoko und Obst liebe ich. Aber heute wurden wieder zwei Stück der Birnen-Hefe-Schnecken aus dem Tiefkühlschrank geholt. Ich habe bei diesen Schnecken (aus dem Just-Backbuch) die Margarineflöckchen am Schluss weggelassen. Dieses Überlegen, wo Fett eingespart werden könnte und ausschließlich dem letzten Geschmackskick dient, habe ich mir übrigens von Dir abgeguckt.
    Liebe Grüße von Elvira

    • Und ich hatte schon Zweifel, ob meine Leser nicht alle mit den Augen rollen, weil ich jetzt öfter mal Fett und Öl reduziere oder weg lassen. Aber im Endeffekt kann ja jeder für sich entscheiden, was ihm wichtig ist. Mit ein bißchen Fett schmeckt natürlich alles besser, aber wenn man es hinterher bereut, wenn man auf die Waage steigt… 😮

  3. Ich habe letztens Schoko-Muffins gebacken, den Teig nur mit etwas Öl und ganz ohne SojaSahne oder Sojamilch. Absolut locker und fluffiger Teig. Am Anfang meiner vegan-back-Versuche dachte ich immer, ich müsse Ei mit Soja „nachbauen“. Aber mir scheint fast, man braucht es gar nicht. Dadurch noch mehr Fett und (für mich) vor allem auch Soja eingespart (ok die Schoki, aber die braucht’s schon 😀 )

    • Ja, das stimmt. Ging mir auch so, dass ich dachte, ich bräuchte immer irgendwelchen Ei-Ersatz. Geschmacklich ist es allerdings schon ein Unterschied, wenn man Eier weglässt und auch das Fett reduziert. Mir selbst fällt es kaum mehr auf – ich glaube, man gewöhnt sich mit der Zeit an anderen Geschmack, wenn man vegan lebt – aber nichtvegane Gäste merken schon den Unterschied. Und das finde ich wieder blöd – denn das passt wieder zu dem Klischee, vegan schmeckt nicht so gut. 😦

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s