Adventsmarmelade (Kürbismarmelade)

Adventsmarmelade

Jetzt dreht sie schon genauso durch wie die Lebensmittelläden, die ab Mitte September Lebkuchen anbieten – so mag vielleicht der eine oder andere Leser denken, wenn er die Überschrift liest. Ja, die Marmelade heißt Adventsmarmelade oder auch Weihnachtsmarmelade, aber natürlich kann man sie rund um’s Jahr essen. Durch das Lebkuchengewürz schmeckt sie aber ganz besonders um die Weihnachtszeit herum und ist auch ein tolles Geschenk.

Und da jetzt Kürbiszeit ist, kann man sie ruhig jetzt schon herstellen. Was zusätzlich den Vorteil hat, dass man alles ohne Stress und Hektik erledigen kann und nicht im Dezember, wenn die Zeit ohnehin für die meisten ein knappes Gut ist.

Ursprünglich stammt das Rezept für die Marmelade aus der chefkoch.de-Datenbank. Dort ist sie aber nicht vegan, da Butter verwendet wird. Natürlich könnte man die Butter ganz einfach durch vegane Margarine tauschen. Ich wollte aber das Fett ganz einsparen und auch das Buttervanille-Aroma, das ursprünglich mit hineingehört hat, weglassen. Sicherlich schmeckt die Marmelade dadurch etwas buttriger, vollmundiger. Aber ich stehe künstlichen Aromen inzwischen etwas kritischer gegenüber, nicht nur weil sie nicht immer vegan sind, sondern weil man nie so genau weiß, was alles drin ist und ob es gesund ist.

AdventsmarmeladeAdventsmarmelade

Zutaten:

700 g Hokkaido, gewaschen und geputzt (entkernt gewogen)
300 g Äpfel
90 g Marzipan
1 P. Gelierzucker (entweder 1 kg 1:1 oder 500 g 2:1)
1 EL Zitronensaft
1 TL Lebkuchengewürz
1/3 TL Vanillepulver

Zubereitung:

Kürbis würfeln (ca. 1 cm Seitenlänge). Äpfel waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel grob würfeln. Marzipan würfeln.
Kürbis zusammen mit den Äpfeln und 150 ml Wasser in einem Topf bei niedriger Hitze ca. 25 Minuten dünsten. Marzipanwürfel zufügen und 2 Minuten mitkochen.
Gelierzucker unterrühren und die Masse anschließend mit einem Pürierstab pürieren.

Die restlichen Zutaten unterrühren und zum Kochen bringen. 4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen, dann heiß in saubere Twist off-Gläschen füllen. Deckel aufdrehen und die Gläschen 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

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4 Kommentare zu “Adventsmarmelade (Kürbismarmelade)

  1. Die werde ich wohl probieren. Denn die Marmelade, die mein Mann letztens mitbrachte (Kürbis-Apfel-Ingwer) schmeckt nur süß, was genau in welchen Anteilen drin ist erschließt sich weder aus dem Geschmack noch einer aufgeklebten Angabe. Außerdem ist der Inhalt fast schnittfest. Nicht wirklich so lecker wie ich es mir zunächst vorgestellt hatte.

  2. Die Marmelade ist echt lecker . Ich habe statt Lebkuchengewürz etwas frischen Ingwer zugegeben – meine Herbst-Variante!

  3. Oh, klingt lecker und sieht sehr ansprechend aus, wird ausprobiert, hab grad nen fetten Hokkaido hier liegen ;-)!
    Allerdings versuch ich es mit weniger Zucker oder ne süße Alternative zu finden, und bei Gelingen, kommts auf die DIY – Geschenkeliste 🙂
    Abendliche Grüße

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