Der Weg ist das Ziel VI

Längst sind mehr als 2 Jahre vergangen seit meiner Entscheidung, vegan leben zu wollen. Und nein, ich bereue diese Entscheidung nicht.

Trotzdem bin ich momentan nicht wirklich glücklich. Ich habe das Gefühl, ich bin die meiste Zeit nur noch mit Essenszubereitung und Sport der Gesundheit zuliebe beschäftigt.
Abgesehen von meinem Job, der sowieso die meiste und beste Zeit des Tages auffrisst.

Wann habe ich das letzte Mal frei und ohne Plan einfach in den Tag hineingelebt? Das muss wohl schon 40 Jahre her sein, lässt man mal vereinzelte Urlaubstage außer Betracht. Ja, der aufmerksame Leser sieht sofort, es kann also nicht nur am veganen Leben liegen, sonst hätte ich geschrieben, dass es 2-3 Jahre her ist und keine 40.

Zugegeben… Trotzdem: Unbestreitbar ist, dass ich mehr und länger in der Küche stehe als vorher. Teilweise macht es Spaß (ja, natürlich will ich noch weitere neue vegane Rezepte ausprobieren!), teilweise artet es aber auch einfach nur in Stress aus. Schließlich koche ich ja oft nicht nur einfach ein Mittagessen zum Gleich-essen, sondern es wird für den nächsten Tag vorgekocht, dann vielleicht noch Brot und Kekse gebacken und womöglich noch ein Brotaufstrich für abends hergestellt.
Insgesamt ist es oft einfach zu viel, was ich da mache. Und wie oft habe ich mir schon vorgenommen, das alles zu entzerren. Aber dann: Der Backofen ist sowieso für einen Auflauf schon aufgeheizt, da ist es doch besser, den Kuchen gleich zu backen, oder? Schließlich ist man ja energie- bzw. umweltbewusst.

Und leider verschätze ich mich oft, was die Zubereitungszeiten betrifft. Gemüseschnippeln braucht seine Zeit, das lässt sich nicht wegdiskutieren.
Wer richtig kocht, d. h. mit frischen, nicht vorgefertigten Zutaten, muss einfach mehr Zeit einkalkulieren als derjenige, der ein Fertiggericht aus dem Gefrierschrank in die Mikrowelle schiebt.

Ich denke schon, dass ich „besser“ esse als früher und der zusätzliche Sport tut meiner Gesundheit bestimmt auch gut. Aber manchmal habe ich das Gefühl, das Leben rauscht an mir vorbei.

Und da bin ich an einem Punkt, wo ich mir überlegen muss, wie soll es weitergehen?
Irgendwie will ich zu viel auf einmal und alles kann man eben nicht haben. Nur wo mit dem Reduzieren anfangen? Irgendwie scheint alles gleich wichtig zu sein.

Ich mache mir mehr Gedanken als früher, bin achtsamer geworden, was meinen Körper, andere Lebewesen und die Umwelt betrifft. Ob es mit dem Vegansein zusammenhängt oder dass ich im Alter ein wenig weiser werde und mehr reflektiere, ich weiß es nicht.
Gleichzeitig macht es mir zu schaffen, wie die Allgemeinheit denkt, fühlt und handelt. Die, denen ihr eigener Spaß am wichtigsten ist, egal, wie viel Lärm es macht, wie viel Müll es produziert, wie viel Lichtverschmutzung dadurch entsteht, wie viele Tiere leiden und wie viele Tiere und Pflanzen aussterben.

Ich habe mich verändert in den zweieinhalb Jahren, eine Veränderung, die weit über das, was ich esse oder nicht esse, hinausgeht. Ich bin nicht unzufrieden mit mir, es ist eine gute Entwicklung – aber glücklicher bin ich dadurch trotzdem nicht.

Aber ich hoffe immer noch: Je mehr Menschen vegan werden und zwar nicht nur, weil eine Vegan-Challenge in ist oder sie vegan essen als Diät ansehen, sondern weil sie sich informiert haben und es als vernünftig ansehen, umso mehr Menschen denken vielleicht auch sonst nach und ändern ihre Lebensweise.

