Was ich gerade lese…

One dish veganOne-dish vegan“ ist erst vor kurzem erschienen und ist das vierte Buch von Robin Robertson, das ich mir gekauft habe.
Wie in den anderen Büchern von ihr sind auch hier keine Fotos enthalten, was zwar einerseits schade ist, andererseits ist das Buch deshalb vergleichsweise günstig zu haben.
Leider sind alle Bücher von Robin Robertson bisher nur in englischer Sprache verfügbar.


„One dish“-Gerichte sind solche, die in sich vollständige Gerichte sind, also nicht aus Hauptteil und Beilagen bestehen. Robin Robertson weist gleich zu Beginn des Buches darauf hin, dass man das nicht verwechseln soll mit Ein-Topf-Gerichten.
Es kann also durchaus sein, dass zwei oder mehrere Töpfe zum Kochen gebraucht werden (z. B. wenn Nudeln oder Reis gekocht werden), aber vor dem Servieren wird alles zusammengefügt und ergibt dann leckere Reispfannen, Nudeltöpfe oder ähnliches.

Ich mag solche Gerichte, weil ich dann in der Regel alles in einem einzigen Topf warmhalten kann und gut mit auf die Arbeit mitnehmen kann. Noch dazu sind Robertsons Rezepte relativ simpel und ohne exotische Zutaten nachzukochen.

One dish veganDer allgemeine Teil ist relativ kurz gehalten. Positiv fallen die Tabellen zum Kochen von Getreide und Hülsenfrüchten auf (Wassermenge, Kochzeit). Die Rezepte reichen von Suppen/Eintöpfen über Salate, Pfannengerichte, Nudelgerichte bis hin zu Backofengerichten. Wie in ihren anderen Büchern sind auch hier am Ende des Buches wieder Umrechnungstabellen für amerikanische in europäische Masseinheiten enthalten.

Mir ist aufgefallen, dass in diesem Buch, noch mehr als in den anderen, viele Hülsenfrüchte verwendet werden. Überhaupt gibt es bestimmte Zutaten, die sie anscheinend besonders gern verwendet und die dementsprechend immer wieder auftauchen. Weiße Bohnen, Zucchini, Spinat sind einige davon.
Manchmal kommt es einem so vor, als würden sich die Rezepte wiederholen. Trotzdem sind sie nicht langweilig. Vereinzelt wünschte ich mir, es würden mehr Gewürze verwendet. Rezepte mit normalen Kartoffeln oder Hirse sind Mangelware. Besonders gern kocht sie mit Nudeln, Süßkartoffeln, Reis und Quinoa.

Bisher habe ich erst ein einziges Gericht nachgekocht, die Penne mit Spinat und Kichererbsen. Es stehen aber etliche Rezepte aus diesem Buch auf meiner Nachkochliste. Ich werde berichten…

Insgesamt macht das Buch auf mich einen bodenständigen Eindruck. „Vegan on the cheap“ gefällt mir zwar irgendwie besser, aber ich lasse mich gerne vom Ergebnis überraschen (überzeugen?), wenn ich mehr Rezepte aus „One dish vegan“ ausprobiert habe.

Falls jemand vorab neugierig ist: Auf Robin Robertsons Homepage sind Links zu einigen Blogs, die mit ihrer Erlaubnis Rezepte aus dem Buch veröffentlicht haben: http://robinrobertson.com/update-one-dish-vegan-blog-tour/

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