Was ich gerade lese…

Vegan kochen mit ente1Vegan kochen mit ente habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und war eine absolute Überraschung, ich habe mich riesig gefreut. Am meisten freut man sich wohl immer über Geschenke, die man nicht erwartet und bei denen man merkt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, was einem gefällt.

Und da ich bisher fast alle neuen veganen Kochbücher aus meinem Haushalt hier vorgestellt habe, will ich das auch mit „Vegan kochen mit ente“ tun…

ente, das klingt erstmal nach einem Tier – komischer Name für einen Autor – oder ist es doch eine Autorin? So ganz klar ist das nicht, denn der richtige Name wird im ganzen Buch nicht verraten, spielt ja aber auch keine Rolle (Ich schreibe im Nachfolgenden der Einfachheit halber „er“).
Wenn man das Vorwort liest, wird es aber vielleicht ein wenig klarer. ente ist nämlich in der Tierbefreiungsszene aktiv und, das finde ich besonders löblich, so geht auch der Gewinn aus dem Verkauf des Buches als Unterstützung dorthin.
Selbstbeweihräucherung oder Reichwerden, das sind keine Ziele von ente, sondern er will einfach nur anderen Menschen zeigen, was er isst und wie einfach veganes Essen gekocht oder gebacken werden kann. Eigentlich dasselbe, was ich hier im Blog auch tue.

Das Buch selbst ist relativ dünn, 60 Rezepte finden sich darin. Schön finde ich die Spiralbindung. Denn bei gebundenen Kochbüchern stört es mich häufig, dass diese nicht aufgeschlagen liegenbleiben und gerade dann immer zuklappen, wenn man mit klebrigen Fingern was nachlesen will.

Vegan kochen mit ente2Die Rezepte reichen von Grundrezepten wie Hefeschmelz über Salate, einfache Gerichte, Suppen bis hin zu Kuchen und Muffins.

Auffallend ist, dass in vielen Rezepten Tofu, Seitan oder Sojaprodukte verwendet werden. Das schreckt den einen oder anderen vielleicht ab.
Andererseits finden es viele Anfänger vielleicht einfacher, damit zu kochen, quasi als Fleischersatz. Denn der Gaumen passt sich erst mit der Zeit an neue Geschmacksrichtungen an und der eine oder andere vermisst die deftige Küche im Veganerleben vielleicht anfangs doch sehr.

Ich bin der Meinung, man kann durchaus zwischendurch mal was mit Tofu oder Seitan kochen, auch wenn ich insgesamt den Schwerpunkt mehr auf Gemüse, Hülsenfrüchte und Gewürze lege und einen Fleischersatz nicht unbedingt brauche. Die Rezepte sind relativ einfach, also keine endlos langen Zutatenlisten (die mich immer ein bißchen abschrecken) und somit auch für Leute geeignet, die noch nicht so viel Kocherfahrung besitzen.

Zwar kannte ich einige Rezepte schon aus entes Blog, freue mich trotzdem über das Buch und werde ein paar Sachen nachkochen oder zumindest als Anregung nehmen.

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4 Kommentare zu “Was ich gerade lese…

  1. #lach … der Blog klingt wie ein klischeebehafteter Harte-Männer-Holzfäller-Blog 😉 Deftige Gerichte mit (fast) ausschließlich veganer Vleischbeilage … aber ist ja ok. Jede(r) wies einem schmeckt. Wie wirkt sich eigentlich deine low-fat-Schiene aus? Merkst du das? Ich bin ja in den Wintermonaten zu einem richtigen (gemästeten) Eichhörnchen geworden. Meine Lust auf Nüsse, Saaten, Avocado oder leckere Öle ist schon fast suchtartig. #hüstel … mit entsprechendem Resultat. Naja, der Frühling und Sommer wird es (hoffentlich) richten.

    • Ich habe ein ganz klein wenig abgenommen (1/2 Kilo), seit ich mehr auf Fett achte. Allerdings habe ich nur Margarine und Öl reduziert, nicht fettreiche natürliche Lebensmittel. Und so gibt es bei mir regelmäßig Nüsse, Avocados und verschiedene Saaten. Davon sogar etwas mehr als zuvor. Es geht mir ja nicht ums Abnehmen, sondern um den Einfluss von extrahierten Fetten auf die Gesundheit.

      • ja, das mache ich im Prinzip auch. Dem kommt mir entgegen, dass die Veggi-Sachen, die ich noch fertig kaufe (Aufstriche, mal Vurst, mal Vürstchen oder Frühlingsrollen etc.) an sich schon sehr viel weniger Fett enthalten. Und für mich selbst … ich merk das immer, weil ich so lange brauche, bis meine Margarine alle ist. Einzig Öle (Olivenöl, Rapsöl, Leinöl) werden gut gebraucht, allerdings eben für alles, Kochen, Salatsoßen etc. vermutlich aber im Vergleich zu manch anderen eher wenig. Ich frag mich manchmal, wie ich heute als 50+ aussehen würden, wenn ich „normal“ essen würde (mags mir gar nicht vorstellen 😉 )

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