Noch etwas nagt an mir, vergleichsweise harmlos: auch nach zweieinhalb Jahren tue ich mich mit dem veganen Backen immer noch schwer. Während früher misslungene Kuchen eine Seltenheit waren, bin ich jetzt oft unzufrieden mit den Backergebnissen. Ok, würde ich weiterhin so sorglos mit Fett umgehen wie früher, wäre es vielleicht auch anders.
Aber dadurch, dass ich nicht nur auf Eier verzichte, sondern versuche, außerdem Fett zu reduzieren, ist die Konsistenz und der Geschmack natürlich ein anderer.
Und auch Sojajoghurt als Ersatz für Quark passt nicht immer. Vegane Schlagcreme schmeckt außerdem halt nicht genauso wie Sahne. Das hat dazu geführt, dass ich – früher eine leidenschaftliche Kuchenbäckerin – kaum mehr backen mag, zumindest nicht für Gäste oder zum Mitbringen.
Und irgendwie ist es auf Dauer frustrierend, wenn man sich die Mühe macht, außerdem Strom verbraucht und das Ergebnis dann nur mittelprächtig ist.
Ok, es ist eine Zwickmühle, die ich mir selbst erschaffen habe.

Diese Situation führt dazu, dass ich momentan wieder kräftig am Entrümpeln bin. Das ist kein neues Thema bei mir, es begleitet mich schon seit vielen Jahren. Je stressiger mein Alltag ist, umso größer ist das Bedürfnis, Platz um mich herum zu schaffen. Dabei ist unerheblich, ob der Stress selbstgemacht ist, ob er durch eine unbefriedigende Arbeitssituation kommt oder durch familiäre Probleme.
Wobei die Tatsache, ob ich nun 5 oder 3 Messer in der Küchenschublade habe, sich nicht unbedingt auf mein Zeitproblem auswirkt. 😉

Ich muss mir also was überlegen… Und lande immer wieder dabei, dass die Kocherei nach der Arbeit einen großen Batzen ausmacht. Es ist ja nicht das Kochen allein, sondern auch das Hin- und Wegräumen der Zutaten, das Abspülen und ja, auch das Fotografieren und Notieren für den Blog (inkl. PC-Anteil).

Mittelfristig werde ich wohl dazu übergehen, erstens noch simplere Gerichte unter der Woche zu kochen (die dann nicht unbedingt blog-würdig sind) und zweitens etwas seltener zu bloggen. Irgendwie bin ich momentan sowieso etwas blog-müde.
Vor kurzem erst mussten wir unser Familienmitglied Lilli einschläfern lassen, das drückt auf die Stimmung und man verliert an allem Möglichen die Lust. Wer selbst schon ein Tier gehen lassen musste, weiß das vermutlich.
Es ist aber nicht der einzige Grund. Vielleicht ist einfach nur die Luft ein bißchen raus…

Mittlerweile sind ja aber schon so viele Rezepte hier im Blog zu finden, dass deshalb niemand enttäuscht abziehen muss. Es wird halt nur nicht ständig Neues dazukommen. Was sowieso schwierig ist. Ich habe gemerkt, dass ich manchmal schon selbst nicht mehr weiß, was ich alles gekocht (und notiert) habe und so manches neue Rezept ähnelt dann einem alten.

Ich hoffe, Neuleser im Blog sind jetzt nicht verunsichert und denken, dass vegan zu kochen aufwändig ist. Das ist es nicht, jedenfalls nicht mehr als unveganes Kochen. Aber die Zeit zum Kochen muss vorhanden sein, wenn Alternativen (Kantine, Restaurants usw.) fehlen. Denn vegane Alternativen sind auch heute immer noch etwas schwerer zu finden als unvegane. Zumindest wenn man nicht in Berlin lebt.

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14 Kommentare zu “Der Weg ist das Ziel VI

  1. Ach, Du sprichst mir aus der Seele. Alles, was ich backe, geht vegan schief – während es un-vegan -wie früher auch- ein Traum wird. Ich war immer stolz auf meine luftigen und herrlich saftig-lockeren Kuchen etc., aber vegan? Da ist das nicht zu schaffen 😦
    Ich denke nicht, dass das eine selbst erschaffene Zwickmühle ist, denn es gibt einfach Produkte, die sind „für etwas bestimmt“. Eier kann man als Bindemittel noch ersetzen, aber nicht als Geschmacksträger. Genauso wie Butter.
    Und wenn etwas aus sehr wenig Zutaten besteht (wie z.B. Pfannkuchen) merkt man es sofort, wenn da Geschmack fehlt.
    Das liegt einfach in der Natur des Produktes.

