Über mich

Ich gehöre zu den Leuten, die schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel haben und trotzdem oder gerade deshalb anfangen, ihre bisherige Ernährung in Frage zu stellen. Ich habe im Herbst 2011 beschlossen, mich in Zukunft überwiegend vegan zu ernähren und stoße leider vor allem bei Älteren auf Unverständnis. Aber kann man sich Tierfreund oder Tierschützer nennen und gleichzeitig täglich Fleisch, Milch und Eier konsumieren?

Vor rund 25 Jahren bin ich bereits Vegetarierin geworden, habe dann zwischendrin zeitweise noch Fisch gegessen, weil man mir eingeredet hat, ich müsste das meiner Gesundheit zuliebe tun. Inzwischen bin ich schlauer. Vor allem das, was uns die Werbung weismachen will, dient nur einem Interesse: Den Geldbeutel des Produzenten zu füllen.

In diesem Blog möchte ich anderen zeigen, wie man sich ganz einfach vegan ernähren kann ohne großer Kochkünstler zu sein. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere, der den Weg mit mir gehen will? Deshalb werde ich auch neben den Rezepten ein paar Gedanken von mir und ein paar Informationen zur vegetarischen/veganen Ernährung einfließen lassen.

Seit mehr als 15 Jahren engagiere ich mich außerdem im örtlichen Tierheim und habe dort vor allem die Katzen unter meine Fittiche genommen. Aber auch wenn Katzen zu meinen Lieblingstieren zählen, so lässt mich doch das Leid aller anderen Tiere nicht unberührt.

Haustiere wie Katzen, Hunde, Stubenvögel und diverse Kleintiere haben ihre Liebhaber und ihre Lobby, auch wenn man im Tierheim immer wieder ganz armselige Wesen zu Gesicht bekommt, die es im Leben bisher nicht so gut hatten.

Aber die sogenannten Nutztiere haben so gut wie keine Fürsprecher, die sich um ihr Wohlergehen sorgen. Hier zählt nur, was am Ende für ein Euro-Betrag unter dem Strich als Profit herauskommt.

Alles ist aber eine Sache von Angebot und Nachfrage: Wenn die Verbraucher anfangen, erstens weniger Tierprodukte zu kaufen/essen und zweitens dabei darauf achten, aus welcher Haltung diese stammen, dann wird sich die Anzahl der leidenden „Nutz“-Tiere verringern.
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Meine Homepage, die sich mehr mit Katzen und dem Tierheim beschäftigt, ist hier zu finden: www.catlife-darmstadt.de

Und noch ein kleiner Nachtrag: Weil dieser Blog möglicherweise von Leuten aufgerufen wird, die über meine Tierheim-Homepage kommen, habe ich das dortige „Sie“ beibehalten. Eigentlich ist es mir aber schnurzpiepegal, ob man mich duzt oder siezt.

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November 2014: Zweieinhalb Jahre lang habe ich nun hier gebloggt und jede Menge vegane Rezepte gesammelt. Jetzt bin ich ein bißchen blogmüde geworden und werden den Blog deshalb nicht mehr weiterführen. Ich weiß, dass etliche Leser enttäuscht sein werden, aber ich mag nicht mehr ganz so viel Freizeit vor dem PC verbringen. Auch denke ich, dass die Vielzahl an Rezepten inzwischen jedem vor Augen geführt hat, dass die vegane Küche äußerst vielseitig und ganz und gar nicht langweilig ist. Viele der Rezepte lassen sich außerdem leicht abwandeln, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte.
Auch wenn ich nun also nicht mehr blogge, hoffe ich doch, dass ich den einen oder anderen inspirieren konnte und Lust auf die vegane Küche vermitteln konnte. Viel Spaß beim (Nach-)Kochen!

89 Kommentare zu “Über mich

  1. Habe zufällig deinen Blog entdeckt und werde nun deinen neuen Einträgen folgen.Ich freue mich eine Vertreterin der nicht mehr so jungen Generation gefunden zu haben,die sich vegan ernährt.
    Ich bin auch nicht mehr so jung,bezeichne mich als Vegetarierin weil ich nach vielem lesen im Internet der Meinung bin,das ich allem,was den Begriff Veganer ausmacht,nicht gerecht werde,aber ich koche seit 10 Monaten zu Hause nur vegan und versuche auch außer Haus so gut wie möglich vegan zu leben.
    Ich lese zwar in einigen Foren und Facebook-Seiten mit,beteilige mich selbst nicht daran,weil ich manchmal kein Verständnis für manche Diskusionen habe und ich als nicht 100% Veganer keine Lust darauf habe,mich angreifen zu lassen.
    LG Lillymausi

    • Hallo Lillymausi,
      ich freue mich, wenn ich auf diese Art und Weise andere kennenlernen kann, die ähnlich denken. Ich nenne mich auch nicht Veganerin, vor allem verkünde ich es nicht lauthals in meiner Umgebung, weil ich mich nicht ständig rechtfertigen mag. Aber so weit es irgend möglich ist, lebe ich vegan. Den 100%igen Veganer gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Und solche Diskussionen schrecken andere nur ab, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen, das finde ich sehr schade.

  2. Freue mich auch darüber,Gleichgesinnte kennenzulernen.Leider ist das ja wie bereits erwähnt,trotz zahlreichen Foren usw. nicht so ohne weiteres möglich, seine Gedanken auszutauschen.Dabei würde ich das ab und zu gerne mal tun….
    Zu Hause gelingt mir das vegan leben ganz gut,aber außerhalb ist es schon ein Problem für mich.Hab das jetzt in meiner Urlaubszeit mal versucht in normalen Lokalen essen zu gehen (vegane gibt es im Umkreis hier überhaupt keine) und das meist nur eine vegetarische Produkt steckt voller Käse….
    Also zu Hause kochen ist am einfachsten.
    Ja,die Erfahrungen mit den Rechtfertigen kenne ich auch und es wird sich auch sehr schnell lustig gemacht.Damit kann ich noch leben,für die meisten Menschen ist vegan sein einfach was total verrücktes und ganz ehrlich,vor einem Jahr hätte ich es selber nicht gedacht,das man auch mit veganer Ernährung sehr lecker und ausreichend essen kann.Zugegeben war der Anfang sehr schwierig für mich,ich bin trotz fortgeschrittenen Alters nie eine gute und begeisterte Köchin gewesen,aber ich bin mit dem,was ich erreicht habe zufrieden und habe noch eine ewig lange Liste,was ich alles nachkochen möchte…
    Traurig finde ich die Diskussionen unter den Veganern,denn eigentlch haben doch alle das eine große Ziel und Anliegen,sie lieben Tiere über alles und wollen nicht,das ihnen ein Leid zugefügt wird.Aber dieses radikale Vorgehen finde ich wie du auch schon schreibst,sehr abschreckend.Man müßte sein ganzes Leben umkrempeln,den Job wechseln,den Mann verlassen,auch noch drauf schauen,ob die Klamotten oder Kakao usw, aus Billiglohnländern kommen usw. Sorry,das wird mir dann echt zuviel,so ein Übermensch bin ich dann auch wieder nicht….

  3. hallo,
    bin durch „zufall“ auf deine seite gestoßen–habe eigentlich nachschauen wollen, ob der vegourmet bianco zum eifrieren geeignet ist–tolle seite und ich stimme euch zu, antworte hier das erste mal in so nem forum, denn alle anderen gehen sich oft aggressiv an –bin seit 33 jahren vegetarisch und seit 10 jahren vegan

  4. Ich finde die Idee hinter Deinem Blog echt toll und vor allem auch, dass Du noch mit fünfzig umgestellt hast. Deine Photos von den Gerichten sind so liebevoll gemacht. Schön, dass es Menschen wie Dich gibt 🙂

    • danke! 🙂
      Leider sind nicht alle Fotos so gut wie ich sie gerne hätte. Am Wochenende will ich mein Essen natürlich noch heiß genießen und unter der Woche habe ich meistens wenig Zeit, deshalb muss es mit dem Fotografieren immer schnell gehen. Aber natürlich weiß ich, dass ein gutes Foto eher Lust macht, ein Rezept auszuprobieren.

  5. Es freut mich, dieses Blog einer Altersgenossin entdeckt zu haben! Ich lebe das ähnlich wie du und denke, es kann noch viel erreicht werden, wenn veganes Essen mehr in die Normalität Eingang findet – z.B. in die Abteilung „vegetarisch“ auf den Speisekarten normaler Restaurants. Deshalb unterstütze ich auch die Arbeit des VEBU, der ja mit diversen Projekten in diese Richtung zielt.

    Interessant finde ich die Vielfalt deiner Rezepte in Sachen Getreide und Gemüse – ich koche da momentan noch zu Fleischersatz-lastig. Werde hier gerne öfter reinschauen und mich inspirieren lassen!

