Hinweise

Allgemeines zu den Rezepten

Ich bemühe mich zwar, die Zubereitung einigermaßen ausführlich zu beschreiben, aber ich gehe davon aus, dass die meisten Leser grundsätzlich bereits über Koch- bzw. Backerfahrung verfügen.
Falls ich also mal vergesse zu schreiben, dass die Zwiebel geschält werden muss, dann heißt das nicht, dass man sie ungeschält kleinhackt. 🙂

Ein bißchen Probleme habe ich bei den Mengenangaben. Meistens koche ich so, dass es bei mir für 2 Tage reicht, also 2 Portionen. Aber: Ich bin ein sehr guter Esser. Sprich: Meine Portionen fallen oft etwas größer aus. Deshalb schreibe ich in den Rezepten dann schon mal „2-3 Portionen“. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen und sich fragen, ob er eher zu den Viel- oder Wenigessern zählt.
Und wenn jemand noch Vorspeise und Dessert macht, dann braucht man natürlich für das Hauptgericht auch nicht so viel. Und wenn man den Salat als Hauptspeise isst, braucht man davon natürlich mehr, als wenn er nur Beilage ist.

Ein weiteres Problem ist mein Backofen. In Rezepten aus Büchern lese ich oft „bei 180 Grad Umluft backen“. Das ist sicher so eine Grundeinstellung für Kuchen, die für die meisten Backöfen passt.
Aber ich selbst halte mich an die Angaben meines Herdherstellers und der empfiehlt bei Kuchen (je nach Feuchte) nur 130-150 Grad Heißluft. 180 Grad wären bei meinem Backofen definitiv zu viel.
Ich habe mich bei der Rezeptbeschreibung aber an die allgemein üblichen Empfehlungen angepasst. Am sichersten ist es, wenn Sie auf Ihre eigene Erfahrungen mit Ihrem Backofen zurückgreifen bzw. sich an die Angaben Ihres Herdherstellers halten.
Und auch bei der Backdauer muss man das natürlich berücksichtigen. Ich gebe die Backdauer so an, wie sie bei mir war. Bitte beobachten Sie Ihr Backgut und schalten Sie Ihren Backofen ggfs früher aus oder lassen ihn länger backen.

Und noch ein kleiner Hinweis zu Hefeteigen: In den meisten Backbüchern wird empfohlen, in das Mehl eine kleine Mulde zu machen, dort die Hefe hineinzubröckeln und sie mit etwas Milch zu vermischen, dann erstmal etwas gehen lassen, bevor alles weiterverknetet wird.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieser Schritt eigentlich überflüssig ist (sofern die Hefe einigermaßen frisch ist). Meistens löse ich sie einfach in ein wenig Pflanzenmilch auf und kippe das Ganze dann direkt zu den übrigen Zutaten und verknete auch alles gleich.
Falls Sie trotzdem die andere Art und Weise bevorzugen, kein Problem, machen Sie es einfach so, wie Sie es gewöhnt sind.
Übrigens verwende ich nie Trockenhefe. Bei Trockenhefe war ich mit dem Ergebnis nie so zufrieden.
Um trotzdem immer einen kleinen Vorrat zu haben, falls mich die (Hefe-)Backlust überkommt, friere ich Frischhefe in kleinen Portionen ein. Das klappt gut. Da die Hefe sich beim Auftauen aber verflüssigt, ist es am besten, sie nicht allzulange vor dem Backen in einer Tasse aufzutauen. Ich gebe einfach etwas lauwarme Pflenzenmilch dazu und warte, bis sie sich aufgelöst hat, dann kann man sie direkt verbacken. In der Regel dauert das nur rund 10-15 Minuten (bei einem 10 oder 15 g Hefestück).

Ansonsten kann ich nur sagen: Halten Sie sich nicht unbedingt akribisch an meine Vorgaben. Ich bin keine Superköchin, d. h. die Rezepte haben bestimmt alle noch Verbesserungspotential. 🙂

Falls jemand Rezepte von mir in seinem eigenen Blog vorstellen will, kann er/sie das gerne tun. Ich bitte nur darum, einen entsprechenden Link zu meinem Blog zu setzen, so wie ich das auch mache, wenn ich mir woanders Ideen hole. Ich denke, das ist nur fair.

Was ich persönlich nicht so toll finde, ist, wenn jemand die Kommentarfunktion hauptsächlich dafür nützt, um Werbung für seinen eigenen Blog oder für irgendwelche Produkte zu machen. Ich behalte mir vor, diese Kommentare als Spam zu behandeln. Wenn jemand seinen eigenen veganen Blog vorstellen möchte, so kann er dies hier tun.

Und noch ein Nachsatz: Da in der Zwischenzeit ab und zu Anfragen eintrudeln, ob ich einverstanden bin, wenn eines meiner Rezepte oder Fotos in Zeitschriften, kommerziellen Internetseiten oder Büchern veröffentlicht wird, habe ich mir hierüber Gedanken gemacht.
Ich stelle die Rezepte und Fotos ausschließlich zur privaten Nutzung zur Verfügung. Eine Ausnahme mache ich nur, wenn der Erlös dem Tierschutz und/oder Naturschutz zugute kommt (z. B. ein Kochbuch, dessen Verkaufserlös einem Tierheim gespendet wird). In diesem Fall bitte ich um nähere Informationen per E-Mail.

Ein Kommentar zu “Hinweise

  1. Hallo, bin heute zum ersten Mal auf Deiner Seite gelandet und finde es schade ,dass ich etwas zu spät bin. Meine Geschichte ist ähnlich, außer das ich erst seit 2 Monaten auf vegan umgestellt habe und noch etwas unsicher bin ,was die allgemeine Versorgung mit Eiweiß und vor allem B12 angeht. Hätte mich da gerne ausgetauscht.
    Aber jetzt schaue ich mich auf den gegebenen Seiten um und wünsche Dir einen guten Weg. Gruß Iris.

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