    Mach Dir keinen Streß, gönn Dir mal wieder „Leben“ indem Du vielleicht mal wieder etwas vegetarischer lebst (das hat mir geholfen) und gib Dir die Zeit den Verlust zu verarbeiten. Das ist im Moment eben so, und Du mußt für Dich das Beste daraus machen. Und wenn die Essens-Situation Dich belastet, dann ändere sie kurzfristig – aber bewußt und in Maßen.

    Ich weiß nur zu gut, wie das ist, und alleine nur das ich mir gesagt habe „Wenn ich eingeladen bin gibt´s vegetarisch“ hat alles sehr erleichtert für mich. Ich kann endlich wieder mit Spaß ausgehen ohne das ich mir den Kopf zerbrechen muß, was ich denn nun alles schon wieder backen/kochen/mitnehmen muß, damit ich nicht verhungere.

    Der Mensch ist nur bis zu einem gewissen Grad belastbar und man kann nicht immer alles richtig machen, auch wenn wir danach streben. Manchmal muß man auch einfach mal wieder nur an sich selbst denken.

    Glg Davina

    • Ich finde Deinen Ratschlag irgendwo verständlich und gebe ihn vegan-„Neulingen“ in ähnlicher Form auch manchmal, wenn sie von den Hiobsbotschaften überrollt werden und alles auf einmal zuviel wird- dann denke ich auch, dass man sich entspannen soll und einfach das mögliche tun soll und sich nicht komplett zu überfordern. Also lieber einmal unterwegs unveganen Kuchen essen, als komplett das vegane Leben sein zu lassen und aufzugeben.

      Ich persönlich könnte das aber längst nicht mehr, weil ich unvegane Lebensmittel einfach nicht mehr runterbekomme und mich wirklich davor ekle. Aber bis dieser Schalter im Kopf sich irgendwann umlegte, hat es auch mehrere Anläufe gebraucht, aber jetzt nach 6 Jahren gibt es für mich kein Zurück. Davor war ich zu streng mit mir und meinen Ansprüchen: wenn ich einmal „gesündigt“ hatte nach einem halben Jahr oder so, habe ich es komplett sein gelassen aus Frustration über mich selbst und wieder nur vegetarisch gelebt. Das würde jetzt nicht mehr passieren, und seitdem bin ich sehr entspannt und jeden Tag glücklich darüber. Natürlich bin ich auch manchmal im Supermarkt sauer, wenn ich mit Heißhunger dastehe und nichts leckeres kaufen kann. Aber das auszuhalten (es ist ja nur Appetit und kein lebensbedrohlicher Hunger), macht mich dann auch stolz und stark.

      Was ich damit sagen will: man muss den Weg nicht verlassen, man kann aber natürlich überlegenüberlegen, ihn anders zu gehen, um zufriedener zu sein

    • danke für Deine Worte. Ich halte mich unterwegs ja schon an das Motto as vegan as possible. Daheim bin ich aber schon so auf vegan gepolt, ich kann gar nicht mehr anders. 😀
      LG Christiane

  2. Zum Backen: Bis auf Biskuitteig ist mir eigentlich alles gut gelungen und auch der Rest der Familie lobt die veganen Bäckereien. Allerdings spare ich nicht mit dem Fett.
    Wie davina habe ich aufgehört mir zu viele Gedanken zu machen, wenn ich irgendwo eingeladen bin. Dann versuche ich, das kleinste Übel zu essen – nur Fleisch- oder Fischprodukte esse ich in keiner Form. Meine Pflanzenmilch für den Kaffee nehme ich mit, meine Kinder haben zum Abend immer eine vegane Variante vorrätig (na, ja, der eine Sohn denkt jedenfalls, dass eine bestimmte vegetarische Wurst zum Raclette eine wäre. Vegetarisch ja, aber leider nicht vegan.) Ich wünschte mir, dass mein Mann sich mehr einbringen und mehr mit essen würde. Da er das aber nicht macht, muss ich über längere Zeit ein und denselben Aufstrich essen oder den Rest wegtun, was mir in der Seele weh tut. Aber er kann sich ein Frühstück ohne Wurst und Käse nicht vorstellen – und ich kann manchmal den Geruch der geräucherten Wurst nicht ertragen. An drei Tagen in der Woche koche ich vegane Gerichte, die er auch mit großem Appetit isst. Die restlichen Tage (an denen komme ich allerdings auch erst gegen 20:00 nach Hause) esse ich meistens gemischte Salate oder ein Brot mit Tomate o.ä.
    Claudia Klinger hat gestern einen interessanten Artikel gepostet, der genau das ausdrückt, was mich am meisten bedrückt: http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2014/04/volkssport-veggie-bashen-und-die-frage-der-moral/
    Manchmal wünschte ich mir zehn oder zwanzig Jahre jünger zu sein und die Einstellung zu haben, die mich heute ausmacht. Vielleicht ist es eine gewisse Resignation? Das Wissen darum, dass wir im Prinzip nicht wirklich viel ausrichten können? Jedenfalls nicht im Großen? Dass wir nicht mehr sehr viel Zeit haben? Die Kurzsichtigkeit vieler meiner direkten Mitmenschen macht bis bisweilen wütend, dann wieder ist es mir gleichgültig. Vielleicht reicht es ja, dass ich mir sagen kann für mich alles richtig zu machen?
    Und ja, einen tierischen Lebensbegleiter zu verlieren ist sehr hart. Mein Kater ist nun schon fast 10 Jahre nicht mehr bei mir, dennoch vermisse ich ihn fast täglich.
    Liebe Grüße schickt Dir Elvira