    • Hallo Claudia,
      schön, dass Du Dich hierher verirrt hast. Ich finde Fleischersatzprodukte vereinzelt ganz ok, aber die vegane Küche ist vielseitiger als man denkt. Vor allem möchte ich mit meinen Rezepten Alternativen aufzeigen. Statt eines Tier-Schnitzels ein veganes Schnitzel in die Pfanne zu hauen, dafür braucht, glaube ich, niemand eine Anleitung. Aber ich möchte zeigen, dass die vegane Küche sehr viel mehr bietet. Ich selbst bin jedenfalls total überrascht, was ich mittlerweile alles gekocht habe, seit ich vegan lebe. So bunt und abwechslungsreich war mein Speiseplan vorher nicht.
      Aber egal, von welcher Seite man sich annähert, es ist schön, dass es mehr Gleichgesinnte gibt, und das sogar bei den Über-Zwanzig- oder Über-Dreißigjährigen. 🙂

  6. Ich habe erst jetzt Deine Seite entdeckt. Ich bin seit 20 Jahren Vegetarierin und lebe jetzt seit einem halben Jahr vegan. Im April feiere ich meinen 50. Geburtstag und meiner Erfahrung nach stehen jüngere Leute dem Veganismus positiv oder zumindet interessiert und aufgeschlossen gegenüber, wogegen meine (unsere) Generation eher skeptisch ist. Umso schöner finde ich es, zu lesen, dass es Gleichgesinnte meines Alters gibt. Und Deine Rezepte finde ich großartig. Ich werde auf jeden Fall einiges nachkochen.

    • Hallo Manuela,
      es freut mich, dass es noch mehr Leute um die 50 gibt, die vegan werden. Dass junge Leute dem aufgeschlossen gegenüber stehen, gibt mir Hoffnung. Aber in meinem näheren Umfeld kann ich beobachten, dass auch ältere Leute ihre Ernährung zumindest überdenken und weniger Fleisch und andere tierische Produkte verzehren. Auch wenn sie nicht gleich vegan werden, ich finde es trotzdem gut, dass man allein durch das Vormachen zumindest ein klein wenig bewirken kann. Man darf nur keine komplette Veränderung von heute auf morgen erwarten, das schaffen leider die wenigsten.

  7. Hallo,
    ich esse seit drei Monaten vegetarisch und möchte gern auf vegan umstellen.
    Deine Seite gefällt mir sehr gut und die Rezepte machen Lust, sie gleich nachzukochen. Fleisch- und Milchprodukte wegzulassen, ist kein Problem für mich. Ich stolpere noch über meine zu geringen Kenntnisse, wie ich genügend Eiweiß in meine Ernährung bekomme. Ich vertrage kein Soja und auch keine Sojaprodukte. Bin noch am Suchen und stöbere dabei voller Begeisterung in den vielen Rezepten, die es im Internet gibt. Deine Rezepte finde ich super!!!

    Liebe Grüße
    Simone Beate (50+)

    • Hallo Simone Beate,

      Sojaprodukte sind nicht unbedingt notwendig, wenn man sich vegan ernähren möchte. Alle Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß, Du kannst also stattdessen auf Erbsen, andere Bohnen, Linsen, Kichererbsen ausweichen. Auch Nüsse enthalten Eiweiß.
      Viele Leute, die keinen Tofu mögen/vertragen, nehmen gerne Seitan, der aus Weizenmehl bzw. -gluten hergestellt wird. Ich persönlich mag ihn nicht so sehr, aber das ist ja alles Geschmackssache.
      Statt Sojamehl zum Binden kann man Kichererbsenmehl, Lupinenmehl oder oft auch ganz normales Mehl oder Speisestärke nehmen. Und statt Sojamilch oder Sojasahne zum Beispiel Hafermilch bzw. Hafersahne.
      Liebe Grüße
      Christiane

      • Hallo Christiane,

        danbke für die schnelle Antwort und die Tipps. Ich habe mir auch gerade Dein Repzept für den marokkanischen Karottensalat kopiert, ich liebe Karotten!!! Kichererbsen mag ich auch und Hafermilch nutze ich bereits. Bin bisher nur sparsam mit Hülsenfrüchten umgegangen, da ich dann etwas Probleme mit dem Magen bekomme. Vielleicht probiere ich mal Seitan aus, hab schon viel Positives darüber gehört.

        Liebe Grüße
        Simone Beate

  8. Hallo Christiane,
    ich bin heute über deinen Blog gestolpert, als ich ein Rezept für Kohlrabischnitzel suchte. Ich gehöre auch zur Gruppe 50+, naja richtig 60+, bin ja seit Januar schon 63 Jahre alt. Im Juni letzten Jahres habe ich von heute auf morgen meine Ernährung von „Allesesser“ auf vegan umgestellt und das tut mir nur gut: 12 kg abgenommen, Blutdruck-, Cholesterin-, Zuckerwerte seitdem top und meine Eisenwerte sogar schon grenzwertig hoch. Für meinen Geburtstag hatte ich ein veganes Buffet „produziert“ und alle (alles Omnis) waren begeistert und manches Rezept wurde daraufhin schon angefordert. Meine Meinung ist, dass das die beste Werbung für die vegane Lebensweise ist. Viele kommen über leckere Rezepte mit einer anderen Ernährungsweise in Berührung und beginnen dann vll. sich auch mehr mit den Lebensbedingungen der Tiere, mit Umweltfragen usw. auseinanderzusetzen. Jedes Stück Fleisch, Fisch oder Käse, jedes Ei, das nicht gegessen wird. jeder Becher Milch der nicht getrunken wird, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Und es sieht so aus, als ob sich die Richtung wirklich langsam ändert, denn ich bemerke eine kontinuierliche Zunahme von veganen Produkten in ganz normalen Supermärkten. Darüber freue ich mich natürlich sehr und hoffe, dass die Entwicklung so weitergeht.
    Was Lillymausi geschrieben hat bezüglich der aggressiven Diskussionen unter Veganern und dem radikalen Vorgehen (manche nennen sich Vegan-Nazis oder Vegan-Stasi :-((( ) kann ich nur unterschreiben: Druck erzeugt Gegendruck, das ist bei Erwachsenen nicht anders als bei Kindern, und absolut nicht dazu geeignet, Menschen zum Umdenken und zur Verhaltensänderung zu bewegen.
    Hach, jetzt hab ich so viel geschrieben. Ich werde mich auf jeden Fall öfter mal auf deinem Blog herumtreiben und mir Rezepte „stibitzen“.
    Liebe Grüße
    Hedi

    • Hallo Hedi,
      finde ich toll, dass Du quasi über Nacht vom Allesesser zum Veganer geworden bist, das schafft nicht jeder. Ich finde auch, dass „vor-leben“ besser ist als aggressives Verhalten. Aber ganz wichtig ist auch, dass die Menschen sich überhaupt mal überlegen, was sie täglich so essen. Vieles ist einfach nur Gedankenlosigkeit oder weil es immer so gemacht (gegessen) wurde. Ich freue mich über Deinen Besuch hier und vielleicht hast Du ja noch Verbesserungsvorschläge bei meinen Rezepten? Bin immer offen für weitere Anregungen… 🙂

  9. Hallo, Christiane!
    Das Netz ist doch eine wunderbare Sache! Da lese ich wie immer bei Wildgans die zu Claudia Klinger verweist, klicke sie an und „lande“ schließlich hier. Ich lebe seit einigen Wochen vegan, nachdem ich Fleisch schon davor sehr selten gegessen habe. Noch bin ich am Experimentieren und Suchen. Es hat ziemlich lange gedauert bis ich einen Ersatz für die Milch zum Kaffee gefunden habe. Nur eine einzige Sojamilch flockt nicht und für unterwegs habe ich veganen Kaffeeweißer gefunden. Ich lebe in Berlin und habe ziemlich in der Nähe den Laden eines veganen Kollektivs gefunden. Als ich einmal eine Querstraße weiterging fiel ich förmlich aus allen Wolken. Da lachten mich durch die Scheiben eines Cafés die leckersten Torten und Kuchen an – rein vegan! Nur in der Familie und im Bekanntenkreis ist es nicht ganz so einfach. Mann und Söhne akzeptieren natürlich meine Entscheidung, ein Sohn is(s)t selber sehr bewusst. Ich selbst bin 59Jahre alt, und ja, der Titel Deines Blogs hat mich natürlich angesprochen.
    Liebe Grüße von Elvira

    • Hallo Elvira,
      ich freu mich, dass Du hergefunden hast. 🙂
      Du kannst froh sein, dass zumindest Dein Mann und die Söhne Deine Entscheidung akzeptieren; mir tun immer diejenigen leid, die noch nicht mal in der engsten Familie auf Verständnis hoffen können. Vor allem verkompliziert es die Kocherei ungemein.
      Wenn Du in Berlin lebst, hast Du doch aber zumindest einkaufstechnisch (und in Bezug auf Restaurants) recht gute Karten? Vor kurzem wurde das 2. Veganz dort eröffnet, und immer wieder stoße ich auf vegane Ausgehtipps in Berlin. Je ländlicher man wohnt, umso schwieriger wird es mit dem Einkaufen und Ausgehen. Und manchmal habe ich das Gefühl, die Akzeptanz als Veganer ist in Großstädten größer als auf dem Dorf. Zum Glück gibt es das Internet, wo man Gleichgesinnte findet…

      • Einige Dinge bestelle ich im Internet. Es gibt nur eine Sache, die mich etwas stört: alle „Käse“, die ich bisher ausprobiert habe, sind mit Sorbinsäure konserviert worden. Aber das ist wohl das kleinere Übel.

