Nachgekocht: Pilzgratin mit Räuchertofu

Pilzgratin

Dieses Rezept aus dem Buch „Vegetarisch gut gekocht“ ist wohl das erste, das mich nicht ganz so begeistert hat.
Oh, es schmeckt – keine Frage! Dass ich trotzdem irgendwie nicht zufrieden war, liegt mehr daran, dass ich mit dem Begriff Gratin etwas ganz anderes verbinde.
Nämlich was Cremiges, Überbackenes. Das hier hätte man besser „gebackene Pilze“ genannt.

Champignons werden mit Räuchertofu, Tomaten und Pinienkernen (dazu noch Kräuter und Gewürze) in einer Auflaufform gebacken. Wenn man nicht zu viel Öl dazu gießt – was ich vermieden habe, ich habe stattdessen noch einen Schuss Weißwein dazugegeben – ist das Ganze aber eine relativ trockene Angelegenheit.
Durch die Tomaten ensteht zwar ein bißchen Saft, aber viel zu wenig. Und da nichts zum Binden dabei ist, bleibt alles lose.

Bei mir gab es Kartoffeln dazu. In letzter Minute habe ich noch schnell eine Sauce dazu angerührt. Cornelia Schinharl schlug als Beilage Bulgur, Kartoffeln oder Brot vor. In jedem Fall aber sollte man eine Sauce dazu reichen. Der Hinweis fehlt leider im Buch. Noch dazu sättigt es leider nicht allzu gut.

Wie gesagt, es hat geschmeckt, aber man muss beim Nachkochen wissen, dass es nur eine kleine (relativ trockene) Beilage ist und kein Hauptgericht oder Hauptteil einer Mahlzeit.

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