    • Ja, auch ich bin oft hin- und hergerissen. Manchmal möchte ich meine Mitmenschen aufrütteln – wobei ich weiß, dass das nicht viel bringt, weil man dann nur als missionarisch hingestellt wird. Dann wieder denke ich, wenigstens kann ich selbst mit einigermaßen ruhigem Gewissen schlafen. Aber wenn ich dann wieder lese, dass der Fleischbedarf im Inland gedeckt ist oder sogar rückläufig ist, aber immer mehr exportiert wird, möchte ich einfach nur schreiend gegen die Wand laufen…
      Wahrscheinlich brauchen wir einfach noch mehr Geduld. Es tut sich ja was, es geht halt nur so langsam…
      LG Christiane

  3. Also das Problem mit dem Backen kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Ich habe auch schon einige vegane Kuchen/Torten gemacht und war meistens zufrieden, obwohl ich sogar den Zucker durch Agavensaft ersetze (was ja auch manchmal kritisch ist) und immer Vollkornmehl (Dinkel verwende). Backst du denn eher nach oder experimentierst du rum? Denn im Netz gibt es genügend Rezepte mit hoher Gelinggarantie, oft halte ich mich auch an Tipps aus Kommentaren. Wenn ich also insbesondere für andere mit backe, suche ich mir dementsprechend eins raus oder nehme einfach ein Rezept, was ich selbst schon mehrmals erfolgreich gemacht hab. Muss ja nicht immer was neues sein. Und wenn eben einiges an Öl oder Alsan rein muss, dann ist es eben so, da sollte man auch nicht so dran sparen. Gutes Gebäck ist eben gehaltvoll, man kann nicht alles haben 🙂 Mir ist es dann jedenfalls wichtiger, dass es vegan ist anstatt kalorienarm, aber das muss ja jeder selber entscheiden.
    Ich wünsch dir jedenfalls einen entspannteren Alltag!

    • Größtenteils nehme ich schon vegane Rezepte als Vorlage. Aber ich mag nun nicht immer nur Schokoladenkuchen oder Karottenkuchen backen, sondern halt eine größere Auswahl haben. Sojajoghurt abgetropft schmeckt nicht 1:1 wie Quark und von aufschlagbarer Sojasahne bin ich auch nicht begeistert (wobei ich die Schlagfix noch nicht probiert habe, das kommt als nächstes). Viele Kuchen, die als „saftig“ beschrieben werden, finde ich „klitschig“. Und der lockere Rührteig benimmt sich beim Kauen auf einmal gar nicht mehr so locker wie einer mit Eiern, sondern hinterlässt ein wenig ein pappiges Gefühl im Mund. Ich weiß, ich bin da sehr kritisch… Nur Hefeteig, der gelingt immer prima, der braucht ja nun aber wirklich keine Eier und relativ wenig Fett.
      Naja, ich werde noch etwas weiter probieren. Das Problem ist halt, dass nicht täglich Grund zum Kuchenbacken vorhanden ist, dadurch habe ich nicht so oft Gelegenheit.
      LG Christiane