  10. Liebe Christiane,
    freue mich über Deinen Blog und werd ihn mir nun mal so nach und nach zu Gemüte führen!
    Bin außen 60 und innen 30 und esse seit Mitte Januar dieses Jahres vegan, lebe in Offenbach, was leider in veganer Hinsicht noch ne ziemliche Diaspora ist. Und ich fahr nicht eben mal schnell nach Frankfurt, ist mir zu viel Aufwand, eher mal eine Sonderaktion, denn das neue Veganz wollt ich mir schon mal ansehen. Mein Mann und Familienumfeld sind relativ aufgeschlossen, da hab ich Glück. Auch wenn mal einer frozzelt, dann frozzel ich halt zurück. Allerdings trag ich auch kein großes Schild VEGAN vor mir herum und das ich nun alles richtig mache. Ich will ja keinen missionieren, und vor aggressiven und hochmoralischen Diskussionen gehe ich stiften, die will ich nicht. Ich würde gerne 50Plus(mit Ausnahmen)-Vegan-und-gemeinsam-Kochen in meiner Umgebung veranstalten, weiß aber noch nicht, wie ich das am besten publik machen soll. Vielleicht hat jemand eine Idee, dann bin ich über meinen Blog per Kommentar erreichbar. Mein Hauptgrund war die Gesundheit, die ich verbessern möchte, brauche schon deutlich weniger Medikamente! Viel Bio und wenig Fleisch, sehr viel Gemüse und Obst, selbst kochen mit wenig Vorverarbeitendem war bei mir schon vorher jahrelang Standard. Die brutale Massentierhaltung und Hühnerqualhaltung hat mich vorher schon von vielem abgehalten. Veganes Essen sensibilisiert einen schon mehr für unsere Mitgeschöpfe, die Tiere, die genau so Schmerz und Leid wie wir empfinden können. Ich verstehe auch die Konsequenz daraus, jede/r kann sich engagieren, wie es für ihn/sie richtig ist. Nun höre ich aber wirklich auf und freue mich auf Kontakt per Blog (für Dich auch per Mail, falls Du mal Zeit hast)! Ganz liebe Grüße von Doris, der Anemone

    • Hallo Doris,
      schön, dass es noch mehr Leute Ü 50 gibt, die nachdenken und bereit sind, sich umzustellen. Und je mehr es werden, umso mehr andere werden hellhörig und merken, dass Veganer gar keine Exoten von einem anderen Stern sind, dass es gar nicht so schwer ist, vegan zu leben und vor allem, dass es verdammt lecker sein kann, was wir essen. 🙂
      LG Christiane

  11. Hallo Christiane,

    freue mich riesig, deinen Blog zu entdecken. Bin selbst auf dem Weg Richtung mehr-vegan, mag aber auch diese „Titel“ nicht wirklich, weil es beim Essen ja um sooooo viel mehr geht als nur das, was letztlich in meinem Mund landet. So viel ist damit verbunden – Kultur, lebenslange Gewohnheiten, Gemeinschaft, Familie, Einkaufsmöglichkeiten und noch so viel mehr … Klasse, wenn jemand das alles von heute auf morgen ändern kann – ist aber wohl bei den meisten eher ein Prozess, auf dem Begleitung SEHR hilft.

    Freu mich schon sehr aufs Stöbern – Danke für all deine Arbeit 🙂

    Gruß, Carmen

    • Hallo Carmen,
      ich denke, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Aber es ist hilfreich, wenn man sieht, dass es andere „normale“ Menschen gibt, die in dieselbe Richtung gehen und nicht nur irgendwelche Fanatiker oder Hundertprozentige. Viel Spaß beim Stöbern!

  12. liebe christiane,
    du hast völlig recht, ein tierschützer, der nicht vegan lebt, schütz tiere nicht, vielleicht liebt er aber seinen hund oder seine katze.
    vegan zu leben ist ein kleiner, aber der erste schritt um unsere umwelt zu schützen und jeder könnte diesen weg wagen.. stell dir mal vor, eine überwiegende mehrheit würde vegan leben. was wir damit alles verändern könnten.
    einen lieben gruss aus andalusien
    geno

  13. Hallo Christiane,
    „Falls ich also mal vergesse zu schreiben, dass die Zwiebel geschält werden muss, dann heißt das nicht, dass man sie ungeschält kleinhackt.“ …das hat mich gleich mal zum Lachen gebracht! Sehr sympathische Seite, tolle Rezepte & Fotos! Da werde ich gerne drin stöbern!

    Habe selbst gerade erst einen Blog erstellt. Dort möchte ich zeigen wie vegane UND vollwertige Ernährung aussehen kann. Neben Rezepten findet sich aber auch noch jede Menge mehr rund ums Thema Gesundheit für Körper, Geist & Seele. Wenn Du Lust hast, schau einfach vorbei. Du wirst auf jedenfall auf meine Blogliste gepackt.

    Liebe Grüße, Sarah

  14. Hallo Christiane,

    Ich stiess heute auch auf deinen Blog – und habe auch schon fleissig gestöbert (vor allem bei den Rezepten, ich gebs zu 😉 Und freue mich schon SEHR darauf, das eine oder andere nachzukochen!). Ich finde deinen Zugang zum Thema einfach toll – wahrscheinlich weil er so deckungsgleich mit meinem ist, das macht es leicht für mich, deinen Gedanken dann auch folgen zu wollen 😉 Ich bin einen zarten Hauch jünger, aber noch längst nicht so weit wie du. Ich hinterfrage leider erst seit einigen Monaten meinen Zugang zum Tierschutz, zu meinen hehren Zielen wie Ökologie, Fairtrade und einfach „Menschlichkeit“ recht grundsätzlich und wenn ich ehrlich bin, passte bisher vieles in meinem Denken und Handeln leider so gar nicht zusammen 😦 Ich war früher ein „Hardcore-Carnivore“ – mir wachsen einfach Fangzähne, wenn ich länger kein Fleisch esse. Ich dachte früher, Veganismus bedeute vor allem Verzicht. Ich habe mich geirrt. Ich stelle seit einiger Zeit meine Ernährung, meine Lebensweise generell langsam aber stetig auf vegan um – und erlebe statt Verzicht Bereicherung ohne Ende ❤ Ich bin (noch) nicht "echter" Veganer, weil ich mir auch nicht den Druck auferlegen will/kann, da strikt zu sein – und noch kann ich mir nicht vorstellen "für immer" auf bestimmte Dinge zu "verzichten". Aber von inspirierend schreibenden Menschen dazu motiviert zu werden, zu experimentieren, einfach mal auszuprobieren, seine inneren Überzeugungen mit seiner Lebensweise in Einklang zu bringen, das macht sogar Spass. Und ich denke, da bin ich hier goldrichtig aufgehoben und werde gern hier weiter deine Gedanken und Rezepte mitverfolgen. Ich freue mich, hier gelandet zu sein und lasse mich gern weiter von dir inspirieren, ein besserer Mensch zu werden 🙂

    Danke und liebe Grüsse, Iwon

    • Hallo Iwon,
      ich glaube, jeder muss da seinen eigenen Weg gehen. Ich bin so, wenn jemand versucht, mich zu etwas zu zwingen oder zu überreden, dann reagiere ich meistens erst recht bockig. Freiwillig ist das natürlich was anderes. 🙂
      Ich habe eigentlich so gut wie nie das Gefühl zu verzichten. So wie Du schreibst, es ist eher eine Bereicherung, man entdeckt so viel Neues. Ich sage mir „ich KANN alles essen – ich WILL aber nicht alles essen“ und schon ist das ganz einfach. Und im Internet findet man so viele tolle Anregungen. Schwer fällt höchstens die Entscheidung, welches Rezept man zuerst nachkocht. Ok, manchmal ist auch die Zeit, die für’s Kochen draufgeht ein kleines Problem, aber gutes Essen ist das dann wieder wert. 🙂
      Und ich finde es einfach toll, wenn andere Menschen hierbei den gleichen oder den ähnlichen Weg gehen wie ich.
      Liebe Grüße
      Christiane

  15. Hallo Christiane, schöne Seite. Werde sicher öfter mal vorbeistöbern und Rezepte „dieben“ 🙂
    Ich bin ganz entspannte Vegetarierin-Veganerin. Wollte es eigentlich nur mal „ausprobieren“, vier Wochen „strikt“ drauf achten und schauen, wie es sich anfühlt. Und irgendwie ist der Weg „zurück“ jetzt verschlossen. Milch schmeckt nicht mehr, der Käse-Hiep meldet sich auch kaum noch, mir fehlt nix 🙂 Denn das habe ich schon (vor vielen Jahren) bei der Umstellung auf das Vegetarische gelernt: „Verzicht“ taugt nix. Man muss aber auch Geduld haben. Der Geschmack ändert sich nur langsam und will man zu viel zu schnell, geht der Schuss häufig nach hinten los. Wobei ich den Eindruck habe, der „Übergang“ Vegetarisch ist ein sanfter …

  16. Hey, freue mich dich gefunden zu haben! Ich selbst bin etwas jünger und habe festgestellt, dass es umso schwieriger wird mit der veganen Ernährung natürlich um zu gehen, je älter die Generation ist. Daher ist es wunderbar von dir, wie du dich einsetzt. Ich denke es liegt oft an einem lange vorgegaukelten Irrglauben und natürlich Unwissenheit. Toll das du dich da rein gearbeitet hast und dann auch noch die tollen Rezepte! Da gucke ich mir gern was zum Ausprobieren ab!
    Liebe Grüße / Anke

    • Ja, Fehlinformationen, Unwissenheit und ein Teil Gewohnheit sind sicher die Hauptgründe, weshalb sich Ältere etwas schwerer tun, auf vegan umzustellen. Ich bin aber froh, dass wenigstens die jüngere Generation dem grundsätzlich offener gegenübersteht (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Vielleicht lässt sich dadurch langfristig eine Besserung im Natur- und Tierschutz erreichen. Viel Spaß beim Stöbern! 🙂

  17. Hallo,
    hab heute das Mangold-Erdnuss-Rezept nachgekocht – sagenhaft! Der Verzicht auf Wurst (den Verzehr hatte ich sowieso schon reduziert) und Fleisch fällt mir nicht so schwer. Was ich vermisse, ist Käse. Ich habe zwar schon einiges an veganem Käse und Aufstrich durchprobiert, aber die Auswahl, die ich vorher im Kühlschrank hatte, fehlt mir doch noch ein wenig…. Aber ich muss ja auch nicht alles sofort umstellen. Bin schon ganz zufrieden soweit.
    (Eine Bitte direkt an den Webmaster/die Webmasterin: Hab gestern meinen Kommentar irrtümlich mit meiner Email-Adresse unterschrieben. Kannst Du das rausnehmen, dass meine Email-Adresse nicht so offen sichtbar ist? Das wäre wirklich supernett, danke!)
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Den Verfasser eines Kommentars kann ich nicht ändern, aber ich habe Deinen vorherigen Kommentar jetzt gelöscht. Ich hoffe, das ist Dir so recht.
      Und wegen des Verzichts auf Käse: Das geht den meisten so, dass sie bei der Umstellung anfangs den Käse am meisten vermissen (ich auch), aber nach mehreren Monaten verschwindet dieses Verlangen komischerweise. Ich habe an verschiedenen Stellen gelesen, dass in der Kuhmilch Morphine enthalten sind und deshalb ist man quasi „süchtig“ nach Kuhmilchprodukten wie Käse, Quark und Joghurt. Nachzulesen unter anderem auch hier: http://www.vegane-beratung.com/vegan-kaese.html
      Ich wollte das anfangs gar nicht so glauben. Aber nachdem ich an mir selbst festgestellt habe, dass ich inzwischen gar kein Verlangen mehr nach Käse habe, muss da doch irgendwas Wahres dran sein.
      Anfangs probiert man sich noch durch die verschiedenen veganen Käsesorten durch, aber ich muss sagen, die meisten haben mir nicht geschmeckt und ich mag andere Alternativen inzwischen viel lieber.

      • Hallo,
        danke für das Löschen des Kommentars – damit bin ich absolut einverstanden! Danke auch für den Line zu „vergane-beratung“. Diese Seite ist für mich sehr informativ. Besonders ist mir aufgefallen, dass ich auch immer mit dem Mythos „Trink deine Milch..“ aufgewachsen bin. In meinem Hinterkopf steckt immer noch das Gefühl, ich mach was verkehrt, wenn ich auf Milchprodukte verzichte. Aber nach den Infos, die ich auf der angegebenen Seite gelesen habe… Echt interessant! Hast Du schon mal das Rezept für selbstgemachten Käse aus Cashewkernen ausprobiert? „ich mag andere Alternativen inzwischen viel lieber“ – welche denn z.B.? Es ist ein sehr interessanter Weg, auf den ich mich gemacht habe. Ich lerne jeden Tag.
        Für heute liebe Grüße von
        Claudia

  18. Liebe Christiane, ich bin total begeistert von deinem Blog und finde es klasse wie konsequent du daran arbeitest, die Welt ein bisschen besser zu machen. Habe mir auch schon mal ein paar Rezepte ausgeguckt, die ich in der nächsten Zeit ausprobieren werde……
    Liebe Grüße aus dem Sauerland Silke

    • Hallo Silke,
      wie hast Du den Blog denn gefunden? Ich habe doch gar keine Werbung dafür gemacht. 🙂
      Ich melde mich in den nächsten Tagen per Mail bei Dir, habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich Dir noch nicht geantwortet hatte. 😳

      • Hallo Christiane,

        ich habe mir Informationen zum Thema vegetarisches und veganes Essen gesucht, weil ich meine Ernährung umstellen möchte und habe über google gesucht und irgendwie bin ich auf deinem Blog gelandet. Ich überrascht, wie viele Informationen es im Netz gibt, aber dein Blog ist auch für Anfänger im Thema super gut geeignet. Ich werde glaube ich nie 100iger Veganer, aber ich werde versuchen meine Ernährung immer mehr von tierischen Produkten zu befreien, eben step by step und wer weiß was noch alles passiert, und bei Wasch- Putz- und Reinigungsmitteln gibt es ja auch viele Alternativen, tierversuchsfreie Produkte und veganes Waschmittel, dank Utopia, kann man da ja eine Menge Alternativen finden.

        PS: Und ein schlechtes Gewissen können wir uns doch locker verkneifen, das braucht keiner zu haben und du schon gar nicht, so viel beschäftigt wie du bist.

        Bis bald Silke

  19. Ein freundliches Hallo,
    du hast hier einen großartigen Blog aufgemacht, gratuliere!
    Bin auch 50+ und habe aus gesundheitlichen Gründen meine Ernährung umgestellt. Erst vegetarisch nun fast vegan.
    Ich kann mir gar nicht vorstellen wieder so zu essen wie früher……..:-(
    Besser kann es mir und den Tieren gar nicht gehen.
    Weiterhin viel Erfolgmit deinem Blog, ich bin dabei.
    Ganz liebe Grüße aus Hamburg von Renate

  20. Hallo Christiane,

    mein „Schicksal“ ist ähnlich. Ich habe 60 auf dem Buckel und bin set ca 2 jahren Veganerin, nachdem ich ca. 30 Jahre Vegetarierin war.
    Ich suchu immer Kochanregungen und so bin ich auf deine Seite gekommen.
    Ich gratuliere Dir zu Deinem Veganer-Blog. Ist richtig gut.