  4. Ich schalte mich auch einfach mal ein…,Ich kenne Dich natürlich nicht, aber ein paar Worte und Gedanken können ja vielleicht trotzdem helfen. Vorweg erstmal muss ich sagen, dass ich immer sehr bewundert habe was Du für tolle Sachen kochst und backst, wirklich! Weil ich ein sehr koch-fauler Mensch bin. Vielleicht setzt Du Dich einfach selbst etwas damit unter Druck? Bei mir ist das manchmal ähnlich: wenn ich etwas sehr motiviert und ausführlich mache, überhole ich mich manchmal selbst und dann kommt die Frustration und der Gedanke, es komplett sein zu lassen, weil es zuviel wurde. Also so eine Art entweder-oder-Haltung. Die versuche ich, zu überwinden, auch wenn es manchmal schwer ist. Aber in erster Linie soll die Freizeit einen bereichern und das was man tut einem auch guttun. Wenn es Dir zuviel vorkommt, dann lass einfach los und sei auch mal „faul“ oder „ungesund“ -selbst wenn Du nur drei mal die Woche so tolle Sachen kochst, lebst Du noch gesünder und abwechslungsreicher als sehr sehr viele andere Menschen 🙂
    Vielleicht hilft es wenn ich mal aus meinen kochfaulen Essgewohnheiten berichte 😉 -ich esse vor allem einfache und schnelle Sachen, auf die ich Appetit habe oder was so im Haus ist. Dauerbrenner sind Milchreis (einfach aufkochen und dann den Topf in eine Decke einwikclen und quellen lassen), ab und zu Nudeln mit fertiger Soße oder Pesto, Kartoffelklöße (fertige natürlich ;)) mit Apfelmus, Pfannkuchen (einfach Mehl, Sojamilch, Zucker), Kartoffeln mit Spinat, Gemüsebrühe mit Nudeln drin, oder auch einfach nur Brot mit Frischkäse, Reis mit fertiger Soße (z.B. Saté-Soße aus dem Bioladen). Manchmal mache ich auch Kartoffelsalat mit fertiger Mayonnaise, aber das ist für meine Verhältnisse schon selten ;). Morgens gibt es Müsli und zwischendurch etwas Obst. Besondere Sachen koche ich wenn dann meistens nur wenn ich bei meinem Freund bin, weil es für mich allein immer eher einfach nur schnell gehen soll.
    Vielleicht relativiert das etwas Deine Sichtweise, wenn mal ein veganer Kochfaulpelz seinen Alltag schildert- nur die Hälfte von Deinen Kochkünsten sind wahrscheinlich immer noch das doppelte von meinen 😉
    Kuchen klappt bei mir allerdings immer gut (welch Wunder, ich nehme natürlich meistens Backmischungen, hihi). Was ich allerdings merke, ist dass es am zweiten Tag nicht mehr so fluffig ist und nur noch halb so gut schmeckt.

    • Ja, Du hast recht, ich setze mich selbst unter Druck und das Schlimme ist: Ich weiß es auch. Dauernd versuche ich mich zu bremsen, und dann sehe ich wieder ein Rezept und denke, dass muss ich unbedingt sofort ausprobieren. 😀
      Mittlerweile habe ich mich außerdem schon so an „gesundes“ Essen gewöhnt (also viel Rohkost und Gemüse), dass es mir schwer fällt, auf Fertiggerichte oder nur Nudeln mit Tomatensauce auszuweichen. Und Gemüseschnippeln braucht halt auch seine Zeit.
      Ich werde versuchen, mir unter der Woche nicht mehr zu viel vorzunehmen und öfter mal auf Gemüsereste im Gefrierschrank zurückgreifen.
      LG Christiane

  5. Hallo!
    Ich bin ganz zufällig auf Deinen schönen Blog gestoßen wegen dem Obstbodenrezept! Und freue mich riesig, ihn heute auszuprobieren 😉 Was Deinen Gedanken angeht, kann ich diese vollendst nachvollziehen. Es macht Spaß vegan zu kochen, nachzukochen und auszprobieren. Das ganze ist aber auch stellenweise anstrengend. Geht mir manchmal auch so, obwohl ich mit meinem Blog erst in den Anfängen bin und mit vielem gerade auch nicht gerade zufrieden bin. Naja, Du gehst wirklich mit super Beispiel voran mit dem vegan50+ und zeigt mir, dass ich auf dem richtigen und guten Weg bin mit meinen 45 😉 Ich freue mich, Deinem Blog zu folgen, auch wenn Du in Deinem Tempo ihn weiterführst 😉 In der Ruhe liegt die Kraft!
    Ganz liebe Grüße
    Emmi
    emmihappyyouveggi.wordpress 😉

    • Hallo Carmen,
      ja, die Seite kenne ich schon, danke. Mir geht es halt auch darum, auf übermäßig viel Fett (und Zucker) zu verzichten. Und Sojasahne mag ich auch nicht so.
      LG Christiane

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