    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg. Katarina

  21. Hallo liebe Christiane und alle anderen vegan50+iis :-))

    heute äußere ich mich zum ersten Mal in einem Blog, mit dem ich mich tatsächlich identifizieren kann: von einer vegan lebenden 50+ Frau.
    Supi, danke für diesen Blog nebst spannender Rezepte.
    (bevor ich nun hungrigst in die Küche renne, um eines Deiner verlockenden Rezepte nachzubacken, z.B. Brownis aus SCHWARZEN Bohnen?!)
    Bin auch 50+, war 30 Jahre Vegetarierin, habe zu Beginn des Jahres einen Film über Morphine in Milchprodukten gesehen, der stante pede einen weiteren Schalter umgelegt hat. Nicht nur das Wissen darum, sondern die Tatsache, WIE diese Tiere leiden müssen, auch für BIO-Molkereiprodukte!, hat mich erneut und intensivst geschockt.
    Und zack: rien ne va plus!!! Butter, Milch, Eier, Käse (alles BIOware) verschenkt; habe ich nicht mehr essen können, obwohl ich Käse eigentlich geliebt habe, aber: wie Du schon gesagt hast, der Appetit darauf schwindet tatsächlich!
    Zuerst dachte ich dasselbe, was JEDER fragt: was kann man denn dann noch essen?
    Seither ist meine Nahrung bunter und reichhaltiger, als je zuvor, habe Massen von Rezepten recherchiert und ich verzichte auf null nix!
    Die Sucht nach Süßem ist ad acta gelegt, einfach nicht mehr da!?
    Esse nur noch dunkelste aller schokoladigen Varianten, und nur noch 1-2 Stücke am Tag, mehr brauche ich gar nicht, was mir früher nicht mal denkbar ! war.
    Dass ich dies, nach so vielen erfolglosen Kämpfen erleben darf, ist schon ein WUNDER für mich. Habe (nicht intendiert!!!) ca. 18 kg abgenommen, meine Gelenkschmerzen sind passe (wo ist der accent fürs „e“ auf der Tastatur ;-)) ), Sodbrennen ade! und Blutdruck ist wieder OK…
    Meine best erhaltene Lieblingskleidung aus früherer Zeit, bereits im Flohmarktkoffer verstaut, kann ich wieder auspacken, und KREISCH: sie paßt!!!
    Obwohl aus Wolle, Seide, Leinen- hier mache ich keine veganen Abstriche, und beginne nun nicht mir neue „vegane Mode“ zu kaufen; das ist m.E. etwas für die Youngsters, die dies konsequent durchziehen.
    Aktuell beschäftige ich mich intensiv mit der Diskussion um „Gefahr von Mängeln“, allem voran Vitamin B12.
    Natürlich sitzt hier auch ne riesen Industrie am Start, die nun meint, uns Mängel einreden zu müssen; ist nicht leicht, Spreu vom Weizen zu trennen
    Ich denke zwar, dass dies kein Problem speziell von vegan / vegetar. lebenden Menschen ist, aber Veganer gehen anscheinend bewußter damit um.
    Bisher habe ich mich allerdings geweigert, mir Nahrungsergänzung zu kaufen und werde dies auch weiterhin nicht tun.
    Im Sommer spross Weizen- u. Gerstengrass auf meiner Fensterbank, welches ich den Smoothies zugefügt habe, aber jetzt wächst es nicht mehr, zu dunkel…
    Tja, also der Griff zum Meeresgemüse- öhm, nicht so sehr mein Fall, aber in heißem Essen schmeckts einigermaßen. Eine Freundin ißt nur Roh-Vegan, aber das ist mir im Winter so gar nicht meine Seelennahrung.
    Da ich so gut wie keine sich vegan-ernährende 50+Frauen in meinem Freundeskreis habe, bin ich sehr daran interessiert, zu lesen, wie ihr mit dieser „Mangel-Diskussion“ umgeht
    (ist z.B. Zahncreme mit Vit.B12 tatsächlich sinnvoll?)
    Noch n spannendes Thema wäre z.B. veganes Futter für Hunde / Katzen…
    Ach, ab heute werd ich einfach mal regelmäßig vorbeischauen :-))

    Grüßle Monika

    • Hallo Monika,
      ui, so ein langer Kommentar! 🙂 Ich finde es interessant zu lesen, auf welchem Weg andere zum Veganismus gekommen sind und wie sie es umsetzen. Und dass es noch andere gibt, die sehr lange vegetarisch gelebt haben, bevor sie vegan geworden sind, beruhigt mich doch ein bißchen. Im Nachhinein mache ich mir nämlich doch Vorwürfe, dass ich nicht schon früher „geschaltet“ habe. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, wichtig ist ja, dass man handelt, wenn die Einsicht kommt. ❗
      Meine alten nicht veganen Sachen werfe ich nun auch nicht gleich auf den Müll. Denn Müllvermeidung ist Umwelt- und dadurch auch eine Art von Tierschutz. Und das Wegwerfen macht kein Tier mehr lebendig. Also wird alles benutzt, bis es nicht mehr taugt und dann erst möglichst vegan ersetzt.
      B12 nehme ich allerdings separat zu mir. Zweimal pro Woche ein B12-Nugget von Solgar. Ich habe mich informiert und denke schon, dass es hier zu einem Mangel kommen kann, wenn man längere Zeit vegan lebt. Es mag vielleicht anders aussehen, wenn man Gemüse, Obst und Kräuter kaum abwäscht. Aber da ich das meiste kaufe und nicht weiß, durch wieviele Hände es gegangen ist, will ich auf das Waschen nicht verzichten. B12 braucht man zwar nur in geringen Mengen und es wird lange im Körper gespeichert, aber irgendwann ist der Speicher leer und man wird krank. Und B12-Mangel ist wohl nicht nur wie ein kleiner Schnupfen, der schnell vorbeigeht.
      Ich lasse außerdem mindestens einmal jährlich mein Blut untersuchen, um sicherzugehen, dass mir nichts anderes fehlt. So weiß ich, dass ich mit Eisen kaum Probleme habe, auch alle anderen Werte sind super. Einzig Vitamin D ist im Winter eine Schwachstelle. Da ich arbeiten gehe, bekomme ich vor allem im Winterhalbjahr nicht genug Sonne ab.
      Meine Katze ernähre ich nicht vegan, siehe hier: 2012/06/12/veganer-und-katze-geht-das-uberhaupt/
      Interessehalber hatte ich mal eine Packung Amicat für meine Katze gekauft, die wurde aber total verschmäht.
      Ich freue mich, wenn Du ab und zu vorbeikommst. Ich schreibe nicht täglich, das würde den (Zeit)Rahmen sprengen, aber doch fast. Nicht nur um anderen Mut zu machen und Ideen weiterzugeben, sondern auch, um meine Erfahrungen selbst zu verarbeiten.

    • Die armen Tiere! Hunde/Katzen sind nun mal als Fleischfresser auf diese Erde geschickt worden. Wenn die Menschen das machen, ist es etwas anderes.

  22. PS: die Nährwerttabelle ist ja super!
    So etwas habe ich lange gesucht und nie gefunden;
    eine wahre Schatzkiste Dein Blog.
    Und tschüß.

  23. Hallo Christiane,
    ja, die Frage: „wieso nicht schon früher vegan“? habe ich mir auch in dem Moment gestellt, da ich begriffen habe, dass ausnahmslos alle meine gesundheitlichen Probleme verschwunden sind, als ich auf tierische Produkte in Gänze verzichtet habe:
    Haut, Gelenke, Organe, Gewicht, Krampfadern…
    Habe nie zuvor so intensiv die enge Zusammenarbeit der Nahrungsmittelindustrie und Pharmalobby, sowie Ärzteschaft recherchiert und kapiert.
    Seit ich vegan lebe, wird der Wahnsinn unserer Ernährungspolitik, die ausschließlich auf „entliehenem Leben“, also auf Tieren, aufbaut, auch im Biobereich, so viel deutlicher.
    Früher habe ich einfach kein Fleisch mehr gegessen und „gut wars“.
    Wie kurz gedacht dies war, hab ich erst kapiert, als ich auf „vegan umgestellt“ habe.
    Aber auch ich sehe: „ein Apfel ist reif, wenn er reif ist, man kann nichts erzwingen“.
    Zum Thema Nahrungsergänzung:
    auch ich recherchiere sehr viel dazu, lasse Blutbilder machen etc.
    Bin u.a. auf ein Video gestoßen, welches verdeutlicht, dass sowohl Tiere UND wir Menschen selber B12 produzieren. Bei Problemen läge es demnach nicht am Mangel, sondern daran, dass der Körper aus unterschiedlichen Gründen, nicht darauf zugreifen kann; man kann also Mengen von B12 zuführen, wird aber nie umgesetzt, der Mangel bleibt bestehen.
    Dieser spannenden These gehe ich grad nach…
    Zudem hab ich zu einem veganen Zahnarzt gewechselt, den ich nach dem Sinn bzw. Verwertbarkeit dieser neuen B12-Zahncreme fragen werde.
    Berichte später gern dazu.

    Vitamin D ist für mich als naturliebende Hundehalterin kein Thema ;-))
    Mein Hund wird gebarft: Obst, Salat, rohes sowie leicht angedünstetes Gemüse, gutes Öl, aber etwas rohes Fleisch ist auch immer dabei. Uaahh, ne echte Überwindung für Veggis!!!
    Aber die Zusammensetzung der Anteile sind altersgerecht verändert:
    3/4 Obst, Gemüse, Salat 1/4 Fleisch, so wirds annehmbarer.
    Mir liegt viel an einem Austausch, da veganes Ernährungswissen sich im Laufe der Zeit sehr ausdifferenziert, dass man mit Freunden / Bekannten nicht mehr wirklich erkenntnisgewinnend darüber reden kann.
    So, nun aber ab ins „Grün“ mit dem Tier…
    Veggigrüßle Monika

  24. ziemlich cool 😉 ich bin echt beeindruckt darüber wie oft du postest und egal was ich bei google suche, ich lande bei deinen rezepten!! egal ob wirsing, kürbis, fenchel…alles ist dabei! ich freu mich rießig über deine rezepte!!!
    ich poste nie auf blogs, aber da ich hier schon so viele rezepte abgeguckt habe, fühl ich mich dazu „verpflichtet“… also DANKE und **mjam**

    • gern geschehen. Doch, es gibt schon Gemüse, welches du hier nicht finden wirst, das sind Sellerie und Okraschoten. Beides mag ich leider überhaupt nicht. Aber wer es gerne mag, kann ja beim einen oder anderen Rezept austauschen… 🙂

  25. Hallo, bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde es prima, dass es nun auch für „Ältere“, die die vegane Lebensweise für sich entdeckt haben, eine interessante neue website gibt. Ich bin 62 und lebe seit 12 Jahren vegan. In dieser Zeit hat sich sehr viel getan, was das Angebot an Produkten und entsprechenden gastronomischen Einrichtungen betrifft. Aber am besten ist, dass der Veganismus immer gesellschaftsfähiger wird und kein Nieschendasein mehr führen muss. Jedenfalls werde ich öfters mal hier rein schauen.

    • Ja, das stimmt. Das Angebot wird immer größer, je mehr Leute umsteigen. Ich hoffe nur, dass es keine Modeerscheinung ist, sondern wirklich ein längerfristiger Trend in die richtige Richtung. Unser Verhältnis zu Tieren muss sich einfach ändern, es kann nicht sein, dass sie nur als Ware gesehen werden.

  26. Hallo Christiane,

    ich bin so froh Deine Seite gefunden zu haben. Ich bin auch schon plus50+3. 30 Jahre lang war ich Vegetarierin und seit 10/2013 Veganer. Ich habe immer gesagt, nie im leben werde ich Veganer aber ich kann es nicht mehr verantworten mit mir selber was die Menschen den Tieren antun. Ich bin fast jeden Tag am weinen, ständig sieht man irgendetwas in den Nachrichten. Ich bin ativ im Tierschutz tätig, Patenhund im Tierheim, Nachkontrollen bei vermittelten Tieren und habe selber 2 Stubenladys aus dem Tierschutz. Katzen die keiner mehr wollte und denen es sehr schlecht ging. Da ich berufstätig bin kann ich leider keinen Hund halten.

    Ich beschäftige mich sehr mit dem Thema Tierschutz, ich bin entsetzt wie grausam die Menschen Tieren gegenüber sind, vorallem diese Intensivtierhaltung oder Tierfabriken (alleine schon der Name) dann die unter schrecklichsten Bedingungen Tiertransporte, dass brutale treiben der Tiere in die Schlachthöfe. Die Tiere spüren was passiert, sie riechen es, sich hören es aber sie werden geschlagen das sie da rein laufen. Arbeiter die keine Ahnung haben töten die Tiere, die Tiere leben teilweise noch wenn sie an den Ketten hängen, die Kehle wird aufgeschlitzt und bei lebendigem Leib die Körperteile abgetrennt. Ich ringe bei sowas immer um Luft, ich könnte da eine Bombe reinwerfen. Soviel Blut, soviel Leid, Schmerz und Angst. Die Tierfabriken und Schlachthäuser sind die modernen KZ’s dieser Zeit. Dort ist die Personalfluktuation bei 300 %, es arbeiten da Aushilfskräfte, die haben von nix eine Ahnung, Alkoholiker, Drogenabhängige usw. usw. Dann höre ich im Radio endlich tut sich was in der Fleischindustrie betr. Mindestlohn, ich habe nur ganz laut gerufen „NEIN“! Warum noch ein Anreiz mehr Geld durchs töten verdienen, unglaublich. Ich könnte Romane über diese Zustände schreiben.

    Es ist auch schwer mit Menschen darüber zu reden, alle machen sich noch lustig darüber. Eigentlich braucht kein Mensch mehr hungern auf der Welt. Es wird auch so ein Raubbau an der Natur getrieben und es wird immer schlimmer.

    Ich sage immer, wenn ich mit meinem Leben all das Leid der Tiere dieser Welt beenden könnten, würde ich sofort auf der Stelle sterben. Ich kann leider nicht die ganzen Tiere dieser Welt retten, aber ich kann die ganze Welt eines Tieres retten.

    Weil mich das alles so fertig macht, gehe ich ab nächsten Monat zu einer Therapeutin unglaublich und das mir, aber ich kann einfach nicht mehr.

    LG ***HOPE***

    • Hallo Hope,
      man kann leider nicht jedem Tier und jedem Menschen helfen. Irgendwo wird es immer Leid geben. Aber wenn jeder nur wenigstens das Machbare tun würde, wäre schon viel geholfen. Ich konnte mir ganz früher auch nicht vorstellen, vegan zu leben, es schien mir zu schwierig und ich hatte Angst vor einer Mangelernährung. Aber man muss nur den 1. Schritt tun. Ich finde es mittlerweile relativ einfach und vor allem brauche ich wenigstens beim Essen kein schlechtes Gewissen zu haben, dadurch schmeckt es doppelt gut.
      Ich muss gestehen, ich lese nicht mehr jeden Artikel über Tierhaltung/Fleischproduktion usw. und bin auch dankbar, dass ich keinen Fernseher habe und die Bilder nicht sehen muss. Denn auch mir geht das alles immer so nahe, dass es mich nachts in meinen Träumen verfolgt. Die Leute, die eigentlich nachdenken sollten, weil sie täglich ihre Riesenportion Fleisch vertilgen, interessieren sich gar nicht für solche Reportagen. Irgendwie werden immer die falschen Leute damit erreicht. Trotzdem ist es wichtig, dass darüber geschrieben/gesprochen wird.
      Und auch wenn nur jeder Zehnte vegan wird, das bedeutet schon, dass jedes 10. Tier nicht für die Tierproduktion gezüchtet wird und leiden muss. Es ist wichtig, die Erfolge anzuerkennen und zu sehen, nicht nur, dass immer noch so viel im Argen liegt.

      Meine Lieblingsgeschichte ist diese hier und sie zeigt, dass jedes Bemühen, jeder Einsatz zählt:

      Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.
      Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben. „Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier“, erwiderte der Alte. „Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“ Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
      Dann meinte er:

      „Für diesen hier macht es einen Unterschied!“

  27. Hallo Christiane,

    danke für deine netten Worte und die Geschichte gibt mir ein bisschen Hoffnung. Früher war es auch schon schwer sich vegetarisch zu ernähren, an vegan war gar nicht zu denken. Heute ist alles viel einfacher, ich habe wieder gelernt viel öfter zu kochen, versuche viele Rezepte auszuprobieren auch von Deinen habe ich schon einige gekocht und soooooooooo lecker. Etwas mühsam ist es noch das einkaufen also vegan, ich gehe zum Markt, ins Reformhaus oder Bioladen, online kaufe ich nichts veganes ein. Ich warte sehnsüchtig auf den neuen reinen Veganen Lebensmittelladen -VEGANZ- der noch dieses Jahr in Köln eröffnet werden soll. Der diese Ladenkette ins Leben gerufen hat war mal ein großer Mercedes Manager, hatte dann ein Burneout, kündigte und ernährte sich vegan. Er war es auch leid Stunden mit einkaufen zu verbringen und hatte diese tolle Idee Lebensmittelläden wo es nur Veganeprodukte gibt zu eröffnen. Endlich Juhu.

    Es stimmt viele Menschen interessiert das Tierleid nicht, wollen Sie nicht sehen aber Ihr billiges Stück Fleisch vom Supermarkt haben, mal nachdenken warum auch. Das Fleisch ist auch nicht gesund, es gibt viele Folgeerkrankungen davon weil die Tiere in den Tierfabriken mit nicht ganz naja sagen wir mal legalen MIttel gespritzt oder ernährt werden. Schrecklich.

    Würde jeder Deutsche einen fleischlosen Tag in der Woche einlegen, könnten 157 Millionen Tiere vor der Schlachtbank gerettet werden. Über 1 Millarde Tiere werden jährlich in Deutschland für Nahrungszwecke getötet. Deutsche essen in Ihrem Leben ca. 1094 Tiere, 4 Kühe, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. Das sind Zahlen da wird mir schwindlig. Bei manchen Zahlen musste ich 3-4 nachlesen um das zu begreifen, aber mein Verstand war überfordert. Unfassbar.

    Weh den Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
    *Christian Morgenstern*

    • Als das Veganz in Frankfurt eröffnete, war ich fast neidisch auf die Frankfurter und überlegte selbst, ob ich nicht mal hinfahren sollte, um mich einzudecken. Aber mittlerweile komme ich prima ohne besondere Ersatzprodukte aus und war deshalb noch nicht mal im „Vrau Dötsch“, einem veganen Laden, der in Darmstadt vor ein paar Monaten aufgemacht hat. Alles was ich brauche, bekomme ich entweder im normalen Supermarkt oder aber bei Alnatura, Tegut oder denn’s Biomarkt. Nur Gluten habe ich noch nirgends entdeckt. Da ich aber äußerst selten Seitan oder ähnliches herstelle, fehlt mir das auch nicht sehr.

  28. Hallo Christiane,
    wirklich schön gemachte Seite von Dir. Ich empfehle Dir aber trotzdem den Besuch bei Vrau Dötsch. Es gibt hier nicht nur jede Menge Ersatzprodukte, sondern auch tolle Backwaren von Brot und Brötchen bis zu selbstgemachten Muffins, Cookies usw., ausserdem wirlich tollen Kaffee, Cappucino usw..
    Abgesehen davon, dass Vrau Dötsch gut sortiert ist, finde ich gerade in der veganen Szene sollten wir die kleinen Läden unterstützen, die auf ein komplett veganes Sortiment achten und auch sonst Tierschutzprojekte aktiv unterstützen. Jede Einkaufsquittung ist auch ein Wahlzettel und wann immer es geht sollte man meiner Meinung nach Vrau Dötsch (und andere rein vegane Läden) unterstützen, statt den Supermarkt der des Umsatzes wegen drei oder vier vegane Produkte anbietet.

    Viele Grüße, Michael

  29. Hallo Christiane,

    ich bin heute auf deinen Blog gestoßen und bin begeistert, dass ich hier so viele tolle Rezepte gefunden habe, die ziemlich genau meinen Geschmack treffen. Den Mandel-Hefekuchen werde ich demnächst backen, der sieht verdammt lecker aus.
    Ich bin (erst) 29, , wurde in meinem 11 Lebensjahr zur Vegetarierin und lebe nun seit knapp 5 Jahren vegan. Meine 57jährige Mutter konnte ich leider bisher nicht zu einer veganen Lebensweise bewegen, allerdings sucht sie immer mal wieder nach veganen Rezepten, welche sie umsetzen kann, wenn ich mal zu Besuch bin. Ich werde ihr die URL zu deinem Blog mitteilen, evtl. findet sie ein wenig Inspiration… oder auch mehr. 😉

    Vielen Dank und alles Liebe!

    Claudia

    • Hallo Claudia,
      manche Menschen brauchen einfach ein bißchen länger. 🙂 In meiner Familie ist leider auch niemand außer mir vegan, aber alle essen immer öfter vegetarisch oder vegan, das ist doch auch schon was. Man kann ja niemanden zwingen, bestenfalls als gutes Beispiel vorangehen.

  30. Ich habe dich für den „Liebster Blog Award“ nominiert. Schau doch einfach mal auf meinem Blog den Artikel dazu an.
    Liebe Grüße!

  31. bin gerade hier gelandet, war gestern bei einem netten veganen stammtisch in berlin, hier lebe ich, aber die szene ist sehr jung und ich war mit abstand die älteste, gehe auf die sechzig zu, würde gerne einen neuen veganen stammtisch 50 plus gründen, wohne in kreuz-kölln, wenn interesse besteht, erst mal hier eine nachricht hinterlassen

  32. Hallo vegan50plus,

    dein Blog gefällt mir gut! Ich lebe seit Dezember zu 90 Prozent vegan (vorher omnivor!!), außerhalb meiner vier Wände vegetarisch. Das ist bei Einladungen und Restaurants schwierig, vegan zu essen, wenn man nicht immer in die gleichen 3 Lokale gehen will, wo man sicher sein kann.
    Mir macht zu schaffen, dass ich oft direkt angegriffen werde, wenn ich erzähle, dass Tierliches nicht mehr zu meiner Nahrung gehört.
    Gut, ich gebe zu, meine Wandlung war in der Tat sehr abrupt, aber ich hatte halt den berühmten Klick im Kopf.
    Dass das nicht allen so geht, finde ich sehr bedauerlich, ich glaube, ich bin noch ein bißchen in der „Missionarsphase“…
    Die immer gleichen doofen Sprüche „Man will doch auch genießen“, „Was kann man dann noch essen“, „Der Mensch ist ein Fleischfresser“, nerven mich gewaltig.

    Mein Mann, der seit 20 Jahren vegetarisch isst, jetzt auch vegan, sieht das gelassener.
    Vielleicht komme ich da auch noch hin.

    Wir sind jetzt auch in der Vebu-Regionalgruppe Darmstadt engagiert, so wird es dieses Jahr beim Heinerfest einen veganen Stand geben.
    Auch eine vegane Kochgruppe wollen wir hier gründen.
    Vielleicht hast du Lust, bei der ein oder anderen Aktion oder dem Stammtisch (falls du nicht schon längst dort bist) mitzumachen, wenn deine Katzen dir Zeit lassen?
    Mein Mann und ich sind übrigens auch 50+…

    Viele Grüße aus Arheilgen
    Sylvia

    • Hallo Sylvia,

      aller Anfang ist schwer. Dass sich vor allem das unmittelbare Umfeld schwer tut, wenn man selbst zum Veganer wird, diese Erfahrung hat wohl mehr oder weniger jeder machen müssen. Und wenn es bei einem selbst „klick“ gmeacht hat, möchte man am liebsten alle anderen auch davon überzeugen. Leider hilft das Missionieren nicht, man baut damit eher Gegendruck auf. Meiner Meinung nach ist das Vor-Leben noch die beste Methode. Einfach zeigen, dass es erstens nicht schwierig ist und zweitens verdammt lecker ist. Und wenn jemand nachfragt, gerne Informationen geben, aber auf möglichst sachlicher Ebene. Ich fand dabei die Broschüre von provegan.info recht gut. Die habe ich anderen einfach in die Hand gedrückt, wenn sie wissen wollten, warum ich vegan lebe.

      Wegen der Beteiligung in der VEBU-Regionalgruppe – ich bin nicht so der Gruppenmensch… und auf dem Heinerfest war ich schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr, es ist mir einfach zu laut dort. Dann lieber ein veganes Picknick im Grünen. 😀 Trotzdem finde ich es toll, dass Ihr da was auf die Beine stellen wollt.

      Liebe Grüße
      Christiane

  33. Dann reihe ich mich auch mal ein….schön das es Menschen gibt, die vegane Ernährung mal aus dem angestaubten Image heraus heben…..mit gefällt eine junge, vegane Küche sehr gut und genau die vertrete ich auch….mein Motto „Es darf gerne gesund sein – aber es muss schmecken“ 😉

  34. Hallo Christiane,

    ich bin auf der Suche nach einem bestimmten Rezept auf Deinen Blog geraten und nun schon eine ganze Weile hängengeblieben.
    Ich kann den Altersdurchschnitt Deiner Leserschaft etwas erhöhen: ich bin vor 2 Wochen 68 geworden :-). Ich war 21 Jahre lang Vegetarierin und ernähre mich nun seit ca. 3 Jahren vegan. Ich bewege mich auch mangels Austauschmöglichkeiten im „wirklichen“ Leben viel im Internet, besonders auf Facebook. Dabei komme ich mir oft wie ein Urgestein vor, weil die meisten Veganer ja doch recht jung sind (was ich toll finde, das macht ja Hoffnung auf die Zukunft!). Aber es ist schon schön, einen Blog gefunden zu haben, der von jemand über 50 geführt wird. Ich finde das bewundernswert, da steckt ja mit Sicherheit ein großer Zeitaufwand dahinter. Danke dafür!
    Vegetarierin bin ich durch die jüngste meiner beiden Töchter geworden. Sie hat damals für die Schule eine Jahresarbeit mit dem Thema „Tierleid“ geschrieben. Dazu hat sie viel Material in Form von Filmen, Büchern und Artikeln zusammengesucht und eine Menge geschrieben. Und ich habe diese Arbeit korrigiert und mir die Materialien angesehen. Danach konnte ich kein Fleisch mehr essen. – Nachdem die Arbeit gedruckt war, bekam ich auch ein Exemplar und habe damals oft versucht, es an aufgeschlossene Kolleginnen oder Bekannte zu verleihen. Aber keiner wollte „sich das antun“.
    Die andere Tochter ist schon seit 25 Jahren Veganerin. Sie kann sich wirklich so nennen, bei ihr findet man nichts, das nicht wirklich nachweislich vegan ist. – Ich konnte mir das leider für mich all die Jahre nicht vorstellen: auf Quark, Joghurt, Käse und Eier zu verzichten. Es war eine Entwicklung, die sich leider sehr in die Länge gezogen hat. Aber besser spät als nie!

    So, das ist ja ein Roman geworden. Ich werde sicher öfter hier vorbeischauen.
    Herzliche Grüße aus dem Rheinland
    Helga

    • Hallo Helga,
      dann haben wir ja ca. zu den selben Zeiten dieselbe Entwicklung durchgemacht. Ich finde es toll,dass man über’s Internet doch Gleichgesinnte findet,auch wenn man im „realen“Leben manchmal das Gefühl hat, ganz allein mit seiner Meinung dazustehen. Ich freue mich, wenn Du mitliest. Vielleicht hast Du ja auch die eine oder andere Anregung, wie man ein Rezept noch verändern kann.

  35. Hallo Christiane, hallo alle
    ist das schön eine Site zu finden wo Vegan einfach gelebt wird. Ohne erhobenen Zeigefinger. Ich bin 58-jährig und erst seit Februar 2014 von der Fleischesserin zur Veganerin geworden. Also eigentlich hat mich meine Tochter und der Film „Gabel statt Skalpell“ überzogen. Kochen war schon immer ein, ja fast ein Hobby von mir. Aber die Vegane Küche zu entdecken, das ist wie ein neues Leben anfangen. Ich verwende ganz andere Gewürze als bis anhin. Ich stecke seit Monaten in einer Curry-Kurkuma-Oriental-Thai-Gewürz-Sucht…lach….ich liebe diese Geschmacksexplosionen im Mund. Wie ich gelesen habe, bin ich nicht die Einzige die auch gesundheitlich davon sehr profitiert. Meine Leberwerte sind um vieles besser (habe eine Autoimmunerkrankung der Leber „primär biliäre Leberzyrrhose“), mein Weichteilrheuma und meine rheumatische Arthritis zeigen sich ganz ordentlich brav, so ist im Blutbild fast keine Entzündung angezeigt. Nur mein Eisenwert ist im Keller, trotz 2 Eiseninfusionen und das Vitamin B12 wurde mir jetzt das 1.Mal gespritzt. Ich kriege noch 2 B12 Spritzen in je einem Abstand von einem Monat und danach 1/4-jährlich. Aber ich bin überzeugt davon, dass ich wohl schon immer einen Vitamin B12 Mangel hatte. Denn die grosse Fleischesserin war ich nie, rohes Fleisch hat für mich schon immer gestunken.

    Ich finde es einfach Megaschön hier gleichgesinnte zu finden und bin froh zu lesen, dass es vielen zu doof ist sich überall „erklären“ zu müssen. Ich esse Vegan für mich und nur für mich und halt auch in der Hoffnung meinem Körper gutes zu tun.

    • Hallo Lisa,
      ja, auch ich mag nicht ständig erklären müssen, warum ich vegan lebe – oder noch schlimmer: was ich denn überhaupt essen kann als Veganerin? Wenn ehrliches Interesse dahinter steckt, mache ich es gerne, aber wenn andere Menschen schon mit der Einstellung herangehen „das könnte ich nicht, ich will auf mein Fleisch nicht verzichten, es schmeckt mir zu gut“, da mag ich mich am liebsten nur umdrehen und weggehen.
      Meine Eisenwerte sind super, allein an der veganen Ernährung kann es also nicht liegen. Vielleicht hattest du vorher auch schon Eisenmangel ohne es zu merken? Nicht jeder verwertet ja alle Lebensmittel gleich. Da ist es schon gut, ab und zu mal eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Und zwar nicht nur, weil man vegan lebt – ich vermute ja, dass auch diejenigen, die Fleisch essen und immer sofort damit ankommen „da bekommst du doch Vitamin B12-/Calcium-/Eiweiß-/sonstwas-Mangel“, auch den einen oder anderen Mangel haben, ohne es zu wissen. Und vor allem höhere Cholesterinwerte. 😉

  36. Hallo,
    bin 53 und will mich von vegrtarisch zunehmend auf vegan umstellen 😛 Alle, meine Eltern, Kinder pp sind Fleischesser, und das muss billig sein….

    • Ja, es ist nicht einfach, wenn die Umgebung so ganz anders denkt. Und es bringt nichts, jemanden zwingen zu wollen. Wir können höchstens mit gutem Beispiel voran gehen. Zum Glück werden es insgesamt immer mehr Menschen, die umdenken.

  37. Hallo,
    gestern habe ich mal wieder einen Film zu Hunger, Bevölkerungsexplosion, Ernährung und Fleischkonsum gesehen.
    Ich wusste vorher, dass ich mir damit wieder etwas antue, und es war auch so.
    Es wurde von stark angestiegenem Fleischverzehr in Schwellenländern und auch Indien gesprochen.
    Die Menschen dort sind, wie unsere Großeltern und Eltern, noch der Meinung, Fleisch ist ein Statussymbol, nur die Armen essen keines.
    Das Schlimmste dabei ist in China etc., dass Tierrechte dort so gut wie nicht existent sind.
    Werden die Tiere hier schon unmöglich gehalten und geschlachtet, möchte ich gar nicht wissen, was dort in den Mastbetrieben und Schlachtereien abgeht. Pfui Teufel.
    Was die Vegetarier und Veganer hier nicht mehr essen, wird woanders doppelt und dreifach gegessen, leider leider.
    Trotzdem – jedes Essen zählt!

    Ich finde ja, solche Filme gehören in den Politikunterricht der 13. Klassen, damit die jungen Menschen richtig informiert (und gerne auch geschockt) ins Leben entlassen werden.
    Vielleicht engagieren sie sich dann auf die eine oder andere Weise, statt ihre Zeit mit Mode, Musik und Abhängen zu verbringen.

    Immer noch empört
    grüßt
    Sylvia

    • Ich glaube, man kann es nicht an den Jungen festmachen. Denn unter den jungen Leuten findet man anteilmäßig immer noch wesentlich mehr Vegetarier und Veganer als bei Leuten über 40. Natürlich gibt es solche und solche. Aber Widerstand gegen eine vegane Ernährung habe ich selbst bis jetzt wesentlich häufiger bei älteren Leuten angetroffen.
      Und ja – natürlich wird Tierschutz auch in anderen Ländern nicht gerade groß geschrieben. Ein Grund mehr, mit gutem Beispiel voranzugehen.

  38. Ich finde es ganz großartig, dass du in deinem Alter deine Ernährung in Frage gestellt und geändert hast. Ich weiß, dass dies eher die Ausnahme ist, und kann mir gut vorstellen, wie du auf einiges Unverständnis gestoßen bist. Ich bin überzeugt, dass solche Menschen wie du (und auch wie ich (-;) wichtig sind, einfach als ein Vorbild da zu sein, und andere werden sich dann doch im Laufe der Zeit daran orientieren, anfangen nachzudenken etc.
    Anbei auch danke für die wirklich vielen und sehr ansprechenden Rezepte auf diesem Blog!

  39. Hi Du, ich habe Dich für den LIEBSTER AWARD nominiert und würde mich freuen wenn Du die Herausforderung annimmst. Ich stöbere gerne auf Deinem Blog und möchte so dazu beitragen, das auch noch nicht so bekannte wahrgenommen werden. Die Spielregeln findest Du auf meiner Startseite – READY FOR TAKE-OFF!? 😉

  40. Vielen Dank für die vielen Rezeptideen. Leider habe ich gelesen, dass der Blog nicht mehr weiter geführt wird. Schade, die Rezepte gefallen mir sehr gut!

  41. hallo ich bin über den leichten karottenkuchen auf diesen superinformativen blog den es nicht mehr gibt gestoßen. toll. bin auch ü50 im Gegenteil aber neuveganerin. ich finde es wichtig sich auszutauschen, sich zusammen zu tun und vor allem auch für die zu sprechen die keine stimme haben.

  42. Hallo bin auch auf der Suche nach einer Cashewsosse hier gelandet. Bin letztes Jahr 50 geworden und seit zwei Jahren pflanzlich unterwegs. Kochen ist meine Leidenschaft und
    die pflanzliche Variante ist mir die abwechslungsreichste. Meine Familie und meine Freunde
    akzeptieren meine Ernährung aber am liebsten bin ich in veganen Restaurants unterwegs
    da muss Mann nicht ständig fragen was alles im Essen drin ist.
    Ich schaue mir deine Rezepte an und werde einiges daraus nachkochen.
    Es lebe das (junge) Gemüse!

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